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Vermietung: Behalten Sie die Finanzen im Blick

Ihr Mieter zahlt die Miete stets zu unterschiedlichen Zeitpunkten und dies auch immer zu spät.

Hinzu kommt, dass Ihr Mieter aus finanziellen Gründen einen Monat die Mietzahlung aussetzt und zu einem späteren Zeitpunkt eine Nachzahlung leisten will.

Das ist die Falle:

Unregelmäßige Zahlungen: Gefahr, Überblick zu verlieren

Achten Sie darauf, dass Sie bei einem derart unzuverlässigen Mieter nicht die Übersicht verlieren. Es besteht die Gefahr, dass Sie bei unregelmäßigen Zahlungen das Fehlen einer Monatsmiete übersehen.

So machen Sie es richtig:

Machen Sie Ihrem Mieter von vornherein klar, dass er nach dem Gesetz verpflichtet ist, die Miete vollständig und pünktlich, und zwar spätestens am 3. Werktag jedes Monats zu bezahlen.

Kommt Ihr Mieter dem nicht nach, sollten Sie nicht davor zurückschrecken, Ihrem Mieter eine schriftliche Abmahnung wegen des vertragswidrigen Verhaltens zu erteilen.

Bei Zahlungsverzug direkt abmahnen

Führen Sie Ihrem Mieter unmissverständlich vor Augen, dass Sie das Mietverhältnis im Wiederholungsfall fristlos kündigen werden.


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Der BGH hat in diesem Punkt Ihre Rechte als Vermieter gestärkt.

Denn eine einmalige unpünktliche Zahlung des Mieters kann eine fristlose Kündigung rechtfertigen, wenn er zuvor wegen wiederholt unpünktlicher Mietzahlung abgemahnt wurde (BGH, Urteil v. 11.01.06, Az. Z VIII ZR 364/04).

Dies gilt auch dann, wenn die verspätete Zahlung auf einem Irrtum des Mieters beruht (BGH, Urteil v. 01.06.11, Az. VIII ZR 91/10).

Erhöhen Sie die Betriebskostenvorauszahlungen rechtzeitig

Das ist die Situation:

Wenn Sie Ihre Wohnung neu vermieten, vereinbaren Sie im Mietvertrag neben der Kaltmiete eine Vorauszahlung auf die Betriebskosten.

Da Sie das individuelle Verbrauchsverhalten des Mieters noch nicht kennen, kann es sein, dass sich bei der nächsten Betriebskostenabrechnung ein Nachzahlungsbetrag zu Ihren Gunsten ergibt.

Das ist die Falle:

Risiko: Zahlungsunfähigkeit des Mieters

Wenn Sie in diesem Fall die Anpassung der Betriebskostenvorauszahlungen vergessen, laufen Sie Gefahr, dass bei einer Zahlungsunfähigkeit Ihres Mieters die wieder zu erwartende Betriebskostennachforderung im nächsten Jahr nicht bezahlt werden kann.

Sie bleiben dann auf den Kosten sitzen.

So machen Sie es richtig:

Um dies zu vermeiden, ist dringend anzuraten, die Betriebskostenvorauszahlungen rechtzeitig anzupassen.

Ihr Mieter zahlt laut Mietvertrag monatlich eine Betriebskostenvorauszahlung von 100 €.

Insgesamt ergibt dies für den Abrechnungszeitraum 1.200 €. Die aktuelle Betriebskostenabrechnung ergibt, dass der Mieter 600 € nachzahlen muss. Sie sind berechtigt, die Vorauszahlungen angemessen zu erhöhen, und zwar auf 150 € monatlich.

Formulierungsbeispiel:

Sehr geehrter Herr …,

Sie zahlen aktuell gemäß dem zwischen uns geschlossenen Mietvertrag monatliche Betriebskostenvorauszahlungen in Höhe von 100 €. Gemäß der beigefügten Betriebskostenabrechnung müssen Sie insgesamt 600 € nachzahlen.

Ich muss daher eine Anpassung dieser Vorauszahlung um monatlich 50 € auf monatlich 150 € vornehmen. Bitte zahlen Sie daher zukünftig auf die Betriebskosten eine Vorauszahlung von 150 €.

Datum, Unterschrift Vermieter

8. Dezember 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.