MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Umweltkriegs-Schäden und Flüchtlings-Ströme nach Europa

Der Flüchtlings-Strom nach Europa – und insbesondere nach Deutschland – ist keine Eintagsfliege.

Menschen fliehen wegen Krieg, Terror, Natur-Katastrophen, Hunger und Armut aus ihrer Heimat in eine vermeintlich bessere Zukunft.

Selbst nach dem Frieden werden Menschen aus den Kriegs-Gebieten fliehen

Doch selbst wenn endlich Frieden in den Kriegs-Gebieten, wie beispielsweise in Syrien, geschaffen werden kann, wird dies nicht das Ende der Migrations-Bewegungen sein.

Ganz im Gegenteil: Kriege vernichten nicht nur Menschenleben, sondern zerstören zudem die Lebens-Grundlagen der Menschen.

So wird auch nach dem Ende der Kampf-Handlungen ihr Leben und Überleben nicht nur erschwert, sondern auch weiterhin gefährdet.

Kriegs-Schäden werden in Toten, Verwundeten und materiellen Zerstörungen beziffert, nicht aber in den entstandenen Umwelt-Schäden.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Doch gerade diese führen zu massiven Langzeit-Folgen, die das Leben der Menschen genauso betrifft, wie die Gewalt des Krieges.

Umwelt-Krieg und Umwelt-Schäden

Was damit genau gemeint ist? Wasser, Luft und Böden sind oftmals durch die Kriegs-Schäden durch Öl, Chemikalien, Landminen oder gar Blindgänger verseucht.

Dadurch sind die Lebens-Grundlagen der gesamten Bevölkerung bedroht. Und das führt dazu, dass die Menschen aus dieser lebensunwerten Umgebung fliehen.

Kein anderer als der ehemalige UN-Generalsekretär Kofi Annan sagte einmal, dass die Umwelt in Kriegen geschützt werden müsse. Sie verdiene ähnliche festgeschriebene Schutzmaßnahmen wie die Zivil-Bevölkerung.

Wir betrachten nachfolgend ein besonders prekäres Beispiel, damit Sie nachvollziehen können, weshalb er das sagte:

Afghanistan: Krieg und Umwelt-Zerstörung

Eine Studie des UNEP (UN Environment Programme), des Umwelt-Programms der Vereinten Nationen, besagt, dass 20 Jahre Krieg der Umwelt Afghanistans so schweren Schaden zufügte, dass die Wiederherstellung gefährdet ist:

So sind in 3 Provinzen mehr als 50% der Wälder zerstört.

Weniger als 12% der Menschen haben in den Städten Zugang zu sauberem Wasser, denn die Wasser-Versorgung ist erheblich beeinträchtigt.

Auch der Müll wird zum Problem, weil es keine funktionierende und geregelte Müllbeseitigung mehr gibt; mit allen daraus resultierenden Folgen für Umwelt und Bevölkerung – vor allen Dingen gesundheitliche…

Zudem stellen die Öl-Raffinerien und Fabriken ein ernstes Gesundheits- und Umwelt-Risiko dar – und zwar für die Schutzbedürftigsten einer Gesellschaft, wie Sie nachfolgend sehen werden.

Kinder-Arbeit und Gesundheits-Risiken

Kinder-Arbeit ist in Afghanistan gang und gäbe. Deshalb schuften Minderjährige auch in Raffinerien und Fabriken, 12 Stunden am Tag – und das ohne jegliche Schutzvorkehrungen.

Zu allem Übel übernachten sie dann auch noch neben den Maschinen; mit all den Chemikalien – Zustände also, die wir uns nicht mal im Entferntesten vorstellen können und die Kinder- und Arbeitsschutz ad absurdum führen.

Zu diesen Umwelt-Kriegs-Schäden kommen noch andere hinzu. Denn das ausgeblutete Land kann die Menschen kaum versorgen. So blühen Gewalt, Korruption und Kampf um jegliche Ressourcen weiter in Afghanistan.

8. Dezember 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.