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Versicherungsprämien spürbar senken – mit diesen 3 Tipps

Hand aufs Herz: Wie hoch sind die Prämien, die Sie Jahr für Jahr für diverse Versicherungen ausgeben? Sie brauchen gar nicht näher nachzuforschen, denn die Antwort lautet höchstwahrscheinlich: zu hoch. Tatsächlich liegen Versicherungen nach den Wohnungs- und Autokosten häufig auf dem 3. Platz in der Hitliste der Ausgaben.

Das lässt sich aber ändern. Um Prämien zu sparen, müssen Sie nicht gleich auf wertvollen Versicherungs-Schutz verzichten. 3 einfache Tipps helfen Ihnen, die Versicherungs-Kosten spürbar zu senken:

Tipp 1: Zahlen Sie jährlich statt monatlich

Kein Zweifel: Bei den meisten Versicherungs-Policen ist eine monatliche Zahlungsweise möglich. Das Problem ist nur: Sie legen dabei drauf. 2 bis 5 % Aufschlag verlangen die Versicherer für die häppchenweise Zahlung der Versicherungs-Prämien. Dagegen ersparen Sie sich entsprechende Aufschläge bei einer jährlichen Zahlungsweise. Das erfordert zwar eine gewisse Planung, damit Sie nicht ins Minus geraten.

Denn eine einmalige Abbuchung von beispielsweise 400 € für eine Gebäude-Versicherung oder 700 € für eine Kfz-Versicherung tut deutlich mehr weh als die monatliche Zahlung. Aber dafür erhalten Sie vom Versicherer auch einen deutlichen Rabatt. Es lohnt sich also, auf den nächsten Zahlungstermin hin etwas anzusparen, sodass Sie für die Abbuchung nicht Ihren Dispokredit beanspruchen müssen. Denn sonst wäre die Ersparnis durch die Soll-Zinsen gleich wieder futsch.


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Tipp 2: Vereinbaren Sie eine Selbstbeteiligung

Dieser Tipp gilt allerdings nur bei Versicherungen, bei denen die Schadens-Häufigkeit sehr gering ist; also beispielsweise bei Kfz- oder Haftpflicht-Versicherungen. Hier kann eine Selbstbeteiligung von 200 oder 300 € pro Schaden schon eine entscheidende Prämien-Senkung bringen. 10, 20, ja sogar manchmal 30% Ersparnis sind für Sie drin – je nach Anbieter und Versicherungs-Tarif.

Sie müssen aber aufpassen: Denn bei manchen Policen ist eine Selbstbeteiligung teurer als die Ersparnis, die bei den Prämien erzielbar ist. Das gilt v. a. bei privaten Kranken- und Pflegeversicherungen. Wenn Sie für jeden Arztbesuch und jeden Medikamentenkauf 100 € selbst hinlegen müssen, dann machen Sie unter dem Strich in aller Regel ein schlechtes Geschäft.

Tipp 3: Unnötige Policen rigoros kündigen

Unzählige Policen sind ganz und gar unnütz; so z. B. eine Glasbruch-Versicherung, eine Fahrzeuginsassen-Versicherung, eine Reisegepäck-Versicherung oder eine Senioren-Unfallversicherung mit eingebautem Rundum-Sorglos-Schutz.

Die Prämien sind hoch, die Leistungen unerreichbar, oder der Schutz wird bereits durch andere Policen abgedeckt. Hier lässt sich am leichtesten eine Ersparnis erzielen: indem Sie solche Policen rigoros kündigen.

Das gilt übrigens auch für die angeblich so wertvollen Versicherungen, die in den üblichen Kreditkarten inbegriffen sind. Sie bringen meistens nichts außer Zusatzkosten. Und auch damit sparen Sie Prämien, wenn diese auch in den Kosten der Kreditkarte inbegriffen sind. Wählen Sie in diesem Fall einfach die Basis-Variante Ihrer Kreditkarte! Die ist definitiv günstiger.

Fazit: Machen Sie nicht die Versicherer reich, sondern sich selbst

Und was machen Sie mit dem gesparten Geld? Das bleibt Ihnen überlassen. Sinnvoll ist es sicherlich, vorhandene Kredite abzuzahlen oder sich um die eigene Altersvorsorge zu kümmern.

Aber wenn Ihnen die Ersparnis nur zu einem netten Restaurant-, Theater- oder Kinobesuch verhilft, dann haben Sie schon gewonnen. Dann nämlich kommt das Geld Ihnen selbst zugute und nicht den Gewinn-Interessen eines Versicherungs-Unternehmens.

31. August 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Judith Engst
Von: Judith Engst. Über den Autor

Judith Engst hat sich auf die publizistische Beratung im Bereich Wirtschaft und Finanzen spezialisiert und speziell zum Thema Geldanlage mehrere Bücher verfasst.