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Private Immobilien(ver)käufer: Warum ein Makler wichtig ist

Wo ist der Marktanteil der Immobilienmakler am höchsten? In der gewerblichen Immobilienvermittlung.

Kurz gesagt: Profis beauftragen Profis.

Nur Ahnungslose stellen die Beauftragung des Maklers in Frage

Die Notwendigkeit der Beauftragung eines Immobilienmaklers bei einem Immobiliengeschäft wird nur von ahnungslosen Privatpersonen in Frage gestellt, die die Risikosphäre der Immobiliengeschäfte auch nicht ansatzweise überblicken.

Wer nach dem Motto lebt: „Ist doch egal, was es kostet und was es wert ist, Hauptsache, es wird verkauft“, der versucht, seine Immobilie ohne Immobilienmakler zu verkaufen oder zu kaufen.

Marktanteil am höchsten bei professionellen Auftraggebern

Ein Blick auf die Auftragsquoten an Immobilienmakler verdeutlicht diesen Punkt:


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Im Investmentbereich werden fast 100 Prozent der Kauffälle über Immobilienmakler und –berater abgewickelt. Es gibt so gut wie keinen Fall, in dem nicht ein Beratungsunternehmen beauftragt wird. In Kenntnis der schwierigen Konstellationen bei Immobiliengeschäften wird die Beratungskompetenz der hoch qualifizierten Unternehmen gesucht.

Das gilt auch bei dem Kauf/Verkauf von Gewerbeimmobilien und der Vermittlung von gewerblichen Flächen (Büros, Einzelhandel etc.), bei denen Immobilienmakler einen Marktanteil von über 85 Prozent in Deutschland haben.

Auch bei der Vermittlung von Mehrfamilienhäusern ist Maklergeschäft. Nach Erhebungen des Immobilienverbandes IVD werden in etwa 85 bis 90 % der Fälle Immobilienmakler mit der Vermittlung der sog. Zinshäuser beauftragt.

Privatverkäufe bei privaten Immobilien höher

Die Erkenntnis, dass Immobilien in Profihände gehören, nimmt bei privaten Käufern / Verkäufern von Immobilien ab. Beim Verkauf von Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Eigentumswohnungen liegt der Marktanteil nach Schätzungen des IVD bei etwa 50 bis 60 Prozent, bei der Vermietung von Wohnungen werden zu etwa 40 Prozent Immobilienmakler mit der Vermittlung beauftragt.

Dabei ist die Vertretung der Interessen der Parteien in diesen nur wenig transparenten Geschäften und vor allem dem kleinteiligen Immobilienmarkt in Deutschland zwingend erforderlich.

Gibt es eine Erklärung dafür?

Vielfach wird angeführt, dass man sich den Immobilienmakler beim Erwerb einer Immobilie glücklicherweise „gespart“ hat. Weder aus Käufer- noch aus Verkäufersicht kann dieser „Einspareffekt“ allerdings begründet werden.

Wenn nämlich kein Experte mit der Bewertung der Immobilie beauftragt worden ist, lässt sich auch ein echtes „Einsparen“ gar nicht erkennen. Der Vergleichswert fehlt dann vollständig.

Das ist noch einmal umso verwunderlicher als die Asset-Klasse Immobilie für jeden Käufer gleiche Kriterien hat. Ein Investmentfonds, der eine große Gewerbeimmobilie für mehr als 100 Mio. € einkauft, hat eine Erwartung, dass sich diese Immobilie z.B. mit 6 % rentiert.

Er will also wertbildende Faktoren und Aussicht auf den Erhalt der erwarteten Rendite geprüft wissen und arbeitet mit Experten zusammen, die diese Beratungsleistung erbringen können.

Der private Immobilienkäufer hat die gleichen Ansprüche an die Immobilie. Er drückt dies vielleicht anders aus.

Aber der Grundgedanke ist der Gleiche: Es soll der bestmögliche Preis für die Immobilie ermittelt und bezahlt oder erzielt werden. Warum glauben die privaten Immobilienkäufer und Verkäufer nur, dass sie das auch ganz gut alleine können?

Haben Sie eine Idee?

16. Juli 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sven Johns. Über den Autor

Sven R. Johns ist Rechtsanwalt und war 15 Jahre Bundesgeschäftsführer des Immobilienverband IVD (bis Mitte 2012). Seit fast 20 Jahren ist er zunächst als Rechtsanwalt und dann als Geschäftsführer im Immobiliengeschäft vertraut.