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Vermieten: So findet man den passenden Mieter

Für viele Vermieter ist es eine echte Herausforderung den perfekten Mieter zu finden. Und auch für Mieter gestaltet es sich nicht immer ganz einfach eine schöne und nette Mietwohnung zu finden, die dann auch noch bezahlbar ist.

Wenn man in Köln in den beliebten Vierteln wie Sülz oder Lindenthal durch die Straßen geht, stößt man regelmäßig auf klassische Wohnungsgesuche an Laternenmasten oder auch an Ampeln. Dort stehen dann Gesuche wie: „Unglaublich nette Mieterin sucht 3-Zimmer-Wohnung in Sülz / Lindenthal bis 700 € kalt.“

Mit Mietgesuch auffallen – Chance auf Besichtigungstermin erhöht

Das hört sich doch erst mal nett an. Aber mal ehrlich: Würden Sie Ihre Wohnung an diese Dame vermieten, weil sie sich selbst als „unglaublich nett“ tituliert?


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Nun vielleicht würden Sie das tun und vielleicht würde ich das auch tun. Aber eins ist klar: Dieses Mietgesuch fällt auf und vielleicht erhöht es sogar die Chance zumindest einen Besichtigungstermin zu bekommen.

Vermietung: Das Bauchgefühl allein reicht nicht aus

Wenn es dann aber tatsächlich darum geht, eine Wohnung zu bekommen, reichen Einschätzungen wie „unglaublich nett“ nicht mehr aus. Das muss jedem Vermieter schon klar sein.

Vor der Vertragsgunterzeichnung sollte man schon ein klares Bild von dem Mieter haben. Da reicht es eben auch nicht aus, wenn ein Kandidat oder eine Kandidatin bei der Besichtigung eine gute Figur macht und dem Vermieter sympathisch ist.

Hier lassen viele Vermieter gerne mal dem Bauchgefühl den Vorzug. An dieser Stelle kann nur gesagt werden: Viele Vermieter sind hier schon böse enttäuscht worden. Ein geliehener Anzug und ein geliehenes Auto haben schon in so manchen Fällen etwas vorgetäuscht, was gar nicht da war. Eine ordentliche Prüfung des Kandidaten hätte das aber gleich gezeigt.

Bei Mietinteressenten wachsam sein und sich die notwendigen Unterlagen besorgen

Daher kann jedem Vermieter nur geraten werden, bei Mietinteressenten vorsichtig zu sein. Es kann nur zum eigenen Vorteil sein. Man sollte also wirklich die Möglichkeiten ausnutzen, die jedem Vermieter zur Verfügung stehen.

Wer zum Beispiel beim Einkommensnachweis schon zögerlich ist oder lediglich mit blumigen Worten erklärt, dass er den Nachweis nur aktuell vergessen hat, bei einem solchen Kandidaten sollten Vermieter in jedem Fall wachsam sein.

Fazit: So viel wie möglich über den Mietinteressenten in Erfahrung bringen

Im Grunde ist es doch so: Je mehr Vermieter im Vorfeld über den Mietinteressenten wissen, desto geringer ist auch das Risiko hier eine böse Überraschung zu erleben. Wenn Vermieter damit einigen Mietinteressenten zu nahe treten sollten, ist das nicht das Problem des Vermieters. Denn: So schöpft man lediglich die persönlichen Möglichkeiten aus.

10. Juni 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

Ob DAX-Titel, Rohstoff oder Emerging Marktes-Aktie: Heiko Böhmer bringt Ihnen in seinem täglichen Newsletter diese Themen näher. Neue Trends findet er dabei vor allem auf den vielen Reisen zu Finanzmessen im In- und Ausland, über die er in seinem Newsletter ausführlich berichtet.