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Umkehr-Hypothek: Vorsicht ist angebracht

Umkehr-Hypothek lautete das große Stichwort: Viele Rentner haben einen Großteil ihres hart verdienten Geldes dazu genutzt, um sich und ihrer Familie ein eigenes Heim aus dem Boden zu stampfen. Doch statt schnell verfügbarer Rücklagen fürs Alter ist das Vermögen jetzt in ‚Betongold‘ angelegt, sodass trotz des unbestrittenen Reichtums in Form einer eigenen Immobilie das Geld trotzdem knapp werden kann.

Dies haben auch zahlreiche Banken erkannt, die mit sogenannten Umkehr-Hypotheken locken: Das Geldinstitut leiht dem Immobilien-Besitzer monatlich einen bestimmten Betrag. Als Sicherheit für diesen Kredit auf Raten dient die Immobilie.

Je mehr Geld monatlich ausgezahlt wird, desto höher fällt auch die Hypothek auf die Immobilie aus. Im Gegenzug wird bis maximal zum 110. Lebensjahr der monatlich vereinbarte Betrag ausgezahlt und ein lebenslanges Wohnrecht gewährt.

Nach dem Tod des Immobilien-Eigentümers muss der Kredit jedoch zurückgezahlt werden oder die Immobilie geht in den Besitz der Bank über. Die Bank wird das Haus anschließend verkaufen und einen eventuellen Überschuss an die Erben auszahlen. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass die Erben den Kredit ablösen, indem sie das Haus selbst verkaufen und den Kredit zurückzahlen.

Wir informieren Sie über diese Hypothek-Variante und klären Sie über alle Risiken auf, die wohohl für den Eigentümer als auch für die Bank bestehen.


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Die Risiken bei einer Umkehr-Hypothek

Da die Umkehr-Hypothek nicht nur für den Immobilien-Eigentümer, sondern auch für die Bank riskant ist, setzt diese natürlich alle Hebel in Bewegung, um das Risiko zu minimieren. Da das Geldinstitut nicht abschätzen kann, wie lange der Eigentümer der Immobilie noch leben wird, muss sie unter Umständen mehr Geld auszahlen, als über einen späteren Verkauf der Immobilie überhaupt erlöst wird.

Außerdem ist auch der Verkaufspreis der Immobilie nicht abschätzbar, sodass die Banken eine niedrigere Rentenleistung auszahlen, als sich aus der Lebenserwartung und dem Immobilienwert ergeben würde.

Je nach Vertrag mit der Bank kann es außerdem sein, dass Instandhaltungskosten wie etwa Schornsteinfeger weiterhin vom Eigentümer der Immobilie getragen werden müssen. Wegen der häufig nicht günstigen Vertragsbedingungen und eventuell anfallender Nebenkosten, die sich mindernd auf den ausgezahlten Betrag auswirken, ist große Vorsicht bei umgekehrten Hypotheken ratsam.

Umkehr-Hypothek: Kein verlockendes Angebot

Eine Umkehr-Hypothek ist außerdem nur dann überlegenswert, falls keine Erben existieren oder die Erben kein Interesse an der Immobilie haben oder aus sonstigen Gründen die Immobilie nicht vererbt werden soll.

Der Verband Privater Bauherren (VPB) warnt vor der umgekehrten Hypothek, da man im Alter nicht mehr Herr in seinem eigenen Haus ist, sondern wieder die Bank mit im Boot hat – wie oftmals während der Finanzierungsphase.

2. September 2009

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.