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Überprüfung der Dichtheit von Wasserleitungen bis Ende 2015 – Für wen das gilt

Die Frage, ob die Wasserleitungen noch dicht sind, könnte den einen oder anderen Hauseigentümer bald in Stress versetzen. Denn immerhin müssen die Rohre bis Ende des Jahres 2015 auf ihre Dichtheit geprüft werden. Doch – keine Panik! Es gibt auch Ausnahmen.

Was gilt? Hintergrund für die Pflicht, Abwasserleitungen zu überprüfen, ist folgender: Wasserschutzgebiete sollen besonders geschützt werden. Das hat zur Folge, dass Abwasserleitungen, die in solchen Gebieten und vor 1965 auf Grundstücken verlegt wurden, bis Ende 2015 geprüft werden müssen.

Doch: Bei später verlegten Leitungen endet die Prüffrist erst Ende des Jahres 2020. Für Hauseigentümer gilt es also erst einmal zu überprüfen, ob sie sich in so einem Gebiet befinden, und wann die Abwasserleitungen überhaupt verlegt wurden. Wenn Hauseigentümer also erst später gebaut haben, sind sie in diesem Jahr noch nicht betroffen.

Vorsicht vor unseriösen Anbietern

Gerade die Unsicherheit darüber, was nun gilt, lockt unseriöse Anbieter auf den Plan, die mit der Kanaldichtheitsprüfung Kasse machen wollen. Davor warnen auch die Verbraucherzentralen! Also Vorsicht! Man sollte erst überprüfen, ob man überhaupt die Voraussetzungen zu einer Prüfung erfüllt, bevor man sich eine aufschwatzen lässt.


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So gehen die Firmen vor: Sie versuchen Hausbesitzer am Telefon oder sogar an der Haustür zu überreden, eine Prüfung durchführen zu lassen. Dann folgt eine professionell wirkende Prüfung der Abwasseranlagen mithilfe von Gerätschaften und Kameras. Doch eines steht fest: Sollte anschließend erklärt werden, dass die Leitungen marode sind, sollte das besser doppelt überprüft werden bzw. die durchführende Firma sollte hinterfragt werden! Denn es könnten auch Betrüger sein.

Hausbesitzer sollten sich nicht überrumpeln lassen

„Machen sich die vermeintlichen Fachfirmen dann mit ihren Gerätschaften und Kameras an der Abwasseranlage des Hauses zu schaffen, überraschen sie die Eigentümer etwa mit der Nachricht, die Leitungen seien marode und dringend sanierungsbedürftig.“, erklärt Wolfgang Schuldzinski, Vorstand der Verbraucherzentrale. Hausbesitzer sollten sich aber nicht überrumpeln lassen.

Besser: Lassen Sie sich vor ab mehrere schriftliche Angebote von Anbietern machen und filtern Sie so, ohne dass Sie Gefahr laufen, einem Betrüger ins Netz zu gehen. Denn so gibt es genug Zeit zur Überprüfung der Firmen.

Außerdem: Auch an das Widerrufsrecht denken

Wenn man bereits eine Firma beauftragt hat, sich aber nicht über deren Seriosität sicher ist, kann man den Auftrag ab dem Tag des Vertragsabschlusses bis zu 14 Tage schriftlich widerrufen! Hauseigentümer müssen also noch nicht anfangen, es zu bereuen, wenn sie noch etwas dagegen tun können. Man kann diesen Widerruf schriftlich tätigen, und ihn am besten per Einschreiben oder Rückschein versenden.

26. August 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Yannick Esters
Von: Yannick Esters. Über den Autor

Yannick Esters schreibt für den GeVestor-Newsletter "Immobilien-Telegramm" und ist Fachmann für die Immobilien-Branche.