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Warren Buffet Portfolio – oder wie man zum drittreichsten Mann der Welt wird

Das Magazin Forbes kürte Warren Buffett 2013 zum drittreichsten Mann der Welt. Sein Privatvermögen schätzt man auf rund 44 Milliarden Dollar.

So mancher Investor wird deswegen wohl einen Blick auf Warren Buffetts Portfolio werfen wollen. Schließlich wird der US-amerikanische Milliardär wegen seines guten Geschäftssinnes auch als Orakel seiner Heimatstadt Omaha bezeichnet.

Buffett hat Vertrauen in IBM

Buffet ist Anhänger von Benjamin Grahams Fundamentalanalyse. Demnach lohnt sich ein Aktienkauf genau dann, wenn der Börsenwert über dem sogenannten intrinsischen Wert liegt. Letzteren bestimmen betriebswirtschaftliche Daten und das ökonomische Umfeld.

Das scheint laut Buffett zum Beispiel für den IT-Giganten IBM der Fall zu sein. Daran hat der Investor 2011 Anteilsscheine im Wert von über 10 Milliarden Dollar erworben.

Der Grund: IBM habe sich in ein erfolgreiches Unternehmen mit exzellentem Finanzmanagement verwandelt. Noch vor 20 Jahren hatte es kurz vor dem Bankrott gestanden.

Warren Buffet Portfolio: Er baut auf langfristige Anlagestrategien

Buffett baut auch auf langfristige Investitionsstrategien: Schon seit den 1980er Jahren hält er über seine Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway Aktien zum Beispiel am Getränkehersteller Coca Cola.

Inzwischen hat Buffett rund 400 Millionen Coca-Cola-Aktien, was ein Fünftel seines Portfolios darstellt. Über die vergangenen 10 Jahre ist der Gewinn des Unternehmens um jährlich knapp 10 Prozent gestiegen.

Ein weiteres Fünftel von Warren Buffets Portfolio ist in den amerikanischen Finanzdienstleister Wells Fargo investiert. Dessen Gewinn ist im vergangenen Jahrzehnt jährlich um über 5 Prozent gestiegen.

Am amerikanischen Finanz- und Reisedienstleister American Express hält Warren Buffett seit den 1960er Jahren Anteilsscheine. Der Kurs dieser Aktien wuchs in den vergangenen 10 Jahren um über 85 Prozent.

Der Investor rechnet damit, dass der Gewinn dieser drei Unternehmen auch in der Zukunft weiter ansteigen wird.

Aus schlechten Gewinnzahlen zieht Buffett Konsequenzen

Weniger optimistisch scheint Warren Buffett, was seinen Anteil am Konsumgüter-Konzern Procter & Gamble angeht. Den hat er Ende 2012 zurückgeschraubt, da die Gewinnzahlen weniger gut als erhofft ausfielen.

Genauso hat Berkshire Hathaway seine Anteile am amerikanischen Pharmazie-Konzern Johnson&Johnson und dem amerikanischen Lebensmittelhersteller Kraft Foods gesenkt.

Weitere Posten in Warren Buffetts Portfolio sind Firmen wie der Energiekonzern ConocoPhilipps, das Finanzunternehmen U.S. Bancorp oder auch der Einzelhandelskonzern Wal-Mart.

Mehr zum Thema: Hier erfahren Sie alles über Warren Buffetts Erfolgsrezept

Anfang 2013 kaufte der Multi-Milliardär zudem gemeinsam mit 3G Capital den Nahrungsmittelhersteller H.J. Heinz Company – für rund 28 Milliarden US-Dollar.

Wie genau Warren Buffett seine Investitionsentscheidungen trifft, also den intrinsischen Wert eines Unternehmens ausrechnet, sorgt dabei für viel Spekulation.

Warren Buffet Portfolio: 99 Prozent seines Vermögens geht an die Wohlfahrt

Im Endeffekt wird aber wohl nicht nur Warren Buffett von seinen guten Portfolio-Entscheidungen profitieren: 2006 kündigte der Super-Investor an, er wolle 99 Prozent seines Vermögens vor oder nach seinem Tod an wohltätige Stiftungen verschenken.

25. Februar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Lisa Louis
Von: Lisa Louis. Über den Autor

Lisa Louis ist freie Journalistin in Paris. Sie hat internationale Volkswirtschaftslehre in Deutschland und Frankreich studiert. Mit ihrem Wissen hilft Sie Lesern bei grundsätzlichen Fragen der Geldanlage und der Privaten Vorsorge.