Wandelanleihen als Chance in Krisenzeiten: Beispiel Juni 2011

Trotz Krisenstimmung und stürmischen Zeiten an der Börse, Wandelanleihen können gerade dann ein ideales Investment sein.

Im Juni 2011 warfen Anleihen nur eine Mini-Rendite ab.

Die Umlaufrendite der deutschen Staatsanleihen war auf 2,8% gefallen.

Exakt bei 2,8% lag auch die Inflationsrate innerhalb der Euro-Zone. Das heißt, man hatte keine Chance, mit sicheren Staatsanleihen die Kaufkraft zu erhalten und die Inflationsverluste auszugleichen.

Ganz anders sah es am Aktienmarkt aus. Seit 2010 sprudelten die Unternehmensgewinne, die Gewinne stiegen sogar  schneller als die Aktienkurse.

Obwohl der DAX bereits wieder auf 7.000 Punkte geklettert war, sank die KGV-Bewertung. Das durchschnittliche Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) im DAX lag bei 11 bis 12.

Gewitterwolken am Aktienhimmel

Die massenhafte Flucht in „sichere“ Staatsanleihen zeigte allerdings, dass viele Investoren dem Frieden am Aktienmarkt nicht trauten: Es musste zwar kein Sturm (Crash) kommen, aber die Gefahr bestand.

Wie schnell sich Unternehmensgewinne in Luft auflösen können, hatte schließlich die Finanz- und Wirtschaftskrise gezeigt.

Mitte des Jahres 2011 existierten zudem noch einige tickende Zeitbomben:

  • Die US-Wirtschaft schwächelte. Die Arbeitslosenrate blieb hoch, der Immobilienmarkt schwach.
  • Im Juni lief das Anleihen-Rückkauf-Programm „Quantitative Easing 2“ der US-Notenbank aus. Die Befürchtung: Wenn die Notenbank die Wirtschaft nicht mehr mit dem billigen Geld versorgt, platzen die kreditfinanzierten Investments (auch am Aktien- und Rohstoffmarkt).
  • In Europa belastete die Schuldenkrise: Wenn Griechenland und Co. ihre Staatsanleihen nicht zu 100% zurückzahlen könnten, würde dies eine neue Krise auslösen.
  • Nicht vergessen darf man auch die atomare Katastrophe in Japan.

Diese Beispiele zeigen: Es kann extrem schwierig sein, die richtige Anlage-Entscheidung zu treffen. Auf der einen Seite werden die  Aktienmärkte angesichts der rasant steigenden Unternehmensgewinne
sehr günstig bewertet, auf der anderen Seite drohen gleich mehrere Krisen.

Die Lösung: Wandelanleihen! So kombinieren Sie die Chancen des Aktienmarktes mit der Sicherheit von Anleihen.

Wandelanleihen-Fonds schlägt den DAX

Mit Fonds können Sie die Anlageklasse Wandelanleihen einfach, günstig und zeitsparend abdecken.

So mussten die Besitzer des Pioneer Wandelanleihen-Fonds in den vergangenen 10 Jahren im Vergleich zum DAX nur relativ geringe Schwankungen hinnehmen und haben auch noch mehr Gewinn erzielt.

Die konservative Anlagestrategie des Fonds wird deutlich, wenn Sie den Chart betrachten. Während der DAX in den vergangenen 10 Jahren eine wilde Achterbahnfahrt erlebt hat, schwankte der Wandelanleihen-Fonds deutlich weniger und hat zusätzlich die bessere Performance erreicht.

Im Gegensatz zu dem obigen Beispiel können Fonds auch größeren Schwankungen unterliegen, aber langfristig auch höhere Renditen erwirtschaften. Ein Beispiel hierfür bildet etwa der Parvest-Fonds:

Der Fonds wird in US-Dollar geführt. Beim Kauf über deutsche Börsenplätze wird er jedoch in Euro abgerechnet.

Seit der Auflegung des Fonds im Jahr 1995 kommt er auf eine durchschnittliche Jahresrendite von 8,5%. Hier zeigt sich, dass die Absicherung mit Wandelanleihen funktioniert.

Der Fonds investiert schwerpunktmäßig in Wandelanleihen aus den Ländern China, Indien und Singapur. Wandelanleihen aus Australien und Malaysia runden das Portfolio ab (der Fonds darf nicht nur in Asien, sondern auch im pazifischen Raum investieren; daher ist auch Australien im Fonds vertreten).

 
 
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