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Deutschland am Vorabend einer großen Krise

Stehen die EU – und damit auch seine Gemeinschafts-Währung – vor dem Abgrund?

Kein Politiker wagt allerdings näher darauf einzugehen.

Die Politiker sagen dazu nichts – und das, obwohl sie sicher genau darüber informiert sind, was die Stunde geschlagen hat, so wie zahlreiche Experten auch.

Kommt der europäische Crash?

Einer dieser Experten ist der umstrittene US-Finanz-Analyst Martin Armstrong, der ein Computer-Modell entwickelte, mit dem er Krisen voraussehen kann.

Wie Sie inzwischen wissen, kam er mit seinem Pi-Code zu erstaunlichen Treffern.

Ein anderer Kritiker der EU-Politik ist Elio Lannutti, der Gründer und Vorsitzende der italienischen Sparerschutz-Vereinigung ADUSBEF.

Er hielt einen Vortrag mit dem Titel: „Werden wir am Euro sterben?“ Lannutti macht darin auf ein großes Problem aufmerksam: auf die europäische Kleptokratie.

Denn diese hat Millionen Europäern in Spanien, Portugal, Griechenland, Italien und anderswo sämtliche Zukunfts-Hoffnungen zerstört.

Euro-Einführung ohne Referendum

Lannutti kritisiert weiter:


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„Der Euro wurde am 01.01.2002 eingeführt – ohne dass ein Referendum dazu durchgeführt worden wäre und zu dem desaströsen Wechselkurs von 1.936,27 Lire pro Euro.“

Die anschließende spekulative Verteuerung habe die Italiener 997 € pro Kopf und Jahr gekostet. Dies hätte sich für die letzten 15 Jahre auf 14.955 € summiert.

Andere machten sich die Taschen voll

Der Vorsitzende der italienischen Sparerschutz-Vereinigung kritisiert ebenfalls, dass ein Vermögens-Transfer von ca. 360 Mrd. € stattgefunden habe:

„Das Geld floss aus den Taschen der Konsumenten auf die Konten derjenigen, die Preise und Tarife festsetzen und die vor möglichen Kontrollen der hierfür zuständigen Stellen bisher unbehelligt geblieben sind.“

Italien soll Hunderte Mrd. zahlen, wenn es den Euro verlässt

Diese rund 360 Mrd. € wolle EZB-Chef Mario Draghi auch Italien in Rechnung stellen, falls das Land die Gemeinschafts-Währung verlassen würde.

Das seien die Schulden, die gegenüber der EZB über Target2 (Trans-European Automated Real-Time Gross Settlement Express Transfer System) aufgelaufen seien.

Sie wissen: Über Target2 werden die grenzüberschreitenden Zahlungen zwischen den Banken innerhalb der EU abgewickelt.

Übrigens: Tatsächlich geht gerade von großen Banken ein Konzentrations-Risiko aus.

Sie werden es nicht wissen, aber in Europa gibt es 126 große Geldhäuser und etwa 8.000 kleinere Banken.

Am Vorabend einer großen Krise

Letztlich ist das Europa der Technokraten schon längst gescheitert, doch niemand sagt Ihnen das.

Auch der Banken-Experte Markus Krall, der sich seit 25 Jahren mit der Stabilität der Finanz-IInstitute, ihren Risiken und Krediten beschäftigt, meint, dass wir am Vorabend einer Krise stehen.

Warum? Weil die ungebremste Staatsfinanzierung der EZB Europa gefährdet.

Fatalerweise kann die Europäische Zentralbank von keinem Staat gerettet werden, wenn diese selbst in Schieflage geraten sollte.

Niemand ist da, der die EZB kontrolliert, weil sie sich selbst kontrolliert, und unabhängig soll sie auch noch sein – ein anderes Wort für unantastbar.

Man möchte ergänzen: unkontrollierbar! – Somit kann sie bei ihrem Scheitern auch von niemandem zur Verantwortung gezogen werden…

Geldpolitische Apartheid bei der EZB

Und auch die EZB-Regeln, sprich: die Regularien, sind alles andere als demokratisch:

So haben beispielsweise das kleine Malta, das kleine Zypern und das kleine Luxemburg gemeinsam dreimal so viel Stimmgewicht im Zentralbankrat wie das große Deutschland.

Oder anders ausgedrückt:

Die Stimme eines zyprischen Wählers wiegt dort so viel wie 102 Stimmen deutscher Wähler und die eines Maltesers über 200x so viel.

Auch das gibt Banken-Experte Krall zu bedenken. Man könnte das geldpolitische Apartheid nennen, meint er dazu.

6. September 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.

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