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US-Aktienfonds: 98,9% sind schlechter als der Index

Investieren Sie in einen aktiv gemanagten Investmentfonds für US-Aktien?

Dann haben Sie etwa eine Chance von 1 zu 100, dass Sie besser als der Vergleichs-Index, z. B. Dow Jones, S&P 500 oder Nasdaq, abschneiden.

Dafür haben Sie aber die zweifelhafte Garantie, höhere Kosten als bei einem passiv gemanagten Investmentfonds zu bezahlen – ein katastrophales Chance-/Risiko-Verhältnis.

Fast möchte ich sagen: Bei der Chance 1 zu 100 können Sie besser Lotto spielen, als in einen aktiv gemanagte Investmentfonds für US-Aktien zu investieren.

Die Unterscheidung zwischen aktiv und passiv gemanagte Investmentfonds:

Aktiv gemanagte Investmentfonds und passiv gemanagte Investmentfonds

Als aktiv gemanagte Fonds wird ein Investmentfonds-Segment bezeichnet, dessen Produkte stetig dem Kapitalmarkt angepasst werden.


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Im Gegensatz dazu bilden passiv gemanagte Fonds einen Index ab und ändern ihre Zusammensetzung in der Regel nur bei Index-Anpassungen.

Kritik der Finanzaufsicht ESMA an Fondsmanagern

Kürzlich kritisierte die ESMA, dass viele Fondsmanager sich gar nicht erst bemühten, besser zu sein als der Vergleichs-Index.

ESMA: Die ESMA ist eine unabhängige Europäische Wertpapier- und Marktaufsichts-behörde.

Die Abkürzung kommt aus dem englischen Namen der ESMA: „European Securities and Markets Authority“.

Sie ist für die Regulierung der Finanzmärkte in der gesamten Europäischen Union verantwortlich.

Studie stellt Investmentfonds katastrophales Zeugnis aus

Zu dieser Kritik der ESMA passt eine im März 2016 in der Financial Times veröffentlichte Studie von „S&P Dow Jones Indices“.

Negativer Spitzenreiter aus der Studie sind die im Titel genannten 98,9% der aktiv gemanagten US-Aktienfonds, die schlechter als der Index sind.

Aktiv gemanagte Investmentfonds für andere Regionen (Großbritannien, Niederlande, Schwellenländer) kamen über 10 Jahre gesehen zu 71,8%, 96,8% und 97,8% nicht an die Performances der Vergleichs-Indizes (Benchmark) heran.

Langfristige Performance überzeugt ganz und gar nicht

Je länger der Zeitraum war, für den die Performance der aktiv gemanagten Investmentfonds ausgewertet wurde, desto schlechter schnitten die Fonds im Verhältnis zum Vergleichs-Index ab.

Dass die kurzfristige Auswertung etwas weniger schlecht ausfällt als die langfristige, mag an Zufalls-Ergebnissen der Fonds liegen. Entscheidend ist aber sowieso, was auf die Dauer erzielt wird.

Deshalb rate ich Ihnen zu größter Vorsicht bei aktiv gemanagten Investmentfonds, um nicht zu sagen: Hände weg!

30. März 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi" und "Heißmanns Königsklasse". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.