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US-Aktien: 2017 wird zur Nagelprobe

Der Dow Jones steigt und so schnell scheint ihn nichts aufzuhalten. Nicht auszuschließen, dass US-Aktien 2017 den führenden amerikanischen Index bis auf 22.000 Punkte treiben. Und das angesichts eines erratischen Donald Trump, der Anlass zur Sorge gibt, weil er die bisherige Ordnung infrage stellt.

Das Phänomen mag Europäer verwundern, erklärt sich aber mit zwei uramerikanischen Grundhaltungen: Pragmatismus und Optimismus. Pragmatismus ist ein Zweig der Philosophie, und Optimismus beinhaltet die Idee, Neues zu schaffen. Hinfallen und sofort wieder aufstehen. Auch der Dow Jones war nur kurz nach Trumps Wahl eingeknickt, um dann zu neuen Rekordmarken aufzusteigen.

US-Aktien: 2017 zunächst auf Höhenflug

Die Anleger haben sich rasch gegen ein Negativszenario entschieden, für das die angekündigte Wirtschaftsabschottung und gefährliche Zusatzverschuldung durch Investitionsprogramme spricht. Stattdessen setzen sie auf eine Neuauflage der Reagonomics und US-Aktien. 2017 wird wegen des Trump-Effekts ein BIP-Wachstum von mindestens 2,4% erwartet.

Allein die bisherigen Ankündigungen zu Deregulierung und Steuersenkungen beflügeln die Phantasie. Und schon hat Trump zwei Vertreter der Wallstreet ins künftige Kabinett berufen. Steven Mnuchin wird Finanzminister. Er kommt von Goldman Sachs, dessen Präsident Gary Cohn den nationalen Wirtschaftsrat führen soll.

Old Economy im Sog der Politik

Mittlerweile ist klar: Das Dodd-Frank-Gesetz, das geschaffen wurde, um eine weitere Finanzkrise nach 2008 zu verhindern, soll gekippt werden. Mit der neuen Bankenfreiheit zählen Papiere der Finanzindustrie zu den Gewinnern.

Auch in der Energieversorgung werden die Uhren zurückgestellt. Statt Erneuerbarer Energien zählen wieder Kohle, Gas und Öl. Bezeichnenderweise wird nun ExxonMobile-Chef Rex Tillerson Außenminister.


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Das verhalf amerikanischen Öltiteln genauso auf die Sprünge wie den abgeschriebenen Kohleförderern. Der größte unter ihnen, Peabody Energy, konnte seit dem Bekenntnis Trumps zur Kohle vor drei Monaten um sagenhafte 692% zulegen. Öl- und Frackingunternehmen dürften zudem von stabileren Ölpreisen seit den jüngsten OPEC-Beschlüssen profitieren.

Erneuerbare Energien verlieren

Die Kurse von Solarherstellern wie Sunpower sind dagegen im Abwärtstrend. Abgerundet wird das Ganze durch die Berufung des Klimawandel-Skeptikers Rick Perry zum Energieminister. Und Scott Pruitt, ebenfalls aus dem Kritikerlager, wird Umweltminister.

Die Posten für Heimatschutz, Nationale Sicherheitsberatung und Verteidigung gehen an Generäle, was Aktien der Rüstungsindustrie massiv unterstützt. Zu den Profiteuren zählen etwa Lockheed Martin und Raytheon. Interessanterweise entwickelt sich Boeing trotz Trumps Absage an eine neue Airforce One besser als Northrop Grumman. Aktueller Anlass: Der Iran will gleich 80 Flieger kaufen.

Freude auch bei den Pharma- und Biotechnologieunternehmen. Gleich ob Pfizer, Giliead Sciences oder Amgen, sie alle litten unter Clintons Ankündigung, gegen überhöhte Medikamentenpreise vorzugehen. Künftig haben sie freie Bahn.

Und vom geplanten Megainvestitionsprogramm in Straßen, Brücken, Schulen etc. profitieren natürlich sämtliche Bauunternehmen und Zulieferer – nicht nur der weltgrößte Baumaschinenhersteller Caterpillar, sondern der ganze Branchenindex klettert auf Höchststände.

IT-Industrie bearbeitet Trump

Spannend wird es auch bei IT-Aktien. So hat sich Bill Gates jetzt mit Trump unterhalten. Ergebnis: Der künftige Präsident sei nun von der „Kraft der Innovation“ überzeugt. Forschung und Bildung bräuchten einen großen Schub, vergleichbar mit der Weltraumforschung durch John F. Kennedy.


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Beim Treffen mit den Chefs von Apple, Amazon, Facebook & Co. ging es zum einen um Steuererleichterungen, mit denen Abermilliarden von Gewinnen aus dem Ausland legal in die USA zurückfließen könnten. Weiterhin wollen sie Trump von den Nachteilen einer Anti-China-Politik überzeugen. Denn die würde nicht nur sie treffen.

China bräuchte als Hauptgläubiger nur seine US-Anleihen auf den Markt zu werfen, und schon würden die Kurse stürzen und Zinsen explodieren. Damit geriete die ganze US-Wirtschaft samt Schuldenprogramm ins Taumeln und würde die Weltwirtschaft mit in den Abgrund ziehen.

Trump-Blase stellt alles in den Schatten

Abgesehen davon machen Warnungen von Starökonomen wie Barry Eichengreen oder Robert Shiller nachdenklich. Eichengreen wundert sich über die Unbeschwertheit der Anleger. Er sieht in Trumps undurchdachter Neuordnung eine extreme Gefahr.

Sie stelle alle Fundamente infrage, von der WHO über die Nato bis zur Bankenregulierung Basel. Und Shiller sieht schon jetzt den US-Aktienmarkt völlig überpreist. Eine weitere Euphorie könnte zu einer Megablase werden, deren Platzen alles Bisherige in den Schatten stellt.

Nicht nur Anleger, die sein Shiller-KGV kennen, verstehen das Sprengpotenzial. Eine Trump-Blase hat mit Optimismus wenig zu tun. Wer pragmatisch denkt, hält US-Aktien bis Mitte 2017. Sollten die Fundamentaldaten nachziehen, umso besser. Es sei denn, es kommt schon vorher zu Korrekturen.

Einen Vorgeschmack in Sachen Realität gibt der jüngste Rücksetzer, nachdem Fed-Chefin Yellen vor genau diesen Gefahren gewarnt hatte. Sie wäre sogar bereit, US-Anleihen abzustoßen, was die Zinsen deutlich erhöhen und Trumps Plänen einen Strich durch die Rechnung machen würde. Die Wirtschaft läuft auch ohne sein Programm rund.

3. Januar 2017

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Ralf Hartmann
Von: Ralf Hartmann. Über den Autor

Ralf Hartmann arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.

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