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Volumenwelle: Wie Anleger mit Charttechnik Handelsideen umsetzen

Eine wirksame Methode zur technischen Analyse eines Kurses ist die Volumenwelle. Einfach ausgedrückt, ist die Volumenwelle eine charttechnische Welle, die ein überdurchschnittliches Volumen mit sich führt. Diese Volumenwelle gilt es als Anleger zu identifizieren.

Hierfür wird auf das sogenannte Volume-Moving-Average geachtet. Wofür aber sollte sich die Mühe gemacht werden, eine solche Welle überhaupt zu erkennen? Der Grund hierfür ist, dass eine Volumenwelle sehr oft auch nachfolgende Volumenwellen derselben Richtung nach sich zieht. Daraus können sich lukrative Handelsideen ergeben.

Das steckt hinter dem Volume-Moving-Average

Eine Volumenwelle lässt sich am besten durch den gleitenden Durchschnitt darstellen, wenn dieser auf das Volumen angelegt wird. Damit lässt sich erkennen, ob das Volumen einer Tageskerze hoch oder niedrig war. Dieser gleitende Durchschnitt wird auch als Volume-Moving-Average (VMA) bezeichnet.


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Anleger können dabei beispielsweise den 20-Tagesdurchschnitt anwenden und sehen so, ob das gehandelte Volumen zu einem gewissen Zeitpunkt über oder unter dem Durchschnitt liegt. Wird mehr gehandelt als sonst, liegt das Volumen also über die Durchschnittslinie, kann sich eine Volumenwelle ergeben.

Die Grundannahme der Volumenwelle

Um eine Kursprognose mittels des VMA erstellen zu können, gilt es überdurchschnittlich hohe Volumina innerhalb einer Welle zu erkennen. Steigen die Kurse und gibt es gleichzeitig mehr gehandeltes Volumen, so könnte eine ähnliche Kursbewegung folgen, wenn das Volumen erneut zunimmt.

Erst wenn eine Volumenwelle erscheint, die in die entgegengesetzte Richtung verlaufende Kurse mit sich bringt, ist das Zeichen hinfällig. Eine Volumenwelle gilt immer nur als Signal, wenn überdurchschnittlich viel gehandelt wird – also auch bei fallenden Kursen.

Oft folgt auf eine Volumenwelle mit steigenden Kursen eine weitere Welle mit weiter steigenden Kursen. Es können aber sogar mehrere Wellen hintereinander folgen. Nach der 2. Welle mit steigenden Kursen muss also nicht immer sofort Schluss sein.

Eine Volumenwelle erkennen

Um eine Volumenwelle eindeutig erkennen zu können, sind mehrere Bedingungen zu erfüllen. Dabei gilt, dass eine Volumenwelle mindestens 3 Tageskerzen mit überdurchschnittlichem Volumen aufweisen muss. Steigen zur selben Zeit die Kurse, ist das ein gutes Zeichen für einen weiteren möglichen Anstieg.

Die Volumenwelle ist eine wirksame Methode Kursprognosen erstellen zu können. Diese Prozedur eignet sich hervorragend für das kurzfristige Trading über wenige Tage. Über die Grundannahme, dass eine Volumenwelle zu einer weiteren nachfolgenden Welle derselben Richtung führt, lassen sich Volumenwellen mittels der Bedingungen einfacher erkennen und so Kursprognosen erstellen.

11. April 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.