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Warum die Buy-and-hold-Strategie für Privatanleger erste Wahl bleibt

Vielleicht ist es Ihnen ähnlich ergangen: Am Anfang meiner Anlegerlaufbahn bestand meine Strategie im Wesentlichen darin, aus der Fülle des Angebots an Aktien oder Optionsscheinen diejenigen ausfindig zu machen, die einen schnellen Gewinn – möglichst bereits über Nacht – versprachen. Die kaufte ich dann, um sie bei nächster Gelegenheit mit Gewinnen um 10, 20 oder 30% gleich wieder zu verkaufen.

Kurzfristige Anlagestrategien bringen Ihnen weniger als viele meinen

Der Nachteil dieses Konzepts: Nachdem ich die Gewinne realisiert hatte, befand ich mich immer wieder in derselben Situation: Ich musste schnell neue Anlageentscheidungen treffen, weil ich natürlich keine sich bietende Gelegenheit auslassen wollte. Und die gab es viele.

Entsprechend groß war der Ärger, wenn ich aus Mangel an Liquidität eine gesehene Chance nicht wahrnehmen konnte, weil ich gerade wieder einmal voll investiert war. Das Anlageverhalten in meinen „wilden Jahren“ entsprach also genau dem eines Traders, der nach dem Grundsatz „Heute rein – morgen raus“ nichts anbrennen lässt und sich schnell auch zum Wechsel einer einmal eingenommenen Position entscheidet.

Da ich mich von Anfang an gezwungen hatte, meine Kauf- und Verkaufsentscheidungen in einem Börsentagebuch festzuhalten, fiel mir nach einiger Zeit auf, dass es eigentlich auch sehr viel einfacher ging. Ich war mit dieser Anlagestrategie zwar sehr erfolgreich, hatte diesen Erfolg aber durch einen erheblichen Aufwand an Zeit und Energie erkauft.

Es gab Tage, an denen ich nichts anderes tun konnte, als mich mit dem „Management“ meines anfangs noch kleinen Depots zu befassen. Bei genauer Betrachtung gab es aber auch Phasen, in denen ich weniger für mich selbst als für meine Bank gearbeitet hatte: „Hin und her macht Taschen leer“ – Sie kennen wahrscheinlich diese Börsenweisheit.


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Häufige Depotumschichtungen kosten Sie Zeit, Geld und gute Nerven

Wälzen Sie Ihr Depot auch nur durchschnittlich 5-mal im Jahr vollständig um – was für einen engagierten Börsianer keine Schwierigkeit ist –, fallen dafür insgesamt 5 bis 10% an Transaktionskosten an.

Das heißt: Sie müssen mit Ihrem Depot übers Jahr gesehen zunächst einmal die durchschnittlich Jahresrendite des Aktienmarktes erwirtschaftet haben, um unter dem Strich überhaupt einen einzigen Euro zu gewinnen. Und da Sie bei diesem Anlageverhalten Gefahr laufen, zu schnell die Pferde zu wechseln, falls Ihre Erwartungen nicht gleich erfüllt werden, werden Sie häufig auch falsche Entscheidungen treffen.

Wenden Sie Tradingstrategien nur auf einen Teil Ihres Anlagevermögens an

Meine Konsequenzen aus diesen frühen Erfahrungen sind seither sehr klar: 75% meines Anlagevermögens lege ich grundsätzlich mittel- bis langfristig an (Buy-and-hold-Strategie). 25% sind kurzfristigeren Dispositionen vorbehalten (Tradingstrategie).

Während ich mit der Buy-and-hold-Strategie gewissermaßen eine Grundrendite erwirtschafte, die über Jahre hinweg im guten 2-stelligen %-Bereich liegt, dienen die Tradings dazu, die sich kontinuierlich entwickelnde und einigermaßen verlässlich kalkulierbare Grundrendite bei sich bietender Gelegenheit aufzubessern.

Diese Vorteile bietet Ihnen die Buy-and-hold-Strategie

Prüfen Sie Ihre eigenen Anlageerfahrungen einmal vor diesem Hintergrund. Sie werden dabei vermutlich zu ähnlichen Ergebnissen kommen wie ich. Denn gerade für Sie als Privatanleger, der sich um sein Depot in aller Regel nicht täglich kümmern kann, sind die Vorteile eines auf das „Kaufen und Liegenlassen“ (= buy and hold) von Aktien ausgerichteten Anlagekonzepts ganz erheblich:

  • Da Sie Aktien und/oder Investmentfonds kaufen, die Ihnen über einen Zeitraum von wenigstens 5 Jahren einen kontinuierlichen Kursanstieg versprechen, können Sie sich für Ihre Entscheidung viel Zeit nehmen. Sie werden Ihre Dispositionen daher sehr viel gründlicher treffen als bei einem von vornherein kurzfristig angelegten Investment.
  • Der geringe Umschichtungsgrad Ihres Depots erspart Ihnen erhebliche Transaktionskosten, was der Performance Ihrer Wertpapieranlagen sehr zugute kommt.
  • Da Sie als Langfristinvestor kurzfristige Kurseinbußen von vornherein einkalkulieren, diese aber eher zum Nachkaufen einer einmal ausgewählten Position nutzen, erzielen Sie über die Jahre hinweg gute durchschnittliche Einstandspreise.

31. Oktober 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.