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Vom Börsenboom zum Börsenkrach

Im aktuellen Umfeld mit niedrigen Zinsen lohnen sich Investitionen in der realen Wirtschaft immer weniger.

In der Folge fließt das Kapital verstärkt in den spekulativen Sektor: Die Börsen beginnen zu boomen.

Dabei koppeln sich die Bewertungen der Aktien immer mehr von der realen Entwicklung ab – die Überbewertung steigt.

Genau diese Entwicklung sehen wir aktuell wieder: Die Börsen notieren nahe den Rekordhochs, doch die reale Wirtschaft wächst kaum noch.

Zwangsläufig werden dieser Entwicklung letztlich schwere Einbrüche auf dem Börsenparkett folgen.

Anschließend bricht die Investitionsquote wieder massiv ein, weil die aufkommenden Unsicherheiten jedes Investment als riskant erscheinen lassen.

Erst mit einer massiven Kapitalvernichtung schließt sich der Kreis, und im kapitalistischen System beginnt ein neuer Zyklus aus Aufbau, explodierender Verschuldung, Börsenboom, Geldcrash und Krise.

Ein Blick in die Geschichte gibt Aufschluss

Die Geschichte bestätigt dabei diesen Ablauf in einem Zyklus von jeweils etwa 2 Generationen.

Bekannte Beispiele dieser Entwicklung sind die Zusammenbrüche von 1873 und 1929. Wie die Entwicklung unserer Wirtschaft aussehen könnte, lässt sich am besten anhand einer kurzen Betrachtung unserer Geschichte erkennen.

Wer heute fragt, wohin sich unsere Gesellschaft entwickelt, der kommt um eine gründliche Beschäftigung mit der Vergangenheit nicht herum.

Unsere Gegenwart wird von den Medien gern als „die beste aller Welten“ gefeiert. Kein Zeitalter habe je solch einen „Fortschritt“ erlebt und solch günstige Zukunftsaussichten gehabt.

Gerade heute ist die Gefahr des Zusammenbruchs extrem groß

Kaum werden dabei allerdings die tieferen Mechanismen unseres Systems hinterfragt, die zeigen, dass unsere Gesellschaft nicht nur zu einem weiteren Verfall, sondern zum Zusammenbruch verurteilt und die heutige Welt keineswegs „die beste“ ist.

Ein Rückblick in die Geschichte beweist, dass sich die Vorgänge in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen wiederholen – und da bildet auch unsere Zeit keineswegs eine Ausnahme.

Dabei verläuft der Kreislauf immer von einem Boom über den Crash und die Krise zum Krieg. Die treibende Kraft war stets die Entwicklung des Geldwesens, welches über Wohl und Wehe der Menschen entschieden hat.

Wer die Geschichte verstehen und daraus lernen will, muss deshalb zuerst die Grundlagen des Geldes kennen.

Dabei entwickelt sich die Kultur aus der Gesellschaft, die Gesellschaft beruht auf der Wirtschaft, und diese basiert auf dem Fundament der Geldordnung.

Ganze Gesellschaftsordnung in Gefahr

Wenn es also im Geldwesen Probleme gibt, werden diese sofort auf die Wirtschaft, die Gesellschaft und die Kultur übertragen.

Bricht das Finanzsystem gar zusammen, muss zwangsläufig auch die komplette Gesellschaftsordnung zerfallen.

Und auf diesem Weg befinden wir uns derzeit…

13. Februar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.