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Wann sich Goldminen-Aktien für Anleger besonders lohnen

Fallen die Abbaukosten je Unze Gold deutlich, werden Übernahmen für Goldminen-Aktien interessant. Das Übernahmefieber kommt immer dann auf, wenn Investoren mit zukünftigen Gewinnen rechnen und gleichzeitig ein Unternehmen unterbewertet erscheint.

Doch das birgt auch Risiken. Je mehr der Wert sinkt bzw. den aktuellen Wert unterschreitet, desto stärker wird das Übernahmefieber für Goldminen-Aktien. Der Goldpreis fällt zumindest vorerst nicht mehr so stark und pendelt sich etwa zwischen 1.150 und 1.300 US-$ ein. Das könnte ein Zeichen dafür sein, dass die Kurse bald wieder steigen, wenn jetzt der Boden erreicht ist.

Produktionskosten beeinflussen das Übernahmefieber der Goldminen-Aktien

Die Produktionskosten bei Goldminen variieren je nach Standort. Die höchsten Produktionskosten gibt es in Goldminen in Südamerika. Australische und kanadische Goldminen haben weit niedrigere Produktionskosten. Wichtig trotz Übernahmefieber ist, dass Anleger das Verhältnis von Kurs und Gewinn im Auge behalten. Dieses Verhältnis hilft bei der Aktienbeurteilung und macht verschiedene Goldminen-Aktien vergleichbarer.

Allerdings sollten Goldminen mit bald erschöpften Goldvorkommen niedriger bewertet werden. Wichtige Merkmale für die Aktienbewertung sind hier deshalb Goldvorkommen, der aktuelle Preis für Gold und die Kosten für die Förderung pro Unze.


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Wichtig bei der Aktienbewertung ist auch, ob ein Goldvorkommen schon vor der Förderung zu einem bestimmten Preis verkauft wurde. Werden davon die Kosten für die Goldförderung abgezogen, ergibt sich der Inventarwert der Goldmine. Dieser ist für die Entscheidung, ob sich eine Investition lohnt sehr wichtig.

Dieses Bewertungsverfahren hat allerdings einen Nachteil: Es gibt auch Goldminen, die derzeit nicht profitabel sind, wenn diese das Gold bereits vor der Förderung zum aktuellen Goldpreis verkaufen würden. Derartige Goldminen werden bei diesem Bewertungsverfahren nicht berücksichtigt, haben allerdings dennoch Investitionspotential.

Alternatives Bewertungssystem für Goldminen-Aktien

Es gibt ein alternatives Bewertungssystem für Goldminen-Aktien, das auch Goldminen mit so genanntem ungesicherten Reserven an Gold berücksichtigt. Unter dem Begriff „ungehegte Goldreserven“ sind Goldreserven zu verstehen, die nicht bereits vor der Förderung zum aktuellen Goldpreis verkauft wurden.

Der Verkauf findet erst nach der Förderung zum jeweils besten Preis statt. Hier wird auf einen steigenden Goldpreis gehofft, damit die Goldmine profitabel ist. Bei dem alternativen Bewertungsmodell werden ungehegte Goldreserven so angesehen, als wären Sie eine Kaufoption auf Gold. Als Basispreis werden sämtliche Produktions- und Förderkosten verwendet.

Ist der Optionswert höher als der aktuelle Kurs sind diese Goldaktien gegenüber Optionsscheinen auf Gold die lohnende Möglichkeit, als privater Anleger in Goldminen zu investieren. Es ist allerdings ein risikoreiches Spiel und sollte nur von Investoren umgesetzt werden, die sich der Gefahr bewusst sind.

Beim Übernahmefieber von Goldminen-Aktien Zertifikate vergleichen

Gold und die meisten Goldminen-Aktien werden in US-Dollar gehandelt. Daher ist es sinnvoll verschiedene Zertifikate zu vergleichen. Letztendlich lohnen sich Zertifikate, die einen Schutz vor einem möglichen Verfall des US-Dollars bieten – auch wenn dieser momentan sehr stark ist.

So minimieren private Anleger das Risiko eines Verlustes. Derzeit gibt es zahlreiche Angebote für Goldminen-Aktien, da Emittenten die hohe Nachfrage bedienen möchten. Das Übernahmefieber von Goldminen-Aktien bestätigt das hohe Potential dieser Investition. Voraussetzung dafür ist aber, dass Anleger auf die richtigen Unternehmen setzen, denn nicht jede Mine macht identisch viel Profit.

Unter dem Strich lässt sich sagen, dass das Übernahmefieber von Goldminen-Aktien ganz bestimmte Gründe hat. Der Goldpreis ist niedrig wie seit Jahren nicht mehr. Er fällt vor allem seit einigen Monaten nicht mehr rapide. Investoren können hier einen beträchtlichen Gewinn erzielen und das lockt natürlich viele Privatanleger an.

Allerdings birgt eine Investition in Minenaktien auch Risiken. Diese können von privaten Anlegern minimiert werden, in dem sie sich vorab gut informieren und verschiedenen Bewertungssysteme nutzen. Einen Schutz vor der Änderung des Wechselkurses ist zusätzlich empfehlenswert.

15. Juni 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.