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UniFonds: über 50 Jahre am Fondsmarkt

Als die Union Investment GmbH im Jahre 1956 von einigen Genossenschaftsbanken gegründet wurde, war sie erst die dritte deutsche Investmentgesellschaft.

Die GmbH verwaltet heute fast 190 Mrd. € an Fondsvermögen und zählt damit zu den Big Playern der Branche.

UniFonds: Erfolgreiche Strategie über Jahrzehnte

Der UniFonds – der erste offene Aktienfonds der Gesellschaft – verzeichnet seit seinem Auflegen ein konstantes Wachstum, hat aber wie so viele Aktienfonds auch die Einbrüche des Gesamtmarktes erlebt.

Er kann durchaus als Volksfonds bezeichnet werden, haben doch zwischenzeitlich fast 500.000 Anleger hier investiert.

Aufgrund seiner ausschließlichen Konzentration auf deutsche Standardwerte ist der UniFonds nicht der größte Aktienfonds. Der UniGlobal, ein auf weltweite Werte spezialisierter Fonds, verwaltet derzeit etwa 7 Mrd. €.

Mehr zum Thema: Was sind Aktienfonds?


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Der UniFonds ist mit einem Volumen von ca. 2,2 Mrd. € aber eine starke Kraft bei der Union Investment.

Der UniFonds und seine Anlagestrategie

Die Fondsmanager des UniFonds investieren am deutschen Aktienmarkt in Standardwerte wie beispielsweise Bayer, Siemens, BASF oder Deutsche Telekom.

Dadurch, dass der Fonds aktiv gemanagt wird, können bestimmte Werte über- oder untergewichtet werden. So hat der Fonds beispielsweise im Februar 2013 seine Anteile an Banken- und Stahltitel reduziert.

Alternativ haben die Fondsmanager die Möglichkeit, bis zu 20% des Fondsvermögens in ausländische Werte zu investieren. Dies macht vor allem dann Sinn, wenn sich eine konjunkturelle Abkühlung des deutschen Marktes zeigt.

Und gerade um konjunkturellen Schwankungen entgegenzuwirken, beträgt die empfohlene Anlagedauer 7 Jahre oder mehr. Hier ist jedoch unbedingt auf die Gebührenstruktur zu achten.

Mehr zum Thema: Aktienfonds Risiko: Welche Risiken sind zu berücksichtigen?

Damit der Fonds auch bei Anlegern punkten kann, die auf eine regelmäßige Verzinsung ihres Kapitals Wert legen, ist der Fonds „ausschüttend“.

Diese bedeutet, dass die Dividenden, die der Fonds vereinnahmt, nicht nur in die Wertentwicklung mit einfließen, sondern teilweise an den Anteilseigner ausgeschüttet werden.

UniFonds: Kosten und Netto-Variante

Bei aktiv gemanagten Fonds fallen im Gegensatz zu passiven ETFs Management und Verwaltungsgebühren an. Diese sind unterschiedlich hoch und sollten den Investor im Vorfeld für eine Anlage sensibilisieren.

Die jährliche Verwaltungsvergütung des Fonds liegt derzeit bei 1,2%. Der Ausgabeaufschlag bei Erwerb beträgt satte 5% vom Anteilwert. Von diesem Ausgabeaufschlag erhält die vertreibende Bank den größten Anteil.

Daher sollte man sich bei Investments in Aktienfonds stets die Gebührenstruktur ihrer Bank oder eines alternativen Online-Brokers anschauen. Es gibt Anbieter, die komplett auf Ausgabeaufschläge verzichten.

Hier bietet sich je nach Kundengruppe unter Umständen auch der UniFonds -net- an. Diese Variante des Fonds hat keinen Ausgabeaufschlag, dafür aber eine höhere Verwaltungsgebühr von derzeit 1,55%.

Diese Anlagevariante ist allerdings nur dann interessant, wenn die Anlagedauer in dem Fonds weniger als 7 Jahre beträgt, da die Verwaltungsgebühr schon einiges von der Wertentwicklung vernichtet.

3. April 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Christian Klein. Über den Autor

Christian Klein hat durch eine Ausbildung in der Finanzbranche und ein anschließendes Studium mit Schwerpunkt BWL weitreichende Erfahrungen im Wertpapierhandel sammeln können. Aus persönlichem Interesse setzt er sich weiterhin mit Finanzpolitischen Themen sowie detaillierten Analysen auseinander. Als privater Anleger mit mehr als zehn Jahren Erfahrung befasst er sich mit technischer Analyse und deren Zusammenhang im täglichen Marktgeschehen.