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Wacker Neuson SE Aktie: Mit Kompaktbaggern zum Erfolg?

Die Wacker Neuson SE – nicht zu verwechseln mit der Wacker Chemie AG – ist ein international tätiger Hersteller von Baugeräten und Kompaktbaumaschinen mit Sitz in München.

Zum Produktportfolio von Wacker Neuson gehören beispielsweise

Kompaktbagger, Rad- und Kompaktlader sowie Dumper und Abbruchhammer.

Im Gründungsjahr 1948 war das Unternehmen eine einfache Schmiede. Mit 40 Tochterunternehmen, 140 Vertriebs- und Servicestellen sowie über 12.000 Partnern avancierte es im Laufe der Jahre zum Global Player.

Wacker Neuson beschäftigt weltweit über 3.500 Mitarbeiter und machte im Geschäftsjahr 2012 1.091,7 Mio. € Umsatz.

Geschichte der Wacker Neuson SE: Innovationen und Akquisitionen

Gegründet wurde das Unternehmen im Jahre 1848 von Johann Christian Wacker

als Schmiede in Dresden.

Bereits in 1875 war der Übergang vom rein handwerklichen Gewerbe auf die industrielle Produktion gänzlich vollzogen.

Mit der Erfindung des ersten elektrischen Stampfers im Jahr 1930 revolutionierten Wacker-Ingenieure die Bodenverdichtung im Bau.

Nach Totalverlust der Dresdner Produktionsstätte im zweiten Weltkrieg hat die Firma seit 1951ihre Zentrale in München.


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Expansion und Übernahmen

1957 folgte der erste Auslandsstandort in Hartfort, Wisconsin. Heute liegt die US-Logistikzentrale von Wacker Neuson in Milwaukee.

Der Einstieg in das Kompaktbaumaschinen-Gewerbe, das heute einen Großteil des Erfolges von Wacker Neuson ausmacht, erfolgt überraschenderweise erst in 2005 durch Erwerb der Weidemann GmbH.

In 2007 erfolgte schließlich die Fusion der ursprünglichen Wacker Construction Equipment AG mit Neuson Kramer – daraus entstand die Wacker Neuson SE, deren IPO noch im selben Jahr stattfand.

Wacker Neuson SE Aktie: Anstieg dank Kollaboration mit Caterpillar

Kompaktbaumaschinen sind mit Abstand das stärkste Segment bei Wacker Neuson: 2012 machte diese Sparte 42% des Firmenumsatzes aus.

Dies ist offenbar auch auf jüngste Entwicklungen zurückzuführen: Seit 2011 beteiligt sich Wacker Neuson an der Produktion von Minibaggern für den international renommierten Hersteller Caterpillar.

Der Vertrag mit dem amerikanischen Baumaschinenriesen ist auf 20 Jahre Laufzeit angesetzt.

Diese neue Kollaboration festigt nicht nur Arbeitsplätze  und pusht Umsätze, sondern sorgte an auch der Börse für Begeisterung: Nach Bekanntgabe der Zusammenarbeit mit Caterpillar stieg die Wacker Neuson Aktie prompt um 10 Punkte.

Mehr zum Thema: Wacker Neuson Aktie: Rekordzahlen in 2011 und optimistischer Ausblick

Auch in Zukunft wird Wacker Neuson seine Erfahrung in der Sparte Kompaktbaugeräte an die Amerikaner weitergeben können, da man in den USA traditionell eher mit sehr großem, schwerem Gerät arbeitet und im Kompaktbereich noch Nachholbedarf hat.

Mehr zum Thema: Caterpillar Aktie: Mit schwerem Gerät gut verdienen

Wacker Neuson Aktie: Solider Kurs trotz sehr hoher Erwartungen

Wacker Neuson ging am 15. Mai 2007erstmals an die Börse.

In seiner bisherigen Börsengeschichte konnte der Konzern selbst gesteckte Wachstums- und Kursziele mehrheitlich erreichen.

Dementsprechend wurde die erwartete Dividende oft sehr hoch angesetzt, was z.B. im letzten Jahr dazu führte, dass man eine Korrektur nach unten vornahm.

Die Dividendenausschüttung von 2012 wurde von 50 auf 30 Cent gesenkt, nachdem der Konzern dank neuer Produktionsstätten für Radlader in Österreich mit unerwarteten Kosten konfrontiert war.

Trotz einer leichten Krise in der Bauwirtschaft konnte Wacker Neuson in 2012 erstmals über eine Milliarde € Umsatz machen, was sowohl Anleger als auch Experten beruhigt.

Mehr zum Thema: Unternehmen im Spezialfahrzeugbau trotzen der Krise

Gerade durch die Zusammenarbeit mit Caterpillar sowie aufgrund der allgemeinen Erholung der Baufahrzeugbranche sehen Analysten die zukünftige Entwicklung der Wacker Neuson Aktie recht optimistisch.

Goldman Sachs erhöhte das Kursziel der Aktie daher im März 2013 von 7 auf 10 €.

11. April 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.