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Wann sich das Bausparen für Sie lohnt

Ob Bausparen für Sie wirklich sinnvoll ist, hängt ganz von Ihrem individuellen Fall und insbesondere von Ihren Anlagezielen ab.

Auch wenn Sie gar keine Immobilie bauen oder erwerben wollen, kann es sich für Sie lohnen, die staatlichen Fördermittel mitzunehmen und einen Bausparvertrag wenigstens in der Höhe abzuschließen, dass Sie diese voll ausnutzen können.

Vorteile bringen Ihnen Bausparverträge vor allem bei selbst genutzten Immobilien

Wenn Sie die Absicht haben, kurz oder mittelfristig für eigene Wohnzwecke zu bauen, eine Immobilie zu kaufen oder zu modernisieren, bringt Ihnen der Abschluss eines Bausparvertrags Vorteile bei der Finanzierung.

Das gilt auch in der derzeitigen Niedrigzinsphase, in der Sie den vorgesehenen Betrag bei der Bausparkasse mit durchaus attraktiven Zinsen ansparen können, um später auf ein zuteilungsreifes, gering zu verzinsendes Darlehen zurückgreifen zu können.

Sie schützen sich auf diese Weise vor steigenden Darlehenszinsen, mit denen Sie angesichts der im 2. Halbjahr 2002 und im Jahr 2003 wahrscheinlichen stärkeren konjunkturellen Erholung rechnen müssen.

Sie erhalten nach Ansparung eines Mindestbetrags von beispielsweise 40 bis 60% der Bausparsumme nach Zuteilung ein Darlehen, dessen günstiger Zinssatz von beispielsweise 4,25 oder 4,75% Ihnen bis zur Tilgung garantiert ist. Die Finanzierung ist dabei umso günstiger für Sie,

  • je eher Ihnen das Darlehen nach Abschluss des Vertrags zugeteilt wird,


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  • je geringer die Mindestansparsumme im Vergleich zum Darlehensbetrag ist und

  • je niedriger der Darlehenszinssatz ausfällt.

Vor allem dann, wenn die Inanspruchnahme Ihres Darlehens in eine Phase fällt, in der Sie für die alternative Aufnahme von Hypotheken einen weitaus höheren Zinssatz als für das Bauspardarlehen zahlen müssen, ist die (teilweise) Finanzierung Ihrer Immobilie über einen Bausparvertrag besonders günstig.

Machen Sie sich dabei aber klar, dass Sie sich die Vorteile eines niedrigen, von vornherein garantierten Kreditzinses während der Darlehensphase normalerweise durch Nachteile bei der Verzinsung Ihres Guthabens während der Ansparphase und durch die schnelle Tilgung erkauft haben.

Je nach Bausparvariante (Niedrigzins oder Hochzinsvariante) und allgemeiner Zinssituation liegt dieser Zinssatz zwischen 1,5 und 3,5%. Es ist also keineswegs so, dass die Bausparkassen Ihnen irgendetwas schenken.

Achten Sie auf eine möglichst schnelle Zuteilung

Bei der Auswahl der für Sie infrage kommenden Bausparkasse ist es daher wichtig, eine solche zu wählen, bei der Sie möglichst schnell zu Ihrem Bauspardarlehen kommen. Das Problem ist allerdings: Niemand kann Ihnen im Voraus sagen, ob nach Ablauf der Sparzeit eine zügige Zuteilung gewährleistet ist.

Die Zuteilung erfolgt nach einem genau festgelegten mathematischen Verfahren, bei dem zu bestimmten Stichtagen im Jahr für jeden Bausparvertrag eine Bewertungszahl ermittelt wird. Diese gibt Auskunft über die Zuteilungsreife eines Vertrags im Vergleich zu anderen Verträgen.

Die Dynamik des Geschäfts und viele unterschiedlich wirkende Einflussfaktoren machen aber exakte Voraussagen unmöglich.

Informieren Sie sich daher vor Abschluss eines Bausparvertrags über die aktuelle Wartezeit bis zur Zuteilung, und betrachten Sie diese Spanne als ein wichtiges Kriterium für Ihre Beurteilung der verschiedenen Angebote.

1. Juni 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.