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Uran-Aktien: in Zukunft womöglich mit „strahlenden“ Renditechancen

Bis vor Kurzem galten sie als lohnende Investition: Uran-Aktien.

Doch nun, bedingt durch die atomare Katastrophe im japanischen Fukushima im Frühjahr 2011, sind die Uranpreise an den internationalen Rohstoffmärkten drastisch gefallen – und die Aktien folgten diesem Abwärtstrend.

Experten sind sich jedoch sicher: Uran wird weiterhin eine wichtige Rolle spielen.

Uran-Aktien: der Aufstieg der Atomkraft

Als das Actinoid Uran 1780 zum ersten Mal isoliert wurde, war von dieser Wichtigkeit für den weltweiten Energiemarkt noch nichts zu sehen. Erst mit der Entdeckung der Kernspaltung im Jahre 1938 begann der Aufstieg des silber-grauen Metalls.

Denn Uran ist die einzige natürliche Substanz, welche exakt die Kettenreaktionen auslösen kann, die in Atomkraftwerken und Atomwaffen benötigt werden.

Knapp 440 Atomanlagen zur Energieerzeugung, die einen stetigen Nachschub an Uran benötigen, existieren weltweit.

Nachdem die Katastrophe von Fukushima nun langsam wieder aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwunden ist, wird die Nutzung der Atomkraft in vielen Ländern weiter verstärkt.


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Weitere Atomkraftwerke geplant

So sind in Ländern wie den BeNeLux-Staaten, den USA und China weitere UKWs in Planung, die in den kommenden Jahren ans Netz gehen sollen.

Auch in den wirtschaftlich stark expandierenden Ländern, beispielsweise im asiatischen Raum, wird der Energiebedarf in den kommenden Jahren stark ansteigen. Der kann durch alternative Energien nur schwer gedeckt werden.

Selbst in Japan ist trotz Fukushima nicht an einen Atomausstieg zu denken. Stattdessen setzt man in Tokio auf deutlich schärfere Sicherheitsmaßnahmen, welche die Gefahrenquellen eindämmen sollen.

Der deutsche Atomausstieg, der im Sommer 2011 das Ende der hiesigen 17 noch aktiven Atommeiler besiegelt hat, spielt auf dem Weltmarkt daher eine vergleichsweise geringe Rolle.

Werden die weltweiten Pläne in die Tat umgesetzt, könnte sich die Anzahl der aktiven UKWs in den kommenden Jahrzehnten sogar verdoppeln.

Uran-Aktien womöglich drastisch unterbewertet

Lag der Uranbedarf 2006 noch bei rund 66.500 Tonnen, geht die Internationale Atomenergieorganisation IAEO für 2030 von einem Verbrauch von wohl mehr als 100.000 Tonnen aus.

Sollte sich diese Prognose bewahrheiten, wären die aktuell verfügbaren Uran-Aktien, beispielsweise vom Marktführer Cameco, am Markt deutlich unterbewertet und könnten damit ein lohnendes Investitionsobjekt darstellen.

Diese These wird dadurch gedeckt, dass der Kurs dieser Uran-Aktien seit August 2011 beinahe konstant geblieben ist beziehungsweise sogar erste Aufwärtsbewegungen zeigt.

Und auch der Uranpreis pendelte seitdem (Stand: März 2012) nur geringfügig zwischen 50 und 55 US-Dollar.

Uran-Aktien von Konjunktur unabhängig

Die Investition in Uran bedeutet auch einen weiteren Vorteil gegenüber anderen Aktien. Sind Kraftwerke erst einmal am Netz, werden diese im Normalfall für mehrere Jahrzehnte aktiv bleiben.

Drastische Konjunkturschwankungen wie beispielsweise bei Unternehmensaktien sind so nahezu ausgeschlossen.

Wie bei allen Investitionen gibt es aber auch bei Uran-Aktien das Risiko, dass einzelne Unternehmen nicht von einem eventuellen Aufschwung in der Branche profitieren können.

Deshalb gilt auch hier der Ratschlag, vorsichtig zu investieren und die Unternehmen im Vorfeld gründlich zu prüfen.

Unternehmen, die in neue Abbaugebiete in afrikanischen Staaten wie Niger und Namibia investieren, könnten hier im Vorteil sein.

Mehr zum Thema: Uran: Preis-Diskussionen

18. März 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.