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ETFs auf Dividendenwachstum gehören ins Portfolio

Reizt es Sie auch, in Aktien zu investieren, die Dividendenrenditen von 10% und mehr ausschütten?

Doch ist die Höhe der Dividende wirklich das, was eine gute Dividendenaktie auszeichnet?

Unter Dividendenaktien werden häufig Titel mit einer besonders hohen Dividende verstanden.

Doch für den langfristigen Anlageerfolg ist die Höhe der Dividendenrendite eigentlich  gar nicht so entscheidend.

Vielmehr hängt es von der Dividendenpolitik ab, ob die Aktie langfristig den Markt schlägt oder nicht.

Wachstum der Dividendenzahlung ist entscheidend

Das Geheimnis ist, sich auf solche Aktien zu konzentrieren, die kontinuierlich ihre Dividende steigern.

Werfen Sie einen Blick auf den folgenden Chart:

Jährliches Kapitalwachstum in Abhängigkeit von der Dividendenpolitik


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Jährliches Kapitalwachstum in Abhängigkeit von der Dividendenpolitik

Quelle: Ned Davis Research. Betrachtungszeitraum: 1972 – 2010

Hier sehen Sie, wie sich ein Investment in unterschiedliche Aktien entwickelt hätte, die sich in Bezug auf Ihre Ausschüttungs-Politik unterscheiden.

Der durchschnittliche jährliche Kapitalzuwachs setzt sich jeweils zusammen aus Kursgewinn und Dividende.

Aktien, die zwar Dividenden zahlen, dabei aber die Größe des ausgeschütteten jährlichen Betrags nicht verändern (blau) entwickeln sich kaum besser als der Markt (gelb):

Der Unterschied ist mit 7,5% gegenüber 7,3% nicht besonders groß.

Doch wenn man sich nur auf die Unternehmen fokussiert, die kontinuierlich mehr Geld an ihre Aktionäre ausschütten (grün), ist der Unterschied schon spürbar:

Im Durchschnitt 9,6% hätte ein Investment pro Jahr während der letzten 40 Jahre hierbei abgeworfen. Das ist gegenüber den 7,3% des Gesamtmarkts schon eine deutliche Steigerung.

In dem Chart ist auch klar zu sehen, welche Aktien man langfristig am besten vermeiden sollte (rot):

Aktien, die keine Dividende zahlen, erzielen im Schnitt magere 1,7% Kapitalwachstum, das sich hier natürlich nur aus den Kursgewinnen zusammensetzt.

Und katastrophal wird es bei Aktien, bei denen die Dividende gekürzt oder sogar ganz gestrichen wird: Über 40 Jahre wäre hier sogar Kapital vernichtet worden.

Den „Zinseszins-Effekt“ nicht unterschätzen

9,6% gegenüber 7,3% bzw. eine Differenz von 2,3% – das klingt zwar ordentlich. Doch lohnt deshalb die Mühe, sich all die Aktien mit Dividendenwachstum herauszusuchen und laufend zu überprüfen?

1.: Es lohnt sich. Man unterschätzt leicht den „Zinseszins-Effekt“: Jedes Jahr 2,3% mehr zur Neuanlage zur Verfügung zu haben macht langfristig einen gewaltigen Unterschied aus.

Beispiel: 10.000 € zu jährlich 7,3% anzulegen bedeutet nach 40 Jahren ein Vermögen von 157.490 €. Doch bei 9,6% jährlichem Wachstum wären aus den 10.000 € in der gleichen Zeit 381.221 € geworden – mehr als doppelt so viel.

2.: Sie müssen sich als ETF-Anleger gar nicht die Mühe machen, die Aktien mit Dividendenwachstum aufzuspüren und zu überwachen.

Der Anbieter State Street bietet mehrere ETFs auf sogenannte Dividend Aristocrats an. Investiert wird hier nur in solche Aktien, die über einen langen Zeitraum kontinuierlich ihre Dividendenzahlungen gesteigert haben.

Fazit

Die zugrunde liegenden Indizes wurden lange zurückgerechnet und bestätigen die Erkenntnisse aus dem Beitrag, den Sie hier gerade lesen:

Bei Dividenden kommt es nicht auf die Größe an, sondern auf ihr Wachstum.

10. September 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Richard Mühlhoff. Über den Autor

Richard Mühlhoff analysiert die realen Anlageentscheidungen der weltbesten Investoren, wie etwa Warren Buffett oder David Tepper. Die kollektive Intelligenz dieser ausgemachten Top-Investoren ist das Erfolgsgeheimnis des Börsendiensts „Investment-Elite“.