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Virtuelle Assistenten: Diese Unternehmen sind die Vorreiter

Sie kennen vielleicht den Kinofilm „Iron Man“ aus dem Jahr 2008? Neben der Hauptfigur Tony Stark sorgte dort die künstliche Intelligenz Jarvis für Aufsehen – ein virtueller Assistent, der sich praktisch um alles kümmert.

Was damals noch reine Science-Fiction war, ist heute schon Realität. Unternehmen wie Amazon.com, Google, Microsoft und Apple haben inzwischen eigene virtuelle Assistenten an den Start gebracht, die dem Menschen im Alltag helfen sollen.

Virtuelle Assistenten: Hilfe im Alltag

Virtuelle Assistenten können auf Fragen des Nutzers direkt antworten, passende Antworten liefern oder Befehle (E-Mail Programm starten, Pizza bestellen etc.) ausführen. Glaubt man Schätzungen von Analysten, könnte dies bald ein Milliardengeschäft sein – damit ist das Thema auch für Anleger interessant. Ein kurzer Überblick über die wichtigsten virtuellen Assistenten am Markt:

Google Now – der Sprachassistent von Google

Google stieg in das Geschäft mit Sprachassistenten erst relativ spät ein und schickte im Jahr 2012 den Sprachassistenten Google Now als Antwort auf Apples Siri ins Rennen.


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Dabei handelt es sich um eine Software, die auf mobilen Endgeräten und auch für den Desktop zur Verfügung steht, um Fragen des Nutzers zu beantworten. Aktiviert wird Google Now mit dem Sprachbefehl „Okay Google“. Google Now ist für alle Smartphones und Tablets ab Android 4.4 verfügbar, seit Ende April 2013 gibt’s Google Now auch für das Apple-Betriebssystem iOS.

Apple gilt mit Siri als Pionier

Im April 2010 übernahm Apple das kleine Unternehmen Siri. Schon ein Jahr später im Oktober hielt der Sprachassistent Siri dann Einzug in das iPhone 4s – damit war Apple das erste Unternehmen, das auf einem Smartphone einen Sprachassistenten anbot.

Auch Siri kann Fragen des Nutzers direkt beantworten und Sprachbefehle ausführen (Anruf aufbauen, Kalendereintrag vornehmen etc.). Der Vorteil liegt darin, dass keine manuelle Eingabe mehr notwendig ist.

Microsoft – die Sprachassistentin für Windows

Cortana ist die lernfähige Sprachassistentin aus dem Hause Microsoft, die im Jahr 2014 erschienen ist. Cortana (Aktivierung: Hey Cortana) ist nicht nur auf Windows-Smartphones, sondern auch auf Desktop- und Tablet-Systemen mit Windows 10 zu finden. Zudem gibt`s Cortana als App inzwischen auch für Googles Android- und Apples iOS-Betriebssystem. Je öfter der Anwender Cortana nutzt, desto schneller lernt die Software.

Amazon Echo: Lautsprecher und Sprachassistent in einem Gerät

Amazon.com hat Mitte 2015 das Gerät Amazon Echo auf den Markt gebracht. Dabei handelt es sich um einen drahtlosen Lautsprecher, der mit dem Sprachassistenten Alexa ausgestattet ist. Der zylinderförmige Lautsprecher kann sowohl zur Musik-Wiedergabe als auch als Freisprechanlage genutzt werden. Alexa beantwortet Fragen, kann aber auf Befehl auch Produkte bestellen – natürlich bei Amazon.com.

Das Besondere: Der Sprachassistent Alexa befindet sich ständig im Lauschmodus und funktioniert selbst dann, wenn der Lautsprecher gerade Musik abspielt. Eine weitere Besonderheit von Alexa: Der Sprachassistent ist offen für externe Entwickler. Dies bedeutet, dass andere Hardware-Hersteller den virtuellen Assistenten Alexa in ihren Geräten verwenden dürften.

Fazit: Amazon ist bei virtuellen Assistenten bestens aufgestellt

Analysten und Beratungsfirmen sehen bei den virtuellen Assistenten derzeit Amazon Alexa in Front. Der Grund: Amazon Alexa ist plattformunabhängig. Das heißt, Alexa benötigt kein Touch-Display oder ein bestimmtes Betriebssystem – der Lautsprecher (Amazon Echo) genügt.

Zudem verfolgt Amazon.com eine offene Plattform-Strategie, wodurch auch andere Hersteller Alexa auf ihren Geräten verwenden können. Beim E-Commerce-Beratungshaus ChannelAdvisor ist man daher zuversichtlich, dass Amazon Echo das nächste Milliardengeschäft des Online-Händlers wird.

Für Apple-Mitgründer Steve Wozniak ist der Amazon Echo jedenfalls das „nächste große Ding“ nach dem iPhone – der Computerfan hat bereits den zweiten Amazon Echo geordert. Ob für Sie als Anleger der Amazon Echo ebenfalls in Frage kommt, müssen Sie selbst entscheiden – die Amazon Aktie sollten Anleger aber auf der Beobachtungsliste haben.

14. April 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Alexander Mittermeier. Über den Autor

Als Gründungsmitglied einer der größten Finanz-Communitys in Deutschland schreibt Alexander Mittermeier heute nicht nur über Aktien und Hightech-Unternehmen, sondern auch über Geld- und Wirtschaftsthemen. Im Mittelpunkt stehen dabei Hintergrundberichte und Bewertung wirtschaftlicher Themen unter Berücksichtigung technologischer Gesichtspunkte für eine der größten Banken Deutschlands