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Warum selbst gute Immobilien Investments scheitern

Sie alle kennen die Schauergeschichten um Schrottimmobilien, Mietnomaden, Pfusch am Bau, soziale Notlagen durch Krankheit und Arbeitslosigkeit und vieles mehr. Schließlich sind die Medien voll davon.

Doch es gibt eine eher Stille Ursache, die dafür verantwortlich ist, dass private Immobilien Investments scheitern: Ihr Partner.

Wenn ich zurückblicke, was die mit Abstand häufigste Ursache war, eine Immobilie in der Zwangsversteigerung zu Preisen unterhalb der 7/10 Wertgrenze zu ersteigern, so war das die Vermögensauseinandersetzung bei einer Scheidung.

Die Scheidungsraten steigen Jahr für Jahr. Lediglich in 2007 war ein leichter Rückgang zu verzeichnen.

Die „Welt“ berichtete vor einigen Monaten, dass in den fünfziger Jahren nur jede achte Ehe geschieden wurde, jedoch inzwischen die Ehe nur eine Chance von fünfzig Prozent hat, ein Leben lang zu halten. Dabei wird die Ehe im Schnitt nach elf einhalb Jahren geschieden.


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Aus Immobiliensicht könnte man zynisch sagen, einer der Partner hat gewartet bis die Spekulationsfrist vorbei ist, um sich dann über einen steuerfreien Zugewinn nach dem Trennungsjahr zu freuen.

Doch wie gesagt, das wäre zynisch und auch in mir steckt ein Funke Romantik. Zumal die Erfahrung sagt, dass unter Druck verkaufte Immobilien niedrigere Preise erzielen.

Fakt jedoch ist, dass die Gesetze zum Ehegatten- bzw. Trennungsunterhalt eine Vielzahl von dispositiven Elementen enthalten, bedeutet Sie können diese vertraglich gestalten oder ausschließen.

Im Buch „Immobilien Investments – Leicht verständlich, auf den Punkt“ gehe ich tiefer auf diesen Punkt ein. Sie können und sollten also einen Ehevertrag schließen.

Das können Sie übrigens jederzeit tun, auch wenn Sie bereits verheiratet sind. Es erfordert vielleicht etwas mehr Fingerspitzengefühl, dieses Thema anzuschneiden, wenn Sie bereits einige Jahre verheiratet sind.

Sollten Sie dabei jedoch auf stärkeren Widerstand stoßen, überlasse ich es Ihrer Phantasie, über die Zukunft und Beweggründe Ihres Partners zu sinnieren.

Ein Ehevertrag ist dabei nur eine von mehreren Möglichkeiten, Ihr Immobilienvermögen zu sichern. Auch die sukzessive Überführung von privatem Vermögen in Firmen- oder Stiftungsvermögen bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten der Gestaltung.

Es geht dabei auch nicht darum, die Versorgungsfunktion einer Ehe auszuhebeln, sondern vielmehr darum, in Zeiten in denen man noch vernunftbasiert mit einander redet und diskutiert, Regelungen für eine Zeit zu treffen, in der sich das ändern kann – und aller Wahrscheinlichkeit auch ändern wird.

Wissen Sie, wenn ein Partner seinen Beruf aufgibt, sich um Haushalt und Familie kümmert, ist es auch eine wichtige Aufgabe des Gesetzgebers, eine Grundlage für eine Versorgung des Partners oder eben einen Ausgleich zu schaffen, falls die Ehe endet.

Nur ist das heute und vor allem in kinderlosen Ehen, einfach nicht mehr zeitgemäß und jeder sollte den Gestaltungsspielraum nutzen, den das Gesetz bietet. Der Anwalt oder Notar Ihres Vertrauens ist Ihnen gerne behilflich.

So verhindern Sie auch den berüchtigten Rosenkrieg oder mit den Worten von Donald Trump: „I love you, Honey. But now sign this.“

Mein Tipp: Kein Immobilienkauf ohne Ehevertrag.

4. April 2013

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Dominik Eller
Von: Dominik Eller.