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Wandelanleihen: Sichere Renditen in unsicheren Zeiten

Aktuell sind die Zinsen an den Finanzmärkten niedrig, daher sind Anleihen, vor allem sichere von gut bewerteten Unternehmen und Staaten, nur wenig attraktiv.

Auch beim Tagesgeld erzielen Sie aktuell nur knapp 3% Zinsen.

Selbst diese niedrigen Zinssätze werden gelegentlich durch Überraschungsaktionen der Direktanlagebanken gesenkt. Gleichzeitig steigen die Kurse von Aktien unter zunehmendem Risiko an den Börsen weiter an.
Deshalb sind Wandelanleihen zur Zeit wieder eine attraktive Investition für Geld, das Sie vergleichsweise sicher im Chancen-Depot für „Mehr Rendite“ anlegen wollen.
Auch Wandelanleihen bieten Ihnen häufig nur einen Zinssatz von 2 bis 3% jährlich. Aber zusätzlich erhalten Sie eine Chance darauf, dass der Kurs der zugrundeliegenden Aktie steigt. Sie haben die Wahl, am Laufzeitende die Anleihe in diese Aktie umzutauschen – zu einem vorher festgelegten Kurs.
Einen besseren Zeitpunkt als zur aktuellen Situation gibt es für eine Investition in Wandelanleihen nicht.
Überlegen Sie also, ob Sie nicht auch in Wandelanleihen investieren wollen; bei Wandelanleihen kann schließlich wenig schief laufen, und wenn Sie die oben beschriebenen Gesichtspunkte beachten, werden Sie mit dieser Investitionsart viel Freude haben.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache

Im Langzeitvergleich zeichnen sich Wandelanleihen durch ein gutes Rendite-Risiko-Verhältnis aus. Für amerikanische Wandelanleihen wurden gemäß einer Langzeit-Auswertung von Ibbotson/Goldman Sachs für die Periode 1973 bis 1998 folgende Zahlen ermittelt:

Langzeitvergleich zwischen Aktien, Wandelanleihen und Unternehmensanleihen

Die Langzeitstudie über 26 Jahre verdeutlicht, dass die Risiken von Wandelanleihen unter denen von Aktien und Unternehmensanleihen liegen. Der Ertrag gegenüber Aktien hingegen ist nur um 1,9 %-Punkte geringer.

Checkliste: Das ist wichtig beim Kauf von Wandelanleihen

  • Wandelanleihen bieten Ihnen gegenüber anderen Anleihen ähnliche Sicherheiten, jedoch zusätzlich Aktienchancen.
  • Der Zinssatz der Wandelanleihen liegt aktuell etwa auf Tagesgeldniveau, ist jedoch niedriger als der für Unternehmensanleihen ohne Wandlungsrecht.
  • Beachten Sie das Qualitätsmerkmal Rating: Nur 40% aller Wandelanleihen in den USA erhalten mindestens ein BBB-Rating (knapp oberhalb von „Schrottanleihen“) oder besser. In Europa immerhin fast 90%.

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  • Mit europäischen Wandelanleihen gehen Sie dem Währungsrisiko in Form der aktuellen Dollarschwäche aus dem Weg.
  • Akzeptieren Sie höchstens eine Wandlungsprämie von etwa 30%, damit das Risiko nicht zu groß wird, dass die Wandlung in eine Aktie sich nicht lohnt.
  • Der Kurs der Anleihe sollte selbst bei einem verlockenden Aktien-Wandlungsrecht pro Restlaufjahr nicht mehr als etwa 5 bis 8% (je nach Zinshöhe) über 100% stehen, damit Ihr Anleihen-Kursverlust bei der Rückzahlung der Anleihe nicht zu groß wird.
  • Setzen Sie auch bei Wandelanleihen Stop-Loss-Limits: Kommt es zu einem Zinshoch am Finanzmarkt und gleichzeitig zu einem Tief am Aktienmarkt, werden auch die Kurse von Wandelanleihen in den Keller purzeln. Alternative zu Stop-Loss-Limits: Halten Sie die Anleihe bis zur vollen Rückzahlung am Laufzeitende.

10. August 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.