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Übernahmeziele 2017: Diese Unternehmen sollten Anleger im Blick haben

Das Übernahmekarusell dreht sich wieder. Zwar hat der Ketchup-Hersteller Kraft Heinz zuletzt sein Übernahmeangebot in Höhe von 143 Mrd. US-$ für Unilever zurückgezogen, dennoch gehen Finanzmarktexperten davon aus, dass die Übernahmewelle auch in 2017 weiter rollen wird.

Vor allem im Halbleiter- und Biotech-Sektor sehen Finanzmarktexperten weitere Zusammenschlüsse und Firmenübernahmen. Dies dürfte auch für Anleger interessant sein, lassen sich so nebenbei zusätzliche Prämien einstreichen und die Rendite aufbessern.

Halbleiterindustrie – mögliche Übernahmeziele in 2017

In der Halbleiterindustrie sorgte im Vorjahr bereits die 32,4 Mrd. US-$ schwere Übernahme von ARM Holdings durch die japanische SoftBank für Aufsehen. Gleichzeitig schluckte der Mobile-Chiphersteller Qualcomm die niederländische NXP Semiconductor für 47 Mrd. US-$.

Die Konsolidierungswelle in der Halbleiterbranche dürfte sich auch in 2017 weiter fortsetzen, glauben Portfolio-Manager und Analysten. Als potenzielle Übernahmekandidaten gelten in diesem Jahr neben Maxim Integrated Products, auch Semtech, Cypress Semiconductor, Silicon Laboratories und vor allem Skyworks Solutions.

Schon im Vorjahr wurde dem Breitband-Chiphersteller Broadcom ein ernsthaftes Interesse am Apple-Zulieferer Skyworks nachgesagt, besitzt der amerikanische Chip-Spezialist eine starke Marktstellung im Bereich Chips für das Internet der Dinge. Broadcom selbst hatte sich in 2015 mit dem Chipgiganten Avago Technologies in einem 37 Mrd. Dollar schweren Deal zusammengeschlossen.

Bei einer möglichen Übernahme von Skyworks könnten bis zu 20 Mrd. US-$ fließen, denn der Chip-Spezialist aus den USA wurde zuletzt bereits mit mehr als 17 Mrd. Dollar an der Börse bewertet.


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Übernahmeziele in der Biotech-Industrie kommen aus der Onkologie

Nach der rund 14 Mrd. US-$ schweren Übernahme des Krebsspezialisten Medivation durch den US-Pharmakonzern Pfizer in 2016, könnten weitere große Übernahmen in der Biotech-Szene folgen, glauben Marktbeobachter.

Vor allem der Pharmariese Sanofi soll nach geeigneten Übernahmezielen Ausschau halten, nachdem die Franzosen beim Übernahmewettlauf um Medivation den Kürzeren gezogen haben.

Ins Visier ist dabei offenbar der Biotech-Spezialist Tesaro geraten, der unmittelbar vor der Zulassung eines wirksamen Medikaments (Niraparib) gegen Eierstockkrebs steht. Kommt es zu einer Übernahme von Tesaro, dürfte der Preis wohl bei über 10 Mrd. US-$ bzw. jenseits der 200-Dollar-Marke pro Tesaro-Aktie liegen, heißt es aus der Branche.

Als weitere Übernahmekandidaten im Bereich der Krebsforschung werden auch Kite Pharma und Incyte gehandelt. Vor allem der amerikanische Biotech-Gigant Gilead Science steht unter Druck Zukäufe zu tätigen, sitzt das Unternehmen auf hohen Barreserven von mehr als 20 Mrd. US-$, leidet aber unter sinkenden Umsätzen.

Internet vor Konsolidierungswelle – kommt die Übernahme von Twitter in 2017?

Auch in der Internetwirtschaft dürfte sich die Konsolidierung weiter fortsetzen, nachdem der US-Telefonkonzern Verizon bereits das Internet-Portal AOL und das Kerngeschäft von Yahoo übernommen hat.

Schon seit 2016 ranken sich Gerüchte um eine mögliche Übernahme von Twitter, die bis dato zu keinem Deal geführt haben. Als potenzielle Interessenten werden nach wie vor Google, Verizon und Facebook genannt. Doch zunächst muss Twitter-Chef Jack Dorsey erst beweisen, dass der Kurznachrichtendienst weiter wachsen kann und Microblogging ein Geschäft mit Zukunft ist.


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Online-Reisen: Zukäufe an der Tagesordnung

Konsolidierung heißt auch das Zauberwort in der Online-Reisebranche. Die beiden führenden Anbieter Priceline Group und Expedia haben hier in den vergangenen Jahren kräftig zugekauft – dies könnte sich auch in 2017 fortsetzen. Als heißer Kandidat für eine Übernahme gilt hier die weltweit führende Reise-Community TripAdvisor.

Für Anbieter wie Priceline und Google könnten die Daten und Bewertungen von Touristen wertvoll sein. Zudem ist TripAdvisor nach den jüngsten Kursrückgängen vergleichsweise günstig zu haben. Der Börsenwert von TripAdvisor sank zuletzt auf 5,8 Mrd. US-$, nachdem das Unternehmen in 2014 noch mehr als doppelt so hoch bewertet wurde.

Übernahmeziele in 2017: Schnappt sich Warren Buffett eine Airline?

In 2016 hat Warren Buffett über seine Investmentholding Berkshire Hathaway kräftig Airline-Aktien im Wert von fast 10 Mrd. US-$ eingesammelt. Analysten aus dem Hause Morgan Stanley halten es für möglich, dass Buffett in 2017 gleich eine ganze Airline kaufen könnte.

Als Favorit bei einer Übernahme gilt die amerikanische Southwest Airlines, die über einen starken Cashflow verfügt und als Pionier unter den Billig-Fliegern gilt. Allerdings müsste Buffett bei einer Übernahme tief in die Tasche greifen, wurde Southwest zuletzt mit mehr als 35 Mrd. US-$ an der Börse bewertet.

Fazit: Übernahmewelle dürfte auch in 2017 weiter rollen und Zusatzchancen für Anleger bieten

Für Anleger sind Firmenübernahmen meist ein sehr gutes Geschäft, lassen sich so zusätzlich satte Prämien einstreichen und die Rendite aufbessern. Anleger sollten jedoch eine Aktie nicht allein aufgrund einer Übernahmespekulation kaufen, sondern sich stets die Frage stellen, ob die Aktie auch dann im Depot wäre, wenn das Unternehmen nicht gerade im Visier von Übernahmegerüchten steht.

Denn vor allem Großfusionen könnten in Zukunft noch schwieriger werden, haben die USA die Steuergesetzgebung verschärft, zudem schauen die Kartellbehörden sowohl in den USA als auch in Europa genau hin, ob der Wettbewerb durch eine dominante Marktstellung beeinträchtigt wird.

Anleger sollten daher stets auch prüfen, ob das jeweilige Unternehmen über ein nachhaltiges Geschäftsmodell verfügt und auch ohne Partner oder Übernahme am Markt erfolgreich bestehen kann.

17. März 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Alexander Mittermeier. Über den Autor

Als Gründungsmitglied einer der größten Finanz-Communitys in Deutschland schreibt Alexander Mittermeier heute nicht nur über Aktien und Hightech-Unternehmen, sondern auch über Geld- und Wirtschaftsthemen. Im Mittelpunkt stehen dabei Hintergrundberichte und Bewertung wirtschaftlicher Themen unter Berücksichtigung technologischer Gesichtspunkte für eine der größten Banken Deutschlands

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