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Warum der Goldpreis kein Inflationsindikator ist

Häufig wird heute auch der steigende Goldpreis als scheinbarer Beweis für eine Inflation herangezogen, denn von vielen Menschen wird gerne auch der gestiegene Goldpreis für die Behauptung aufgeführt, dass eine Inflation vorherrschen soll.

Leider wird hier meist nur der Zeitraum von wenigen Jahren herangezogen und es wird verschwiegen, dass Gold überhaupt erst seit 10 Jahren im Preis steigt und davor 20 Jahre nur gefallen ist und das völlig unabhängig von der Inflation.

Goldpreis hat nichts mit Inflation zu tun

Verschiedene Studien haben ergeben, dass es zwischen dem Goldpreis und der Inflation keinerlei Zusammenhang gibt.Es war sogar so, dass in Zeiten hoher Inflationsraten, wie bspw. zur Deutschen Einheit, der Goldpreis weiter gefallen ist, sich also entgegen der Inflationsrate entwickelt hat.
Die heute vertretene Behauptung, der Goldpreis zeigt eine Inflation an, stimmt demnach nicht. Vielmehr ist Gold, nachdem die Goldbindung an das Geld gefallen ist, nur noch ein normales Metall, das auch den normalen Preisschwankungen unterworfen ist.
Der steigende Goldpreis ist heute eher ein Angstindikator und ein Gradmesser dafür, wie weit die irrationale Inflationspropaganda schon in die Masse vorgedrungen ist.

Gold: Inflation kommt von Angstmache

Nur durch die massive Propagierung von Gold zur scheinbaren „Krisenrettung“ wurde der Preis dafür in den letzten Jahren nach oben getrieben und das bei permanent fallender Inflationsrate.

Für die weitere Zukunft steht uns beim Gold noch ein böses Erwachen bevor. Denn wie wir noch sehen werden, handelt es sich hier auch nur wieder um eine Spekulationsblase. Dazu trägt auch bei, dass immer mehr Goldexperten unerfahrenen Investoren empfehlen, den Goldanteil im Depot deutlich hochzufahren.


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Von einigen Stellen sind hier Werte von bis zu 80% zu hören. Davor kann ich nur warnen. Als Beimischung gehört Gold jedoch in jedes Depot, wobei der Anteil die Marke von 15% nicht überschreiten sollte.

Inflation in Eurozone über EZB-Ziel

Im November hatte die jährliche Teuerungsrate für die Eurozone noch bei 1,9% gelegen. Die Teuerung ist jetzt wieder so hoch wie zuletzt im Oktober 2008, einen Monat nach der Lehman-Pleite.

Ökonomen hatten überwiegend mit einer Teuerungsrate von 2% gerechnet. Die EZB hat ihre Zielmarke als „nahe, aber unter 2%“ definiert. In welchen Ländern sich derzeit die Inflation besonders beschleunigt, geht aus der Pressemeldung vom Dienstag nicht hervor. Doch das kann man in der Meldung des Statistikamtes vom 20. November nachlesen:

Rumänien, Estland und Griechenland. Die größten Preistreiber sind demnach im Augenblick Verkehrsmittel, Energie, Alkohol und Tabak. Die Ölpreise sind allein von November auf Dezember um sieben Euro je Barrel gestiegen.

Folgen für die EZB

Die jüngste Inflationszahl bringt die EZB in eine knifflige Situation. Sie kann sich in den kommenden Monaten unter steigendem politischen Druck sehen, mit expandierenden Anleihekäufen die Wogen im Schuldendrama zu glätten.

Doch eine Beschleunigung des Preisauftriebs setzt ihr dabei wohl Grenzen. Die steigende Teuerungsrate liefert jenen Munition, die eine starke Ausweitung der Geldmenge wie in den USA vermeiden wollen.

Ökonomen sind jedoch zunächst nicht sonderlich alarmiert, was die EZB angeht. Denn ein Teil der Teuerung geht auf Steuererhöhungen in der Eurozone zurück.

Und die Arbeitsmärkte bleiben unter Druck, was den Konsum begrenzt und den Preisauftrieb von der Nachfrageseite nicht zusätzlich anheizt.

19. Januar 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.