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Verpflegungsmehraufwand Frühstück: Was zu beachten ist

Viele Menschen müssen wegen ihrer Arbeit verreisen. Die Verpflegung ist dann meist teurer als zu Hause. Daher kann man sich den Mehraufwand erstatten lassen. Verpflegungsmehraufwand: Arbeitnehmer haben keinen gesetzlichen Anspruch

Der Verpflegungsmehraufwand wird direkt vom Arbeitgeber ersetzt, jedoch zählt das Frühstück oftmals nicht dazu.

Der Verpflegungsmehraufwand

Der Verpflegungsmehraufwand bezeichnet zusätzliche Kosten, die anfallen, weil sich jemand wegen seines Berufs außerhalb der eigenen Wohnung oder des gewohnten Arbeitsplatzes aufhält und sich deswegen nicht so günstig verpflegen kann, wie es zu Hause der Fall wäre. Aktuelle Richtlinien zum Thema Verpflegungsmehraufwand und Reisespesen. 

Dieser Mehraufwand kann entweder als Werbungskosten versteuert werden oder man bekommt ihn direkt durch den Arbeitgeber ohne Abzug der Lohnsteuer ersetzt.

Pauschalbetrag im Verpflegungsmehraufwand

Die Höhe des Pauschalbetrages richtet sich nach der Dauer der Abwesenheit: Bei 24 Stunden erhält der Arbeitnehmer 24 €, bei 14 bis 24 Stunden 12 € und bei weniger als 14, aber mindestens 8 Stunden gibt es 6 €.


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Verpflegungsmehraufwand: Frühstück

Einige Arbeitgeber ersetzen den Arbeitnehmern den Verpflegungsmehraufwand. Für den Arbeitnehmer ist dieser Ersatz bis zur Höhe des steuerlich zulässigen Pauschalbetrages steuerfrei.

Höhere Erstattungen kann der Arbeitgeber jedoch mit 25% versteuern. Die steuerfreien Pauschalen dürfen dazu jedoch um nicht mehr als 100% überschritten werden. Die Beträge, die darüber hinausgehen, gehören zum sozialversicherungs- und steuerpflichtigen Arbeitslohn.

Der Sachbezugswert für ein Frühstück liegt momentan bei 1,57 € pro Mahlzeit beziehungsweise 47 € monatlich. Für ein Mittag- oder Abendessen beläuft er sich auf 2,87 € pro Mahlzeit und auf 86 € monatlich. Insgesamt ergibt sich also ein Sachbezugswert für Mahlzeiten von 219 € pro Monat.

Verpflegungsmehraufwand: Frühstück bei Hotelübernachtung

Bei einer Übernachtung im Hotel sollten auf der Rechnung die Kosten für das Frühstück nicht als gesonderter Betrag stehen. Denn im Verpflegungsmehraufwand bekommt man die Kosten für ein Frühstück normalerweise nicht vom Arbeitgeber ersetzt.

Wenn nur der Gesamtpreis für die Hotelübernachtung angegeben werden sollte, wird der vom Arbeitgeber erstattete Betrag in der Regel immer gleichermaßen gekürzt:

Für das Frühstück wird in der Regel 20% und für das Mittag- und Abendessen 40% des Verpflegungspauschalbetrages abgezogen. Bei einer Abwesenheit von 24 Stunden sind das für das Frühstück also 4,80 € und für Mittag- und Abendessen jeweils 9,60 €.

Hotels haben außerdem die Möglichkeit, das Frühstück mit anderen Nebenleistungen zu einem Business Package zusammenzustellen. So wird das Frühstück auch nicht einzeln aufgelistet und es werden nur 4,80 € für das Frühstück abgezogen.

Sollte der Arbeitnehmer eine der 3 Mahlzeiten aufgrund des Arbeitgebers von jemand anderem umsonst erhalten, kann die jeweilige Mahlzeit abgezogen werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Mahlzeiten in der Rechnung einzeln aufgelistet werden oder nicht. So kann die Kürzung vermindert werden, was für den Arbeitnehmer finanziell gesehen erfreulicher sein dürfte.

Insgesamt sollte man bei einer Geschäftsreise also darauf achten, dass der Betrag des Frühstücks nicht extra auf der Hotelrechnung aufgelistet ist. So kann Geld eingespart werden.

6. Dezember 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.