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Verliereraktien: 4 Kriterien zur Erkennung

In einem früheren Beitrag habe ich Ihnen schon 6 Kriterien vorgestellt, mit denen Sie (langfristige) Gewinneraktien identifizieren können.

Hier möchte ich den Spieß umdrehen und Ihnen 4 Kriterien zur Erkennung derjenigen Aktien vorstellen, bei denen Vorsicht angebracht ist.

Insider stoßen größere Bestände der Aktien ab

Insiderverkäufe – also Verkäufe von Aktien des eigenen Unternehmens durch Manager, Aufsichtsratsvorsitzende und Großaktionäre – müssen zwar nicht zwangsläufig ein schlechtes Omen für die weitere Entwicklung des Aktienkurses sein.

Sie sollten für Sie als Anleger aber ein deutliches Warnsignal darstellen.

Es gibt durchaus nachvollziehbare Gründe für den Verkauf; beispielsweise wenn vorher für den (vergünstigten) Aktienkauf Optionen ausgeübt wurden, die einen Gehaltsbestandteil darstellten.

Außerdem kann ein Aktienpaket von einem Großinvestor an einen anderen verkauft werden. Daher sollten Sie sich gleichzeitig auch die Insiderkäufe anschauen.


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Werden allerdings größere Bestände an Aktien ohne erkennbaren Grund verkauft (und das vielleicht sogar von mehreren Insidern), ist größte Vorsicht angebracht.

In diesem Fall sollten Sie einen Einstieg sicherheitshalber zurückstellen bis beispielsweise die nächsten Quartalszahlen Klarheit bringen.

Ganz wichtig: Folgt auf die Insiderverkäufe eine schlechte Unternehmensnachricht, ist das Vertrauen der Anleger zerstört.

Um solche Aktien sollten Sie generell einen großen Bogen machen, denn oftmals hält die negative Kursentwicklung hier längere Zeit an.

Die Aktie weist über einen langen Zeitraum eine schwache Kursentwicklung auf

Auch wenn es hartgesottene Turnaround-Spekulanten nicht gerne hören: Verliereraktien bleiben in den meisten Fällen Verliereraktien.

Wenn eine Aktie über einen langen Zeitraum so schlecht läuft, hat dies schon seinen Grund, der nicht von heute auf morgen verschwindet.

Statt bei einem krisengeschüttelten Unternehmen ewig auf einen Turnaround zu warten (der oftmals niemals eintritt), ist es daher für Sie lukrativer, auf Aktien zu setzen, die seit Jahren oder gar Jahrzehnten gut laufen.

Hohe Dividendenrendite wird durch (zu) hohe Ausschüttungsquote erkauft

Eine hohe Dividendenrendite ist eine gute Sache. Allerdings sollten Sie einen genaueren Blick auf das Verhältnis von Ausschüttungen zu Unternehmensgewinn werfen.

Denn wenn fast der gesamte Gewinn (oder sogar noch mehr) als Dividende ausgeschüttet wird, geht dies auf lange Sicht zu Lasten der Investoren.

So manche Unternehmen sehen die Dividende als Marketinginstrument an und scheuen sich in schlechten Zeiten vor einer Kürzung.

Solange dies eine einmalige Sache bleibt, ist das noch zu vertreten, aber auf Dauer wird dies dem Unternehmen schaden. Denn in diesem Fall verbleibt zu wenig Kapital im Unternehmen.

Eigenkapitalquote geringer als 15%

Unternehmen mit hoher Verschuldung bekommen in Krisenzeiten Probleme, wenn die Gläubiger den Geldhahn zudrehen. Bei weniger als 15% Eigenkapital sollte daher bei Ihnen die Warnleuchte angehen.

Hier stellt sich die Frage, ob das Unternehmen in der nächsten Konjunkturkrise das Geld für die oftmals notwendigen Investitionen in zukünftiges Wachstum aufbringen kann. Falls nicht, droht es gegenüber der Konkurrenz den Anschluss zu verlieren.

Auch eine Insolvenz ist bei einer niedrigen Eigenkapitalquote nicht ausgeschlossen, wenn kurzfristig größere Verbindlichkeiten fällig werden.

20. November 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.