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Video-on-Demand – wo liegen die Investmentchancen für Anleger?

Der Marktstart von Netflix hat in Deutschland nicht nur das Interesse vieler TV-Zuschauer geweckt. Auch Anleger wenden sich wieder stärker dem Thema zu, lässt sich mit Filmen und TV-Serien via Video-on-Demand (VoD) viel Geld verdienen, wie Unternehmen wie Netflix eindrucksvoll beweisen.

Die Expansion von Netflix in Europa dürfte insbesondere auch den deutschen Markt kräftig Rückenwind verleihen. Der Branchenverband BITKOM erwartet für 2015 ein rasantes Wachstum für Online-Videotheken in Deutschland.

In 2015 dürfte der Umsatz mit Video-on-Demand-Diensten hierzulande um stolze 42% auf 458 Mio. € klettern. Jeder Fünfte Deutsche nutzt bereits Online-Videotheken, um sich Filme ins Wohnzimmer zu holen, so der Digitalverband.

Video-on-Demand: Investmentchancen in einem wachsenden Markt

Weltweit dürfte der Video-on-Demand (VoD) Markt noch größere Dimensionen erreichen. Die Marktforscher aus dem Hause MarketsandMarkets sehen diesen weltweiten VoD-Markt von 25,3 Mrd. US-$ in 2014 auf 61,40 Mrd. US-$ in 2019 klettern – dies entspricht einem jährlichen Wachstum von 19,4 Prozent.

Während allein in Deutschland rund 10 Mio. bzw. 19% der Bürger On-Demand-Portale für Spielfilme und TV-Serien nutzen, dürfte die Zahl der weltweiten VoD-Nutzer bereits über der 100-Millionen-Marke liegen.


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Vorreiter ist hier die USA, wo bereits mehr als 30% der Einwohner derartige Services nutzen. Stark auf dem Vormarsch ist Video-on-Demand auch in Lateinamerika und Asien.

Video-on-Demand – welche Unternehmen profitieren?

Von diesem Trend profitieren insbesondere Unternehmen und Anleger, die sich bereits frühzeitig in diesem Markt positioniert haben. Als Hauptnutznießer gilt hier der Video-on-Demand (VoD) Pionier Netflix.

Startete die im Jahr 1997 gegründete Netflix zunächst als DVD-per-Mail-Dienst, ist das hochprofitable Unternehmen inzwischen zum weltweit führenden VoD-Anbieter mit mehr als 57 Mio. Abonnenten avanciert.

Netflix ist sowohl in Lateinamerika, Skandinavien, sowie seit 2014 auch in Zentraleuropa aktiv. Eine weitere Expansion nach Australien steht schon fest, auch in China will Netflix erste Schritte wagen. Entsprechend deutlich ging es mit dem Netflix-Aktienkurs in den letzten Jahren noch oben.

Doch Netflix ist nicht der einzige vielversprechende Anbieter in diesem Bereich. Neben Netflix kämpfen vor allem in Deutschland noch Watchever (Vivendi), Maxdome (ProSiebenSat.1) und Amazon.com (Amazon Prime Instant Video) um Kunden. Auch Apple werden über seinen Dienst iTunes noch Chancen in diesem Markt eingeräumt.

Video-on-Demand: Zuschauer wird zum Programmdirektor

Branchenexperten sind sich einig: Der Einzug von Video-on-Demand (VoD) wird den TV-Markt fundamental und nachhaltig verändern. Dadurch werden Zuschauer immer mehr zum Programmdirektor, glaubt etwa BITKOM-Geschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

Damit entscheidet künftig der Zuschauer, wann und wo Filme und TV-Serien über den heimischen Fernseher oder auf dem Tablet/Smartphone laufen – nicht mehr die einzelnen Sender.

Dies ist die große Chance für Unternehmen wie Netflix und Amazon.com, Unternehmen, die mit ihrem Video-on-Demand (VoD) Angebot weltweit Flagge zeigen und bereits heute zu den Gewinnern zählen. Ob sich Lokalmatadoren wie Maxdome, Sky und WatchEver regional gegen die beiden Branchengrößen langfristig behaupten können, bleibt abzuwarten.

Anleger sollten in jedem Fall auf der Hut sein, denn die großen Verlierer dieser Entwicklung scheinen bereits heute schon festzustehen: Es könnten traditionelle TV-Sender wie RTL und ProSiebenSat.1 sein, die sich vor allem über TV-Werbung finanzieren.

2. April 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Alexander Mittermeier. Über den Autor

Als Gründungsmitglied einer der größten Finanz-Communitys in Deutschland schreibt Alexander Mittermeier heute nicht nur über Aktien und Hightech-Unternehmen, sondern auch über Geld- und Wirtschaftsthemen. Im Mittelpunkt stehen dabei Hintergrundberichte und Bewertung wirtschaftlicher Themen unter Berücksichtigung technologischer Gesichtspunkte für eine der größten Banken Deutschlands