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Online-Banking: So verpassen Sie keine Fristen mehr

Eine Online-Überweisung ist die bargeldlose Übertragung eines Geldbetrags von einem Konto auf ein anderes über Datenleitungen. Problemlos und stressfrei die Rechnungen via Computer oder Smartphone von jedem Ort der Welt aus bezahlen – das ist wohl der größte Luxus des Online-Banking. Schon 2011 erledigten bereits 44% der Deutschen ihre Geldgeschäfte im Internet, 2013 waren es bereits 45%.

Beim Online-Banking spielt es keine Rolle, ob die beteiligten Konten ein und derselben Bank oder Sparkasse angehören. Jedoch kann sich die Übertragungsdauer im Falle verschiedener Kreditinstitute verlängern. Falls Sie also dringende Geldgeschäfte abzuwickeln haben, ist es wichtig zu wissen, wann Ihr Geld auf dem Empfängerkonto eingeht, damit Sie mögliche Zahlungsfristen nicht verpassen.

Zwei Konten, zwei Banken: Hier brauchen Sie etwas Geduld

Erfolgt der Geldtransfer zwischen zwei Konten unterschiedlicher Banken oder Sparkassen, geschieht dies über die Zentralbank oder eine zentrale Verrechnungsstelle. Erteilt also der Kontoinhaber seiner Bank den Auftrag, einen bestimmten Geldbetrag von seinem Konto auf ein anderes zu übertragen, bündelt das Kreditinstitut die Zahlungsaufträge und leitet sie an die Zentralbank weiter.

Anhand der übertragenen Datensätze aktualisieren die beteiligten Banken die Kontodaten ihrer Kunden sowie ihr Guthaben bei der Zentralbank. Diese Aktualisierung wird bei manchen Banken in Echtzeit durchgeführt. Der Großteil der Banken jedoch gleicht die Kontodaten erst in der darauffolgenden Nacht an.

Dies hat zur Folge, dass der Kunde den Eindruck einer langsameren Abwicklung des Geldtransfers erhält, da er erst einen Tag nach dem Überweisungsvorgang den neuen Kontostand sehen kann.


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Zwei Konten, eine Bank: Geringere Überweisungsdauer

Eine Überweisung zwischen zwei Konten, die bei derselben Bank geführt werden, geht oftmals schneller vonstatten. Das liegt daran, dass der Vorgang technisch anders abläuft.

Hierbei werden die Informationen gar nicht erst an die Zentralbank weitergeleitet, da sich das Gesamtguthaben der jeweiligen Bank bei der Zentralbank nicht ändert. Der Betrag wird lediglich intern zwischen den Konten umgebucht. Bei den meisten Banken geschieht dieser Vorgang in Echtzeit, sodass der Kunde den Überweisungsvorgang sofort in den zugänglichen Kontoinformationen nachvollziehen kann.

Überweisungsdauer Online-Banking: Seit 2012 nur noch ein Bankgeschäftstag

Die Dauer der Überweisung variiert von Kreditinstitut zu Kreditinstitut. Die längste zulässige Dauer einer Überweisung in € bis zum Eingang des Geldes auf dem Konto des Empfängerinstituts darf jedoch im Allgemeinen einen Bankgeschäftstag nicht überschreiten (§ 675s BGB).

Diese Regelung ist allerdings erst seit dem 01.01.2012 im Gesetz verankert.

Bis Ende letzten Jahres durften die Banken sich mit der Online-Überweisung des Geldes noch bis zu drei Tage Zeit lassen. Bei Überweisungen in anderer Währung kann sich die Dauer jedoch bis zu vier Bankgeschäftstage hinziehen.

6. Juni 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.