MenüMenü

Checkliste Betriebskosten zum kostenlosen Download:
Hilfreiche Checkliste zum Ausdrucken & zum täglichen Gebrauch als PDF . . . . . .
Hier Klicken und Checkliste erhalten ➜

Urbanisierung: Auch in den Industrienationen ist Verstädterung ein Thema

Der Begriff „Urbanisierung“, also „Verstädterung“ wird vor allem mit Entwicklungs- und Schwellenländern in Verbindung gebracht.

Aber auch in Industrienationen wie Deutschland gibt es die Tendenz, lieber in die Stadt zu ziehen als auf dem Land zu bleiben.

Der Anteil der Stadtbewohner im Vergleich zur ländlichen Bevölkerung steigt hier allerdings nicht so rapide, und zum Glück müssen die Menschen hierzulande nicht in Slums am Rand der großen Städte ziehen.

Dennoch: Es ist eine leichte Tendenz zur Verstädterung erkennbar.

2005 lebten etwa 73% der Deutschen in einer Stadt.

2020 werden es knapp 76% sein. Für Stadtimmobilien sind die Prognosen im Gegensatz zu ländlichen Gebieten daher oft günstig.


Betriebskostenabrechnung 2016:
Alles, was Ihr Mieter zahlen muss – kompakt im Überblick

Vermeiden Sie unnötige Streitereien mit Ihren Mietern. Erstellen Sie von vornherein eine unangreifbare Betriebskostenabrechnung.

Alle Positionen, die Sie für das letzte Jahr abrechnen dürfen – kompakt zusammengefasst in einer praktischen Übersicht –, finden Sie in der top-aktuellen Sonderveröffentlichung „Betriebskostenabrechnung 2016“.

Klicken Sie jetzt hier, um sich "Betriebskostenabrechnung 2016" GRATIS zu sichern! ➜


Gefragt: mehr Wohnraum pro Person

Das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln (IW Köln) hat im Jahr 2009 die Zukunft der Immobilienmärkte in 125 deutschen Städten untersucht. Es rechnet damit, dass bis zum Jahr 2017 zusätzlicher Wohnraum gefragt sein wird, obwohl die Einwohnerzahlen bereits rückläufig sind.

Das liege – so die Wissenschaftler – am steigenden Wohnraumbedarf pro Einwohner.

Die Großstädte profitieren am meisten

Für die Städte München, Hamburg, Berlin, Köln und Düsseldorf prognostiziert das IW Köln eine erhöhte Nachfrage nach Wohnraum bis 2025.

Vor allem München müsse bis dahin sein Angebot an Wohnimmobilien erhöhen. In Ostdeutschland steige immerhin in Dresden und Leipzig die Wohnraumnachfrage im gleichen Zeitraum.

Gefragt seien zudem kleinere westdeutsche Städte wie Ingolstadt, Lüneburg, Paderborn und Freiburg. Hier ergebe sich die erhöhte Nachfrage vor allem aus Zuwanderungen aus den umgebenden Gemeinden.

Bevölkerungsrückgang im Ruhrgebiet und in Ostdeutschland

Dagegen werde die Bevölkerung im Ruhrgebiet, zum Beispiel in Duisburg, Essen oder Dortmund, weiter schrumpfen – und das noch wesentlich stärker als heute.

Den größten Nachfrageeinbruch für Wohnraum prognostiziert das IW Köln allerdings für viele ostdeutsche Städte, allen voran Frankfurt an der Oder, Suhl und Dessau.

Verglichen mit dem Jahr 2006 werde bis zum Jahr 2025 die Nachfrage nach Wohnraum in diesen Städten um rund 20% sinken.

Was das für Sie als Immobilieneigentümer bedeutet

Tendenziell sind städtische Lagen in Zukunft also gefragter als ländliche. Aber Vorsicht: Lassen Sie sich durch diese Tendenz nicht zu falschen Schlüssen verleiten.

Denn erstens kann jede noch so blühende Stadt oder Region – siehe Ruhrgebiet – binnen weniger Jahre deutlich an Attraktivität einbüßen. Zweitens zahlen Sie in begehrten Städten wie etwa München und Düsseldorf heute schon horrende Preise für Immobilien

Tipp: Immer mehr Anlagegurus und Immobilienexperten wiederholen heute gebetsmühlenartig das Credo für angeblich gute Immobilieninvestments: „Lage, Lage, Lage“. Das sollten Sie aber nicht unreflektiert übernehmen.

Denn auch eine attraktive Innenstadtlage kann nicht isoliert – also unabhängig vom Preis – betrachtet werden. Ob eine Immobilie sich langfristig rentiert oder nicht, ist daher hauptsächlich eine Frage des Preises.

Lage ist nicht alles

Mit anderen Worten: Sie können durchaus auch auf dem Land eine Immobilie erwerben – vorausgesetzt, Sie bekommen sie zum günstigen Preis. Dadurch sind Sie in der Lage, sie preiswert zu vermieten und Leerstand zu verhindern.

Das ist oft rentabler, als in teuren Innenstadtlagen Millionen in eine Eigentumswohnung zu investieren und nachher festzustellen, dass kaum jemand den hohen Mietpreis zahlen will.

17. September 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.