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Währungskonto-Grundlagen: Was wichtig ist

Ein Währungskonto kann prinzipiell jeder eröffnen – auch Privatanleger. Unternehmen nutzen diese Konten vor allem, wenn sie Export- und Importgeschäfte mit einzelnen Ländern machen.

Währungskonto ist Fremdwährungskonto

Im Grunde handelt es sich bei einem Währungskonto um ein gewöhnliches Konto, auf dem das Geld in fremden Währungen angelegt wird, sei es in Dollar, chinesischen Yuan, Schweizer Franken oder einer anderen Währung dieser Welt.

Aus diesem Grund nennt man ein Währungskonto auch Fremdwährungskonto. Wie beim Tagesgeld, kann auch hier der Kontoinhaber jederzeit auf das Konto zugreifen und Transaktionen durchführen.

Auf Gebühren und Zinsen achten!

Viele Banken bieten solche Konten an. Wer darüber nachdenkt, eines zu eröffnen sollte die verschiedenen Angebote vergleichen.

Denn oft werden Gebühren fällig, und die schwanken von Angebot zu Angebot. Für das Anlegen von Geld in Fremdwährungen zahlen die Banken im Gegenzug Zinsen.

Auch die schwanken von einem Angebot zum nächsten. Will man also ein Fremdwährungskonto eröffnen sollte man abschätzen, ob die Zinsen die Kontogebühren wieder Wett machen – sonst handelt man sich von vornherein eher Verluste als Gewinne ein.


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Währungen schwanken

Die Zinsen sind die „sichere“ Rendite, die dem Anleger winkt. Dabei gilt hier ein ähnlicher Grundsatz wie beim Investieren in Staatsanleihen, also Schuldscheine von Staaten:

Je höher die Zinsen, die man für eine bestimmte Landeswährung bekommt, desto größer das Risiko von Kursschwankungen.

Währungen von Ländern, die etwa hauptsächlich Rohstoffe exportieren, sind sehr stark von der Nachfrage auf dem Weltmarkt abhängig. Daher sind deren Währungen in der Regel auch starken Schwankungen unterworfen.

Kursschwankungen: Risikoreiche Rendite

Natürlich besteht  auch die Möglichkeit, von Kursschwankungen zu profitieren, wenn die fremde Währung gegenüber der eigenen Währung an Wert gewinnt.

Kaufe ich auf dem Währungskonto einen Dollar bei einem Kurs von 70 Euro-Cent an und steigt danach der Wert des Dollars, so bekomme ich zum späteren Zeitpunkt beim Umtausch mehr Euro zurück, als ich investiert habe, verbuche also einen Gewinn.

Allerdings birgt das natürlich umgekehrt auch ein Risiko – denn wenn in dem Beispiel der Euro stärker wird gegenüber dem Dollar, verbuche ich einen Verlust bei meiner Investition.

Kursgewinne schlagen Zinsen

Experten raten, dass zu erwartende Kursgewinne das bestimmende Motiv für Privatanleger sein sollten, ein Währungskonto zu eröffnen.

Denn die Zinsen, die Banken für Währungskonten zahlen, sind vergleichsweise bescheiden.  Wer als Privatanleger ein Währungskonto eröffnet, sollte durch seine Investition also in erster Linie Kursgewinne erwarten und weniger auf die Zinsen schauen.

Daher sollte man sich gut informieren über die Lage der Länder, die die betreffende Währung führen.

Währungskonten für Unternehmen

Unternehmen dient in vielen Fällen ein Fremdwährungskonto nicht in erster Linie der Geldanlage.

Sie nutzen es für geschäftliche Zwecke. Betreiben sie Export- und Import-Geschäfte, so können sie über Währungskonten ihren Zahlungsverkehr abwickeln. Das erspart ihnen die Umrechnungsgebühren für die unterschiedlichen Währungen.

13. Oktober 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Michael Fehr
Von: Michael Fehr. Über den Autor

Michael Fehr wirkt seit fast zwei Jahrzehnten am internationalen Finanzplatz Frankfurt, ist ausgewiesener Finanz- und Wirtschaftsjournalist: Er arbeitete unter anderem für die Deutsche Börse AG, das ARD-Börsenstudio und die Financial Times Deutschland.