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Vor- und Nachteile des Sparens mit Indexinstrumenten

Die Börse ist bekanntlich eine Achterbahn, die sich nur sehr wenige zu besteigen trauen:

Wenn sie im Höchsttempo steile Gipfel erreicht, zögern viele Anleger, da sie fürchten, Aktien viel zu teuer zu erstehen.


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Wenn die Werte aber in den Keller schießen, dann herrscht noch eine größere Verunsicherung; schließlich könnten die Kurse ja noch sehr viel tiefer fallen.

Bei derartigen „Timingproblemen“ kann man einfach in Aktienfonds investieren, oder aber Indexinstrumente für sich arbeiten lassen.

Welche Vorteile Ihnen das Sparen mit Indexinstrumenten bringt

Indexinstrumente bieten sich nicht nur als Beimischung zu Ihrem Depot an, sondern auch als Basisinvestment im Rahmen eines langfristig ausgerichteten Vermögensaufbaus. Die Vorteile des Indexsparens beruhen dabei vor allem auf folgenden Faktoren:
(+) Während Sie bei einer Direktanlage an der Börse hohe Mindestbeträge zur Verfügung haben müssen, um Ihre Risiken angemessen zu streuen, sichern Sie sich schon mit kleinen Anlagebeträgen eine Beteiligung an einem breit gestreuten Börsenindex.
(+) Da Sie im Idealfall bereits mit monatlichen oder vierteljährlichen Sparraten von 100 Euro in ein einzelnes Indexinstrument investieren können, ist es Ihnen möglich, sich ein Sparplan-Portfolio aus den wichtigsten internationalen Aktienindizes zusammenzustellen und dabei die Gewichtung der einzelnen Instrumente je nach Ihren Erwartungen über die künftige Börsenentwicklung gezielt zu steuern.
(+) Im Vergleich zur Einmalanlage, bei der Ihr Anlageerfolg kurzfristig ganz entscheidend vom richtigen Einstiegszeitpunkt abhängig ist, entgehen Sie bei Indexsparplänen dem Timingproblem, da Sie Ihre Anteile zu einem optimalen Mischkurs erwerben.
(+) Während Sie bei Einmalanlagen oder Sparplänen auf Fonds das Problem haben, die maximal 10% aller Fonds zu erwischen, die die jeweiligen Indizes dauerhaft (!) schlagen, können Ihre Ergebnisse beim Indexsparen nie schlechter ausfallen, als dies vom Index her möglich ist.
(+) Im Vergleich zum Fondssparen kommen Sie beim Indexsparen wegen des Wegfalls hoher Ausgabeaufschläge, jährlicher Verwaltungsgebühren und vieler versteckter Kosten in aller Regel sehr viel günstiger weg.
Auch aus diesem Grund wird die Rendite beim Indexsparen auf die Dauer sehr viel höher ausfallen als beim Fondssparen.

… und auf welche Besonderheiten Sie achten sollten

Trotz dieser Vorteile sollten Sie beim Indexsparen folgende Risiken nicht übersehen:
(-) Wenn Sie sich zu einem bestimmten Zeitpunkt Ihr angespartes Kapital auf einen Schlag auszahlen lassen wollen oder müssen, kann es sein, dass sich die Börse gerade in einem Tief befindet und Ihre Anteile weit weniger wert sind als noch wenige Monate zuvor.

Das Problem können Sie aber umgehen, indem Sie spätestens 3 Jahre vor Ablauf Ihres Indexsparplans Ihr Vermögen Schritt für Schritt in Zinsanlagen (Geldmarktpapiere, Bundesschatzbriefe und -anleihen) umschichten.

(-) Da Indexinstrumente künstliche Produkte von Finanzdienstleistern sind (einer Bank, einer Börse oder eines darauf spezialisierten Unternehmens), hängen die jederzeitige Kauf-/Verkaufsmöglichkeit und die faire Preisfeststellung von der Bonität dieser Emittenten ab.

Daher ist es ratsam, im Wesentlichen nur auf solche Indexinstrumente zu setzen, deren hohe Liquidität außer Frage steht.

Lesen Sie die Übersicht Zeile für Zeile von links nach rechts und nicht spaltenweise.

14. Juli 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.