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Vermieter aufgepasst: 4 Tipps zur Umgehung des Bestellerprinzips

Das Bestellerprinzip ist nun schon eine ganze Weile in Kraft und vermehrt sehen sich Vermieter in der Position, ihre Wohnungen selbst vermarkten zu müssen. Die Kosten für einen Makler sind viele Vermieter nicht mehr bereit zu zahlen.

Natürlich besteht weiterhin die Möglichkeit, sich an den Makler seines Vertrauens zu wenden. Wenn man sich als Vermieter diese Kosten aber sparen und trotzdem die Immobilie optimal präsentieren möchte, haben wir hier 4 hilfreiche Tipps zusammengetragen, die die Umgehung des Bestellerprinzips beinhalten:

1) Mindest-Mietdauer und Kündigungsverzicht

Schon heute ist es üblich, im Mietvertrag eine Mindestmietdauer und einen Kündigungsverzicht aufzunehmen. Dabei wird in aller Regel über einen Zeitraum von 12 Monaten auf eine Kündigung verzichtet, zu der sich der Mieter mit seiner Unterschrift verpflichtet.


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2) Suchauftrag durch Mietinteressenten

Die zweite Möglichkeit zur Umgehung des Bestellerprinzips besteht darin, den Spieß einfach herumzudrehen: Mietinteressenten geben Suchaufträge an Makler weiter. Nun fragt der Makler beim Vermieter an, ob dieser eine Wohnung zu vermieten hat, und bietet sie nur dem einen Interessenten an. Wie weit man dieses Verfahren automatisieren kann (Datenbankabfrage), muss die Praxis jedoch erst noch zeigen.

3) Höhere Preise für Objekte

Vermieter können die Kosten für die Maklertätigkeit außerdem auf zukünftige Mietzahlungen umlegen. Das geht zum Beispiel in Verbindung mit einer längeren Dauer des Kündigungsverzichts.

Objekte mit Ausstattungsmerkmalen wie einer Einbauküche, einem Stellplatz oder auch mit separat vermieteten Einbaugegenständen (Möbel etc.) können Vermieter zu etwas höheren Tarifen als bisher vermieten – und über die 2 bis 3 Jahre Mindestmietzeit holen sie sich so den Mehrbetrag für die Maklerkosten wieder herein.

4) Direkte Vermietung spart die Kosten

Die direkte Vermietung bietet sich vor allem bei starken Standorten an. Aus vielen Gesprächen mit Kollegen in München oder Hamburg weiß ich, dass viele Objekte gar nicht mehr auf den Markt kommen, sondern direkt im informellen Netz bzw. Umfeld des ausziehenden Mieters oder auch des Verwalters weitervermietet werden.

Hinzu kommt noch ein weiterer Trend: die Technisierung des Vermittlungsgeschäfts. Hier geht ganz klar der Trend zur digitalen Erfassung von Objekten. Sie beinhaltet vor allem 360 Grad- Videorundgänge (genau wie bei Google Streetview – jedoch für das Objekt innen und außen), die dem Interessenten einen sehr detaillierten Eindruck der Wohnung geben.

Fazit: Für Vermieter gibt es immer noch genug Möglichkeiten die Kosten für den Makler im Rahmen des Bestellerprinzips zu umgehen. Wenn Sie diese 4 Tipps beherzigen, können Sie entweder die Kosten für einen Makler auf den Mieter umlegen oder aber ganz auf einen Makler verzichten. Die Kostenersparnis kann sich nur positiv auf die Rendite ausüben.

12. Juni 2016

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Von: gevestor.