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Vermögens-Survival: Vorbereitungen auf die kommende Finanzkatastrophe

Die aktuellen Entwicklungen rund um die EU zeugen davon, dass die Krise längst noch nicht überwunden ist. Ganz im Gegenteil: Die EU steht vor dem Abgrund.

Denken Sie nur an das Griechenland-Desaster, die Angst vor dem EU-Austritt der Briten. Oder an die Wackelkandidaten Frankreich, Spanien und Italien. Vergessen Sie auch nicht die alles andere als rosigen Aussichten in den „alten“ Krisenstaaten.

Das alles zeigt selbst einem Blinden den Weg. Den Weg in die Katastrophe.

Ignorieren Sie die „Sicherheitsillusion“ der Politik

Experten fordern Sie eindringlich auf: Fallen Sie nicht weiter auf die Illusion der EU-Politiker herein, die Krise wäre überwunden.

Die EZB tut alles – und zwar voller Panik – um einen Kollaps der Währungsgemeinschaft zu verhindern. Ob mit ihrer Geldüberflutung der Märkte, mit Strafzinsen oder anderen Maßnahmen – alleine das sollte Ihnen zeigen, wohin diese Reise wirklich geht.

Selbst die globalen Notenbanken agieren seit geraumer Zeit geradezu im „Krisenmodus“. Und schaffen dabei nur eines: die Aufrechterhaltung der Schuldentragfähigkeit ein wenig aufzuschieben. Mehr aber auch nicht.

Verarmung statt Wohlstandszuwachs

Denn mit all diesen Maßnahmen wurde nicht etwa ein Wohlstandszuwachs erreicht.

Denn in den sogenannten Krisenländern erntet(e) der größte Teil der betroffenen Bevölkerung nur eines: hohe Arbeitslosigkeit, deutliche Vermögensverluste und weiter drastisch ansteigende Staatsschulden.

Es kam dabei nicht nur zu einer Verarmung der unteren und Mittelschicht, sonst oftmals sogar zu einer regelrechten Verelendung der Gesellschaft.

Globale Überschuldung ohnegleichen

So ist Fakt: die Volkswirtschaften in der EU sind größtenteils total überschuldet. Von denen der USA oder auch Japan ganz zu schweigen.

Die weltweiten Schulden sind seit Ausbruch der Finanzkrise um annähernd fünfzig Prozent gestiegen. Trotz aller finanzpolitischen Maßnahmen dagegen zu steuern.

Bei genauer Betrachtung erkennt man auch weshalb: die Rettungsaktionen von Politik und Notenbanken haben nicht die Ursachen bekämpft. Sondern spielen nur auf Zeit. Sonst gar nichts.

Irgendwann fliegt Ihnen alles um die Ohren

Es wird nicht mehr lange dauern bis dieses fragile Kartenhaus vollends zusammenbricht. So wie auch Ihre finanzielle Sicherheit. Schon seit Monaten.

Denn ihr Vermögen wird weiter enteignet werden. Und zwar mit unglaublicher Effizienz. Anzeichen dafür gibt es genug.

Das sind die Anzeichen für die kommende Katastrophe:

  • Das Bankensystem ist nahezu bankrott
  • Die fast vollständige Abhängigkeit der Geldinstitute von den Zentralbanken
  • Staatsfinanzierung der EZB mit der Notenpresse („Quantitative Easing“)
  • Hektischer Goldkauf durch Notenbanken
  • Angekündigte Staatsbankrotte (erinnern Sie sich an den von Zypern und der „Dauerankündigung“ der Pleite Griechenlands)
  • Ankündigung des IWF von Enteignungsplänen (die längst schon auf dem Tisch liegen)
  • Der Datenaustausch betreff Vermögenstransparenz zwischen den Staaten

Kommt Ihnen das alles bekannt vor? Na klar, das alles ist bereits um- und durchgesetzt.

Das alles sind deutliche Signale für die kommende Katastrophe. Entweder in Form eines Schuldenschnitts für die Schuldenstaaten oder aber eines Crashs. Aber egal wie – Sie werden verlieren.

19. Mai 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.