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Aktien unterbewertet: So kann man diese finden

Viele Anleger informieren sich vorab über einen bestimmten Markt bzw. ein gewisses Geschäftsfeld. Scheint ihnen der Bereich stabil und prosperierend zu sein, steigen sie mit einem Investment ein.

Prinzipiell ist gegen diese Taktik nichts einzuwenden. Einziges Problem: Oftmals ist dann schnell bereits das Ende der Fahnenstange erreicht. Man ist ja immerhin schon in guten Zeiten eingestiegen.

Und so ist die statistische Chance, dass der normale Kurszyklus bald wieder nach unten zeigt, hoch.

Ein völlig anderes Vorgehen versucht, diese Bredouille zu vermeiden. Dabei ist es oberstes Ziel, unterbewertete Aktien finden und kaufen zu können. Unterbewertete Aktien entstehen in Krisenzeiten oft durch pessimistische Gewinnvoraussagen und aus dem daraus resultierenden Abfallen der Aktienkurse. Der Anleger versucht also, beim Aufschwung eines Unternehmens – und damit seines Kurses – von Anfang an dabei zu sein. So erhöht sich natürlich auch die Gewinnspanne.

Unterbewertete Aktien finden – wie es funktioniert

Die entscheidende Frage ist, wie es möglich ist, solche unterbewerteten Aktien sicher und verlässlich ausfindig zu machen.

Ganz allgemein gilt: In jeder Marktsituation – und besonders in den schwachen Phasen – gibt es Unternehmen, die unterbewertet sind.


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  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
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Unterbewertet bedeutet konkret, dass der Börsenkurs einer Aktie weit unter dem wirklichen Unternehmenswert liegt.

Unterbewertete Aktien: Diese Faktoren sind wichtig

Man erkennt eine solche Aktie anhand der so genannten Ertragswertbetrachtung. Dafür wiederum ist eine bestimmte Kennzahl von entscheidender Bedeutung: das KGV. KGV steht für Kurs-Gewinn-Verhältnis und gibt an, wie viel Gewinn des Unternehmens bereits im Kurs enthalten ist.

Im Umkehrschuss sagt das natürlich auch etwas darüber aus, wie viel Spielraum für Zuwachs nach oben noch möglich ist.

Mehr dazu: Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV): Maße, die es zu beachten gilt

Aber auch andere Kennziffern helfen Ihnen, unterbewertete Aktien finden und identifizieren zu können. Dazu gehören Wachstumswerte, die Liquidität des Unternehmens und sonstige Bilanzdaten.

Sie sollten diese Angaben aus Geschäftsberichten extrahieren und besonders eingehend unter die Lupe nehmen.

So erkennen Sie rasch, ob es sich nur um ein vorübergehendes Tief des Börsenkurses handelt oder ob das betreffende Unternehmen in ernsthaften wirtschaftlichen Schwierigkeiten steckt.

Halten Sie besonders Ausschau nach großen Unternehmen, die eigentlich stets solide dastanden. An einer gesunden Unternehmenssubstanz und der vormaligen konstanten Performance der letzten Jahre können Sie solche Aktiengesellschaften erkennen.

Es liegt in der Natur der Börse, dass auch deren Kurse gelegentlich kurzfristig sinken. Gerade große Konzerne sind aber für gewöhnlich in der Lage, diese Talfahrt auf mittelfristige Sicht wieder zu beenden.

Dann steht einem erneuten Kursanstieg in der Regel nichts mehr im Wege – so will es die zyklische Natur der Marktmechanismen.

Aber schon eine Normalisierung des Kurses auf das vormalige Standard-Niveau bedeutet für Sie dann eine ordentliche Rendite – immerhin haben Sie in wesentlich „schlechteren“ Zeiten gekauft.

25. April 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.