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Unternehmensanleihen mit ETFs umsetzbar

Unternehmensanleihen bleiben weiterhin attraktiv und eine echte Alternative zu Aktien.

Statt sich mit Einzeltiteln in diesem Segment auseinanderzusetzen, bietet sich die breite Streuung auf gute Schuldnerpapiere an.

Auch hier hat sich auf dem ETF-Markt einiges getan. Inzwischen existieren ETFs auf unterschiedliche Risikokategorien der renditeträchtigen Unternehmensanleihen.

Je besser ein Unternehmen aufgestellt ist, desto niedriger fällt der Zins auf die Anleihen aus. Natürlich ist dafür auch das Risiko entsprechend geringer.

Viele Unternehmen weisen mittlerweile grundsolide Bilanzen mit geringer Verschuldung auf. Davon können die meisten Staaten derzeit nur träumen.

Doch nicht jedes Unternehmen, das vielleicht etwas höhere Verbindlichkeiten aufweist, ist deshalb gleich akut von der Insolvenz bedroht.

Gerade hier bieten sich interessante Rendite-Chancen. Die  aktuellen Kurse vieler Unternehmensanleihen notieren immer noch unter ihrem Rückzahlungskurs.

Diese Differenz kommt zur Zinszahlung als zusätzlicher Renditebestandteil für den Anleger noch hinzu.


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Mehr dazu: ETFs im Vergleich: Aktive Vs. passive Vermögensverwaltung

Unternehmensanleihen: Eine Frage der Risikoneigung

Welche Risikokategorie für Sie geeignet ist, hängt natürlich mit ihrer eigenen Risikoneigung zusammen.

Bei der risikoärmeren Kategorie der Unternehmensanleihen spricht man von „Investment Grade“. Hier gibt es kaum Ausfälle oder Zahlungsschwierigkeiten.

Die jährliche Rendite – zusammengesetzt aus Zinszahlung und Kursdifferenz zum Rückzahlungswert – ist in etwa bei 3 – 4% angesiedelt.

Im Vergleich zu deutschen Bundesanleihen ist das eine durchaus attraktive Rendite.

Bei den riskanteren Papieren aus dem sogenannten „High Yield“ Segment liegt die jährliche Rendite bei 7 – 9%. Damit sind diese Anleihen schon eher als Alternative für den Aktien-Investor geeignet.

Allerdings gilt es zu beachten, dass es im Falle einer Rezession oder einer Ausweitung der Finanzkrise hier zu Zahlungsausfällen bei einigen Unternehmen kommen kann.

Das kann die Rendite erheblich schmälern, und in schlechten Jahren müssen auch Verluste mit einkalkuliert werden – ebenso wie bei Aktien-Anlagen auch.

Mehr dazu: Welche ETFs gibt es auf dem internationalen Markt?

Diversifikation durch ETFs auf Unternehmensanleihen

Egal welche Risikokategorie für Sie geeignet ist, Diversifikation auf einen breiten Korb an Unternehmensanleihen ist auf jeden Fall ratsam.

Inzwischen haben die Produktanbieter von ETFs hier einiges anzubieten.

Die defensive Variante der „Investment Grades“ deckt beispielsweise der AMUNDI ETF EURO CORPORATES ab. Allerdings sollte hierbei beachtet werden, dass auch Unternehmensanleihen von Banken enthalten sind.

Vielen Anlegern ist gerade diese Branche bei Anleihen immer noch zu heiß. Der Anbieter Amundi hat darauf reagiert und mit dem AMUNDI ETF EURO CORPORATE EX FINANCIALS IBOXX ein konservatives Produkt aufgelegt, dass auf Finanztitel komplett verzichtet.

Aus dem gleichen Haus stammt dann auch der AMUNDI ETF EURO CORPORATE FINANCIALS IBOXX. Hier sind ausschließlich „Investment Grade“ Anleihen von Banken und Versicherungen enthalten.

Aber wer kann heute noch seriös eine Banken-Bilanz durchblicken. Demnach sollte man lieber gleich auf das „High Yield“ Segment ausweichen. Dort bekommt man für ein bewusst höheres Risiko wenigstens auch die entsprechende Rendite.

Ein mögliches Produkt wäre z.B. der LYXOR ETF iBoxx EUR Liquid High Yield 30.

4. Juli 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.