MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Warum Ihr Aktien-Depot auch eine Bankenpleite übersteht

Seit der Finanzkrise im Jahr 2008 gerieten die Banken weltweit aus unterschiedlichsten Gründen immer wieder in die Schlagzeilen.

U.a. deshalb, weil bei einigen von ihnen noch immer erhebliche Risiken in den Bilanzen schlummern und weil sie teilweise nach wie vor mit zu wenig Eigenkapital ausgestattet sind.

Daher haben einige Anleger Angst davor, Banken größere Geldbeträge anzuvertrauen.

Dass teilweise auch Ängste bestehen, dass im Falle einer Bankenpleite ein Wertpapierdepot bei der entsprechenden Bank wertlos würde, ist jedoch unbegründet.

Warum Sie als Anleger sich keine Sorgen um Ihr Wertpapierdepot machen müssen, wenn Ihre depotführende Bank zahlungsunfähig werden sollte, erläutere ich Ihnen in der Folge.

Weiterhin erfahren Sie alles für Sie Wichtige rund um das Thema Einlagensicherung.

Was nicht unter die Einlagensicherung fällt

Wertpapierdepots fallen nicht unter die Einlagensicherung. Das ist allerdings keine schlechte Nachricht für Sie.

Denn die Wertpapiere sind Ihr Eigentum und nicht das der Bank. Das bedeutet, dass Ihre Depotbank nur treuhänderisch tätig ist.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Sie haben jederzeit die Möglichkeit, Ihr Eigentum (z.B. Ihre Aktien) zurückzuverlangen. Diese bleibt auch im Fall einer Pleite Ihrer Bank bestehen, da deren Gläubiger oder ein Insolvenzverwalter darauf keinen Zugriff haben.

Der Inhalt von Bankschließfächern fällt übrigens auch nicht unter den gesetzlichen Einlagenschutz. Sie haben einen Anspruch auf die Herausgabe der darin gelagerten Wertgegenstände.

Fremdwährungs-Konten sind ein Sonderfall, da hier Banken gesetzlich nicht zur Einlagensicherung verpflichtet sind; viele Banken tun dies aber trotzdem.

Tipp: Erkundigen Sie sich bei Ihrer Bank, ob sie eine freiwillige Einlagensicherung bei Fremdwährungs-Konten leistet.

Einlagensicherung in der Europäischen Union

Nachdem Sie erfahren haben, dass Wertpapierdepots nicht unter die Einlagensicherung fallen, dies aber sehr zu Ihrem Vorteil ist, möchte ich Ihnen jetzt noch aufzeigen, was in der EU unter die Einlagensicherung fällt und wie diese grundsätzlich funktioniert.

In der Europäischen Union sind die Spareinlagen von Bankkunden vor einem Zahlungsausfall ihrer Bank geschützt. Die gesetzlich vorgeschriebene Mindestsumme beträgt 100.000 € pro Kunde.

Sie als Kunde würden im Fall einer Pleite Ihrer Bank diese Summe zurückerhalten. Viele Banken sichern sogar einen höheren Betrag als die genannten 100.000 € ab.

Es ist jedoch zu beachten, dass nicht jede Form der Geldanlage unter die sogenannte Einlagensicherung fällt.

Was unter die Einlagensicherung fällt

Spar-, Sicht- und Termineinlagen sind geschützt. Unter diesen 3 Einlageformen versteht man das Geld, welches auf verschiedenen Bankkonten liegt.

Diese Konten sind beispielsweise:

• Girokonten

• Tagesgeldkonten

• Sparkonten

• Festgeldkonten

• Verrechnungskonten, die zu einem Wertpapierdepot gehören, über die Wertpapiergeschäfte abgewickelt werden.

Ein Hinweis: Diese gesetzlichen Regelungen werden in der Praxis dann greifen, wenn einzelne Banken vor dem Ruin stehen. Sollte es in der Bankenbranche zu einem „Massensterben“ kommen, wird die Einlagensicherung zusammenbrechen.

Abschließend möchte ich noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass Ihre Wertpapierdepots davon unberührt bleiben.

In diesem Zusammenhang besteht also keinerlei Grund zur Sorge.

10. Dezember 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.