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Vermögenswirksame Leistungen mit staatlichen Zuschüssen aufpeppen – so geht’s

In einer vorangegangenen Ausgabe habe ich Ihnen gezeigt, dass es sich lohnt, vermögenswirksame Leistungen (VL) in Anspruch zu nehmen.

Alle 7 Jahre erhalten Sie auf diese Weise ein hübsches Sümmchen zusätzlich, mit dem Sie sich einen schönen Urlaub oder andere Extras leisten können.

Neben den bis zu 480 € pro Jahr von Ihrem Arbeitgeber können Sie unter bestimmten Voraussetzungen noch einen (kleinen) Zuschuss vom Staat erhalten.

Arbeitnehmersparzulage: Zuschuss bei VL-Fondssparplänen und VL-Bausparverträgen

Wenn Ihr Einkommen unter 20.000 € (Alleinstehende) bzw. 40.000 € (Ehepaare) liegt, haben Sie zusätzlich Anspruch auf die sogenannte Arbeitnehmersparzulage.

Wie hoch diese ausfällt, hängt von der Art Ihres VL-Sparvertrags ab:

  • Bei VL-Fondssparplänen erhalten Sie 20% der im Jahr eingezahlten vermögenswirksamen Leistungen als Arbeitnehmersparzulage. Hier gilt ein jährlicher Höchstbetrag von 80 € (Alleinstehende) bzw. 160 € (Verheiratete). Um diesen Höchstbetrag zu erhalten, müssen 400 € (Ledige) bzw. 800 € (Verheiratete) eingezahlt werden.
  • Auf einen VL-Bausparvertrag zahlt Ihnen der Staat 9% der vermögenswirksamen Leistungen dazu, und zwar bis zu einem Höchstbetrag von 43 € (Alleinstehende) bzw. 86 € (Ehepaare). Um diesen Höchstbetrag zu erhalten, müssen 470 € (Ledige) bzw. 940 € (Verheiratete) eingezahlt werden.

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  • Für Banksparpläne erhalten Sie hingegen keine Arbeitnehmersparzulage. Dies sollten Sie bei der Wahl Ihres VL-Sparvertrags im Vorfeld berücksichtigen.

Hinweis: Die Arbeitnehmersparzulage erhalten Sie nicht automatisch, sondern Sie müssen diese in Ihrer Steuererklärung (Anlage VL) beantragen.

Den Antrag müssen Sie jeweils spätestens 4 Jahre nach Ablauf des Sparjahres stellen.

Die Alternative: Wohnungsbau-Prämie mit etwas höheren Einkommens-Grenzen

Alternativ zur Arbeitnehmersparzulage können Sie bei VL-Bausparverträgen die Wohnungsbau-Prämie beantragen (beides zusammen geht allerdings nicht).

Dies ist v. a. dann sinnvoll, wenn Sie die Einkommens-Grenzen für die Arbeitnehmersparzulage leicht überschreiten.

Denn bei der Wohnungsbau-Prämie fallen diese mit 25.600 € (Alleinstehende) bzw. 51.200 € (Ehepaare) pro Jahr etwas höher aus.

Die Wohnungsbau-Prämie erhalten Sie nur für Bausparverträge (auch ohne VL-Sparen). Für andere Formen von VL-Sparverträgen wird sie nicht gewährt.

Die Höhe der Wohnungsbau-Prämie beträgt 8,8% der jährlichen Einzahlungen auf den Bausparvertrag, jedoch maximal 45,06 € (Alleinstehende) bzw. 90,11 € (Verheiratete).

Für den Maximal-Betrag müssen Sie jeweils 512 € (Alleinstehende) bzw. 1.024 € (Ehepaare) einzahlen.

Fazit: Kleinvieh macht auch Mist

Sie sehen: Im Vergleich zu den vermögenswirksamen Leistungen Ihres Arbeitgebers fallen die staatlichen Zuschüsse relativ gering aus.

Doch wie heißt es so schön: Kleinvieh macht auch Mist!

Und im Laufe der Jahrzehnte summieren sich auch diese kleinen Zuschüsse auf ein hübsches Sümmchen. Daher sollten Sie nicht darauf verzichten!

Mein Tipp: Sollten die vermögenswirksamen Leistungen Ihres Arbeitgebers nicht ausreichen, um den vollen staatlichen Zuschuss zu erhalten, können Sie Ihren VL-Sparvertrag aus eigener Tasche aufstocken.

Dies lohnt sich v. a. bei Fondssparplänen, denn hier erhalten Sie auf Ihre eigenen Einzahlungen (bis zum Höchstbetrag) 20% vom Staat obendrauf.

26. November 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.