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Vorzeitiges Ausscheiden vermindert Betriebsrente

Es ist immer wieder erschreckend festzustellen, woran heutige Arbeitnehmer in allen Bereichen des Arbeitslebens zu denken haben, wenn sie sich mit dem Thema der finanziellen Absicherung für das Rentenalter befassen.

Früher waren Arbeitnehmer ihr Leben lang vielfach bei ein und demselben Arbeitgeber beschäftigt, ohne dass irgendwann ein Wechsel des Arbeitsplatzes oder gar eine Kündigung drohte.

Modernen Arbeitnehmern indes begegnet seit einigen Jahren ein angsteinflößender Satz wie der folgende: „Vorzeitiges Ausscheiden vermindert Betriebsrente“. Wer sich die Worte auf der Zunge zergehen lässt, wird erkennen, welchen Stellenwert eine in Eigenregie umgesetzte zusätzliche Altersvorsorge einnehmen wird.

Nicht zuletzt deshalb, weil es im Arbeitsrecht Grauzonen gibt, die sich zwischen dem Vorruhestand und der eigentlichen Rente entwickelt haben.

Zusätzliche Altersvorsorge nötig

Immer öfter liest man seit Anhebung des Renteneinstiegsalters, dass es potentielle Rentner gibt, die zwar für das Berufsleben zu alt sind. Für die Rente sind sie aus Sicht des Gesetzgebers jedoch im Gegenzug zu jung.

Und plötzlich heißt es warten, weil nicht nur gilt „vorzeitiges Ausscheiden vermindert Betriebsrente“, sondern auf einmal der Partner oder die Partnerin bis zum passenden Alter für die gesetzliche Rente als Alleinverdiener oder Alleinverdienerin den Unterhalt bestreiten muss.

Ohne Zusatzversicherungen – das ist den meisten Berufseinsteigern inzwischen bewusst – sieht es ohnehin düster aus für den Lebensabend. Diese Erkenntnis bei den Arbeitnehmern wird durch die steigende Zahl der Nutzer der Riester und Rürup Rente bewiesen.

Aber auch Bausparen gewinnt wieder an Popularität bei jungen Familien, weil das Eigenheim noch immer die beste Maßnahme zur Altersvorsorge darstellt. Nur hat die amerikanische Immobilien- und Hypothekenkrise den Erhalt eines Kredites nicht gerade erleichtert. Und für die Berufstätigkeiten, die nicht mehr ganz so jung sind, ist der Hausbau vielleicht nicht ganz das richtige Modell.

In fast jedem Alter etwas für die Rente tun

Wie einsichtig Berufstätige heute die eigene spätere Rente betreffend sind, lässt sich daran ablesen, dass immer mehr Menschen das Internet nutzen, um herauszufinden, wie viel Wahres in dem Satz „vorzeitiges Ausscheiden vermindert Betriebsrente“ wirklich steckt.

Die Erkenntnis folgt auf dem Fuß und ist ernüchternd. Tatsächlich können die Rentenzahlungen durch eine vorzeitige Entlassung in den Vorruhestand aus betrieblichen oder aus gesundheitlichen Gründen die Rentenaussichten dramatisch einbrechen lassen.

Denken sollten Arbeitnehmer an ausnahmslos jede Eventualität, die sie im Laufe ihres Berufslebens ereilen könnte. Nur so kann dafür Sorge getragen werden, dass im Alter nicht plötzlich kaum noch Geldmittel für das Leben zur Verfügung stehen.

Der rechtzeitige Abschluss einer zusätzlichen Privatrente, das zeigen auch die Testergebnisse der bekannten Vergleichsanbieter, ist genau der richtige Schritt, um selbst für schwere Zeiten gerüstet zu sein.

Wo der Staat nicht mehr für seine Bürger einspringen muss oder will, ist Eigeninitiative der Verbraucher selbst gefragt, um das Rentenalter so früh wie möglich aktiv anzugehen und vorzusorgen. Hinsetzen und ausruhen kann man sich später immer noch.

20. November 2008

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Annette Bauer
Von: Annette Bauer.