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Übernahmestrategie: Bei hohen Index-Ständen den Markt schlagen

Der deutsche Leitindex DAX hat in der ersten Jahreshälfte 2014 seitwärts notiert. Nachdem das Börsenbarometer im Vorjahr stark zulegen konnte, ging ihm in diesem Jahr ein wenig die Puste aus.

Zwar konnte zum ersten Mal in der Geschichte des DAX die 10.000 Punkte-Marke gefeiert werden, doch die Korrektur im Sommer sorgte dafür, dass der DAX seit Beginn des Jahres lediglich um rund 3% stieg.

Die Perspektive, im weiteren Jahresverlauf einen höheren Gewinn mit Aktien-Investments erzielen zu können, war dennoch gut.

Denn dass es keine nennenswerte Korrektur gegeben hatte, sprach für die Stärke des Aktienmarktes.

Angesichts des hohen deutschen Wirtschaftswachstums und positiver Signale aus den einstigen „Problemländern“ wie Griechenland oder Spanien auch wenig verwunderlich.

Mit der Übernahmestrategie den Markt schlagen

Wenn Sie den Markt in Phasen solch hoher Index-Stände schlagen wollen, sollten Sie sich auf Anlage-Strategien konzentrieren

In meinem Börsendienst „Der Übernahme-Gewinner“ gehe ich – wie der Name schon sagt – der Übernahmestrategie nach.

Mit unterbewerteten Übernahmekandidaten kann der Markt in allen Börsenphasen abgehängt werden. Das Anlageprinzip ist einfach: Meine Leser und ich investieren in Unternehmen, die übernommen werden könnten, um dann die Prämie zu kassieren.


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Im ersten Halbjahr 2014 zum Beispiel hatten wir den höchsten Gewinn mit der Scania-Übernahme durch VW erzielt. Das Ergebnis war ein Gewinn von 64% in 19 Tagen.

Sinnlose Taktik: Jedem Übernahmegerücht einfach hinterherjagen

Wer wie ich auf Übernahmekandidaten setzt, sollte einige wichtige grundlegende Regeln einhalten, um erfolgreich zu sein.

Die goldene Regel ist: Ich muss nicht bei jedem Deal dabei sein.

Komischerweise ärgern sich Anleger über einen entgangenen Gewinn mehr, als über Kursverluste. Dies verleitet einige Investoren, auch windigen Übernahmegerüchten zu folgen. Man will „dabei“ sein.

Theoretisch ist jedes Unternehmen Übernahmekandidat und zu sehr vielen gibt es Übernahmegerüchte.

Als Anleger sollten Sie jedoch die Gerüchte hinterfragen. Denn wichtig ist, herauszufiltern, bei welchen Kandidaten ein Übernahmegerücht heiß ist und bei welchen nur lauwarm, bzw. ausgeschlossen werden kann.

Achten Sie auf die Fundamentalbewertung

Verlieren Sie nicht die Übersicht bei der Übernahmejagd. Es ist schwierig, alle Aktien in einem Depot mit mehr als 30 Werten sorgfältig zu kontrollieren.

Suchen Sie nach den aussichtsreichsten Kandidaten. Besonderes Augenmaß gilt bei der Kandidatenauswahl der Fundamentalanalyse.

Wenn bei einem Unternehmen die Kurschance nur auf eine Übernahme abgestellt ist, sollten Sie von einer Investition absehen.

Achten Sie stets auf den Fundamentalrahmen, damit Sie auch gute Chancen auf steigende Kurse haben, wenn der Deal ausbleibt.

Die Suche nach der Quelle des Gerüchts

Bei der Identifizierung von Übernahmekandidaten sollten Sie neben den Fundamentaldaten auch die Güte des Gerüchts überprüfen.

Wenn Marktteilnehmer oder nicht näher identifizierbare Quellen Urheber des Gerüchts sind, wiegt dies deutlich weniger schwer als wenn die Quelle Insider sind.

Achten Sie besonders darauf, wer das Gerücht nennt. Wenn in einem Internetforum steht, dass eine Übernahme ansteht, ist das so gut wie nie etwas wert. Besser sind da die seriösen Nachrichtenanbieter.

Taucht dort unter Berufung auf Insiderquellen ein Gerücht auf und werden bereits Banken genannt, die am Deal beteiligt seien, laufen häufig wirklich Verhandlungen.

Ein Deal lässt sich daraus nicht direkt ableiten, aber es lohnt die weitere Recherche und eventuell eine Positionierung.

Mit diesen Tricks können Sie Übernahmekandidaten vor-identifizieren. Dann haben Sie auch die Chance, trotz der bereits „hohen“ Indexstände mehr zu verdienen – in einigen Fällen sogar in kurzer Zeit.

9. Juli 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Jens Gravenkötter. Über den Autor

Ein gewiefter Börsen-Profi leitet die Recherche beim "Übernahme-Gewinner". Jens Gravenkötter ist Chefredakteur bei dem erfolgreichen neuen Service.