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Unterlagen für die Steuererklärung: Das wird benötigt

Wenn es um die Steuererklärung geht, steht so mancher Bürger vor einem Buch mit sieben Siegeln. Gerade für Selbstständige und freiberuflich Tätige kann eine ordentlich ausgefüllte Steuererklärung einige Ersparnisse mit sich bringen.

Steuererklärung selber machen und Geld sparen

Klar: Aus Sorge und Unlust auf den Kampf mit dutzenden Papieren, Belegen und Formularen lassen sich viele Steuerzahler die Arbeit von einem Steuerberater abnehmen. Wenn dieser sein Fach beherrscht, kann so manche Steuersenkung bis hin zur Rückzahlung erreicht werden.

Der Gewinn daraus wird aber natürlich in jedem Fall verringert, denn immerhin möchte der Steuerberater auch entlohnt werden.

Besser sieht es da schon aus, wenn man selbst in der Lage ist, seine Steuererklärung auszufüllen, sei es nun mittels einer entsprechenden Software für den PC oder sogleich mit den offiziellen ELSTER-Formularen über das Internet.

Wichtige Unterlagen für die Steuererklärung

Aber auch, wenn man die digitale Version verwenden möchte, bleibt eine Frage: Welche Unterlagen für die Steuererklärung werden denn überhaupt benötigt?

Dies lässt sich ungefähr in zwei Gruppen an Unterlagen einteilen: Zum einen brauchen Sie die korrekten Formulare und Vordrucke des Finanzamtes. Zum anderen werden Unterlagen benötigt, die als Belege für steuermindernde Ausgaben und Kosten verwendet werden können.

Kommen wir zunächst zu den Unterlagen der Steuererklärung selbst: Der so genannte Mantelbogen ist das wichtigste und zugleich umfangreichste Dokument. Es muss von jedem Steuerpflichtigen vollständig ausgefüllt werden.

Weitere Unterlagen für die Steuererklärung

Arbeitnehmer mit einer Festanstellung brauchen dazu noch die Anlage N. Darin haben Sie die Möglichkeit, spezielle Einnahmen und Ausgaben zu beziffern, die in direktem Zusammenhang mit Ihrer Berufstätigkeit stehen. Für Steuerzahler mit Kindern gibt es ein eigenes Zusatzdokument, genauso wie für Riester-Rente-Sparer (Anlage AV) und Besitzer von Wohnungseigentum (Anlage FW).

Wichtig für Kapitalanleger: die Anlage KAP. Gehen Sie hier besonders umsichtig zu Werke und informieren Sie sich vorab, welche Vorschriften Ihnen zugutekommen können, um das Maximum an Kapitalertragssteuer zurück zu erhalten.

Fazit: Unterlagensammeln das Jahr über ist von Vorteil

Soweit erst mal zu den eigentlichen Unterlagen der Steuererklärung. Doch, damit ist es noch nicht getan. Ebenso wie die richtigen Vordrucke werden die entsprechenden Belege für die Ausgaben benötigt, die Sie als Werbungskosten absetzen wollen. Eine genaue Kenntnis der Dinge, die von der Steuer abgesetzt werden können, ist dafür natürlich unabdingbar.

Tipp: Diese Unterlagen am besten schon das ganze Jahr über sammeln und einzeln oder nach Typ sortiert abheften, zum Beispiel in einer Klarsichtfolie. Das spart am Tage der Steuererklärung viel Zeit und ebenfalls Nerven.

21. August 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.