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Umweltaktien: Sauberes Wasser ist keine Selbstverständlichkeit

Nur 0,8% der globalen Wasser-Reserven sind als Trinkwasser verfügbar.

Der Wasser-Verbrauch ist in den letzten 100 Jahren um das 6-fache gestiegen und wird sich bis 2050 nochmals verdoppeln.

Für die meisten Österreicher ist gesundes Trinkwasser eine Selbstverständlichkeit. Damit das so bleibt, trägt die SW Umwelttechnik einiges dazu bei.

In den vergangenen Jahrzehnten wurde die Erstellung der Abwasser-Kanalisation zum Schutz und zum Erhalt des Ökosystems vorangetrieben.

In den kommenden Jahren ist nun mit verstärkter Sanierung bzw. dem Neubau des Trinkwasser-Netzes – insbesondere dem Bau von Trinkwasser-Behältern – zu rechnen.

In Amerika bietet American Water Works in 30 Bundesstaaten sowohl Frischwasser als auch Abwasser-Dienste an.

Die Versorgung mit frischem Wasser wird auch noch die nächsten Jahrzehnte ein zentrales Thema und ein Wachstumsmarkt sein.


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Unterschiedliche Konzepte …

Waste Management ist das größte, rein auf Abfall-Wirtschaft spezialisierte Unternehmen in den USA und betreibt eigene Recycling- und Müllverbrennungs-Anlagen sowie Deponien für den ganz normalen Hausmüll.

Und solange keine revolutionäre neue Möglichkeit erfunden wird, um den Müll zu entsorgen, wird WM weiterhin gutes Geld verdienen.

Der Konzern wächst seit der Gründung im Jahr 1968 kontinuierlich, teils organisch, aber auch durch Akquisitionen.

WM deckt mit seinem Konzept seit Jahrzehnten erfolgreich die gesamte Wertschöpfungs-Kette ab und ist dabei ein ziemlich innovatives Unternehmen.

So hat WM beispielsweise seine Flotte von Müllfahrzeugen auf Erdgas umgestellt, das wiederum von den Mülldeponien gewonnen wird, wenn der Müll zerfällt und dabei Methan entsteht.

Durch diese Nutzung eines zuvor nicht genutzten Abfall-Produktes spart der Konzern Millionen an Kraftstoff-Kosten.

Dabei wirtschaftet WM recht profitabel:

Die durchschnittliche Umsatzrendite liegt bei rund 6% und stellt einen äußerst soliden Wert dar, bleiben doch von 100 $ Umsatz glatte 6 $ Gewinn übrig – genug Geld für eine üppige Dividende.

Von 2005 bis 2016 hat WM die Dividende mit großer Zuverlässigkeit stetig erhöht und die Zahl der Aktien im Umlauf immer weiter verringert.

… führen zu unterschiedlichen Renditen

Einen ganz anderen Weg beschreitet Stericycle. Der US-Marktführer und Spezialist für die Entsorgung medizinischer Abfälle besetzt in einem stark fragmentierten Bereich eine Nische, die als konjunkturresistent gilt.

Sondermüll zu entsorgen ist ein schwierigeres Geschäft, als es einem zunächst erscheinen mag, besonders wenn man die Schwierigkeiten und Kosten bedenkt, die bei der Entsorgung anfallen.

Zudem besteht aufgrund behördlicher Auflagen für Mitbewerber eine erhebliche Eintritts-Barriere. Das spiegelt sich in der Umsatzrendite wider, die mit rund 12% rund doppelt so hoch ist wie bei Waste Management.

Eigentlich ideal für eine satte Dividende. Doch Stericycle hat noch nie eine Dividende gezahlt, sondern investiert in Wachstum. Dabei stehen Akquisitionen im Vordergrund. Die Aktionäre sind aber alles andere als leer ausgegangen.

Die jährliche Kursrendite lag in den Jahren 2006 bis 2016 bei mehr als soliden 14% und ist damit in dieser Branche der Top-Wert.

18. März 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.