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Umgekehrte Hypothek: Was von der Rente auf das Eigenheim zu halten ist

Immer mehr Kreditinstitute werben bei älteren Hausbesitzern dafür, sich mittels einer umgekehrten Hypothek die Rente aufzubessern. Aber was bedeutet die umgekehrte Hypothek eigentlich? Und macht es überhaupt Sinn, diese in Erwägung zu ziehen?

Eigentumsrecht gegen Rente eintauschen, Wohnrecht behalten

Wer ein Haus sein eigen nennt, hat zwar Vermögen, aber dies ist an die Immobilie gebunden und nicht frei verfügbar. Nun gibt es viele Faktoren, die dazu führen können, dass im Alter die Rente allein nicht ausreicht, um den gewünschten Lebensstandard zu gewährleisten.

Da hört es sich auf den ersten Blick gut an, das Eigenheim so zu verkaufen, dass für den Rest des Lebens eine zusätzliche Rente gezahlt und das Wohnrecht dennoch erhalten bleibt.

Im Gegensatz zur „normalen“ Hypothek, die den meisten Hausbesitzern ja vom Erwerb der Immobilie bekannt ist, gibt es bei der umgekehrten Hypothek jedoch einiges mehr zu beachten.


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Umgekehrte Hypothek: Was der Eigentümer für sein Haus bekommt

Die Grundlage für die umgekehrte Hypothek ist ein notarieller Kaufvertrag. In diesem wird allerdings keine Einmalzahlung des Kaufpreises festgelegt, sondern eine Rentenauszahlung für den Verkäufer. Auch das Wohnrecht und weitere Regelungen werden im Einzelnen in diesem Kaufvertrag festgesetzt und vom Notar beglaubigt.

Die anfallenden Abschlussgebühren und die Rückversicherung, welche die Kreditinstitute abschließen, machen die umgekehrte Hypothek allerdings zu einem recht teuren Produkt. Je nach Lebensalter des Verkäufers werden so nur zwischen 20% und 60% des Immobilien-Verkehrswertes zur Berechnung der auszuzahlenden Rente zugrunde gelegt.

Faktor Zeit arbeitet meist für die Bank

Die Kreditinstitute kalkulieren intern mit einer Rentenzahlung bis zu einem Lebensalter von 95 Jahren. Eine Rückversicherung, die meist in die Kosten mit eingerechnet wird, deckt dann Rentenzahlungen bis zu einem Alter von 105 Jahren ab. Da die durchschnittliche Lebenserwartung jedoch weit unterhalb dieser Altersgrenzen liegt, sind die Berechnungen in Regelfall eher zugunsten der Bank ausgelegt.

Tritt der Trauerfall ein, ist der gesamte Kreditbetrag von den Erben auf einen Schlag zurückzuzahlen. Gibt es keine Erben, fällt die Immobilie der Bank zur Verwertung zu.

Wie die Banken selbst hier ihre Chancen und Risiken einschätzen, ist im Internet ausführlich in Evelin Wickes Veröffentlichung Umgekehrte Hypothek – Ein Zukunftsmodell für Deutschland? für das Deutsche Institut für die Bankwirtschaft nachzulesen.

Umgekehrte Hypothek: Ohne Bank die bessere Lösung

Finden sich allerdings ein Investor, der ein Objekt für die Zukunft erwerben will, und ein Verkäufer zusammen, kann eine umgekehrte Hypothek eine gute Alternative zur klassischen Kaufabwicklung sein.

Ist man sich über die Rahmenbedingungen einig, können diese von Notar beglaubigt werden. So fallen etwaige Zinsen gegenüber einer finanzierenden Bank für den Käufer nicht an und der Verkäufer kann einen höheren regelmäßigen Rentenbetrag aushandeln, weil keine Abschlussgebühren berechnet werden.

9. September 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rüdiger Dalchow. Über den Autor

Seit 1995 ist er selber aktiv an den Märkten tätig und hat dabei sowohl Hochs als auch Tiefs erlebt. Aus dieser Erfahrung heraus ist es sein Ziel, dem privaten Anleger oftmals zu kompliziert dargestellte Zusammenhänge an der Börse möglichst einfach, aber dennoch effektiv näherzubringen. Seit 2011 führt sein Blog www.aktienhandel-einsteiger.de mit interessanten Fachartikeln und Interviews durch das Aktiendickicht.