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Vergleich Divdax und Dax30 – Der Zahlmeisterindex liegt vorne

Der Vergleich zwischen den Indizes Divdax und Dax30 zeigt die Bedeutung dividendenstarker Titel für die Rendite. Der Divdax bringt einfach mehr.

Vergleich Divdax / Dax30:  Die Zahlen sprechen für sich

Der Unterschied zwischen Divdax und Dax30 lässt sich etwa so auf den Punkt bringen: Der Dax30 enthält Deutschlands 30 größte Unternehmen. Der Divdax die 15 Zahlmeister. Fragt sich natürlich, ob eine Investition in den Dividendenstragie-Index die bessere Wahl ist. Schließlich sind diese Titel mit der höchsten Dividendenrendite bereits im Dax enthalten.

Die Antwort ergibt sich schon aus den Zahlen. Rückgerechnet auf die vergangenen 14 Jahre seit 2000 zeigte der Dax ein langjähriges Plus von rund 33%. Der Divdax war um 60% besser. In diesem Zeitraum betrug die Rendite beim Dax jährlich 2,9%, beim Divdax war die Rendite doppelt so hoch.

Dividendenindizes international vorne

Dass Dividendenindizes punkten, zeigt auch ein Vergleich zwischen dem S&P 500 mit 3,5% und dem S&P US Dividend Aristocrats mit 9,7%, dem amerikanischen Gegenstück zum Divdax. Allerdings fällt aufgrund der geringeren Titelanzahl die Volatilität in den Dividendenindizes etwas höher aus. Mit nur 15 Titeln beim Divdax ist der Effekt sogar noch stärker als beim US-Pendant mit 54 Aktien.


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Generell haben sich gerade in Krisenzeiten dividendenstarke Unternehmen besser bewährt. Eingeführt wurde der Divdax 2005 von der Deutschen Börse. Er war die Antwort auf das zunehmende Interesse an der Umsetzung von Dividendenstrategien. Seitdem gibt es etliche Fonds, ETFs oder Zertifikate, die auf den Divdax setzen.

Natürlich kann man auch nach dem Vorbild von US-Börsenaltmeister Benjamin Graham vorgehen und selbst aus dem Dax die 10 Aktien mit der besten Dividende aussuchen. Oder nach dem Muster des Vermögensverwalters Michael O`Higgins 5 Dividendentitel mit dem niedrigsten Kurs entsprechend dem Kalkül, dass optisch günstige Aktien lieber gekauft werden als teure.

Divdax zur einfachen Dividendenstrategie

Wer sich diese Arbeit sparen will, kann stattdessen einfach auf den Divdax setzen. Zudem ist etwa ein DivDax-ETF mit 0,25% Gesamtkostenquote günstiger als 15 einzelne Aktien zu kaufen.

Der Nachteil: So wie der Dax wird auch der Divdax  jährlich im September nach dem starren Modell der absoluten Dividendenrendite zusammengesetzt und im Quartal neu gewichtet. Außerdem werden angekündigte Dividendenerhöhungen im DivDax nicht berücksichtigt, der Index richtet den Blick zurück.

Berechnet wird die Dividendenrendite aus der gezahlten Dividende geteilt durch den Schlusskurs der Aktie am Tag vor der Ausschüttung. Die bange Frage, ob es dann für ein Investment nicht bereits zu spät ist, lässt sich mit nein beantworten. Dividendenabschläge werden in der Regel bereits nach ein bis Monaten wieder aufgeholt.

Höhere Ausschüttungen dank Negativzinsen

Der Divdax wird in nächster Zeit noch wesentlich attraktiver werden. Grund ist nicht nur das generelle Interesse an Dividenden in Zeiten mickriger Zinsen. Die Summe der Ausschüttungen dürfte steigen, da die Firmen kaum Interesse haben ihre Gewinne zu den neuen Strafzinsen anzulegen.

Anstatt draufzuzahlen werden sie das Geld eher an die Anleger ausschütten. Bereits in den vergangenen Jahren wuchsen die Dividenden stärker als die Nettogewinne.

1. Dezember 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Ralf Hartmann
Von: Ralf Hartmann. Über den Autor

Ralf Hartmann arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.