MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Warum Sie auf private Vorsorge-Konzepte nicht mehr verzichten können

Nur mit zusätzlichen privaten Vorsorgeplänen sorgen Sie sicher für Ihr Alter vor.

Die Spatzen pfeifen es schon seit langem von den Dächern: Ohne Eigenvorsorge werden die nachwachsenden Generationen, aber auch ein großer Teil der inzwischen 40- bis 50jährigen mit erheblichen Versorgungslücken im Alter zu kämpfen haben.

Das hat vor allem damit zu tun, das die durchschnittliche Lebenserwartung der Menschen in den letzten Jahrzehnten erheblich zugenommen hat. Dabei ist der Zeitraum der Nichterwerbstätigkeit im Vergleich zu den Beitragsjahren für die Rentenversicherungen rapide zurückgegangen.

Anstieg der Rentenbeiträge bei fallendem Rentenniveau

Doch worin die Ursachen für die Probleme der gesetzlichen Sicherungssysteme auch immer zu suchen sind, kann Ihnen als Betroffenem letztlich egal sein. Resultat dieser Entwicklung ist jedenfalls ein stetiger Anstieg der Rentenbeiträge bei gleichzeitiger Herabsetzung des Rentenniveaus.

Wenn die Schätzungen aufgehen, wird ein Arbeitnehmer im Jahre 2030 nur noch durchschnittlich 65% seines letzten Nettoeinkommens als Rente ausgezahlt bekommen.

Pessimistische Stimmen gehen sogar von einem noch niedrigeren Niveau aus.

Das wird Sie vor allem dann treffen, wenn Sie zu den hochverdienenden Arbeitnehmern gehören mit einem monatlichen Bruttoeinkommen von 5.000 € und mehr. Denn wegen der niedrigeren Bemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung ist der Höchstbetrag Ihrer überhaupt möglichen Rente von vornherein erheblich gekappt.

Wenn Sie am Ende Ihres Arbeitslebens 15.000 € oder noch mehr im Monat verdient haben, können Sie aus der Rentenversicherung etwa mit etwa 4.000 € rechnen – das sind gerade 27% Ihres früheren Bruttoeinkommens.

Vorsorge bei Selbstständigen

Doch auch wenn Sie zu den Selbständigen gehören, ist die Frage nach einer zukunftssichernden Altersvorsorge für Sie und Ihre Familie in den letzten Jahren zunehmend zu einem Problem geworden.

Und wenn es demnächst tatsächlich zur Einbeziehung der Selbständigen und Freiberufler in die gesetzliche Rentenversicherungspflicht kommt, sieht die Lage noch düsterer aus.

Sorgen Sie jetzt mit aktiengestützten Vermögensaufbau-Plänen für Ihr Alter vor

Für die meisten von uns kommt es daher jetzt darauf an, so frühzeitig wie möglich die Weichen für eine zuverlässige Absicherung der finanziellen Bedürfnisse im Alter zu stellen.

Dafür stehen Ihnen die traditionellen privaten Vorsorgemöglichkeiten ebenso zur Verfügung wie die in diesem Beitrag ausführlicher dargestellten moderneren Varianten, wie sie etwa in Form der gerade eingeführten sogenannten AS-Fonds oder anderer aktiengestützter Vermögensaufbaupläne daherkommen.

Diese bieten Ihnen interessante Vorsorgealternativen, weil sie auf lange Sicht erheblich höhere Renditen versprechen als die herkömmlichen Produkte. Prüfen Sie daher anhand dieses Beitrags

  • welche Chancen und Grenzen sich für Sie aus wertpapiergestützten Altersvorsorgekonzepten ergeben
  • und wie Sie diese am besten zur Schließung möglicher Versorgungslücken nutzen können.

Checkliste: Wie Sie konsequent vorgehen

  • Statt auf ein selbst gemanagtes Vorsorgekonzept sollten Sie nur dann auf AS-Fonds setzen, wenn Sie sich um die Anlage Ihres Vermögens wirklich nicht kümmern wollen oder können.
  • Bedenken Sie aber die Risiken, die die AS-Fonds wegen der sehr unterschiedlichen Aufteilung des Fondsvermögens auf Aktien, Zinstitel und Immobilienanlagen bergen und die eine Prognose der Wertentwicklung nur sehr schwer erlauben.
  • Lassen Sie sich nicht von der neuen Möglichkeit solcher Fonds, auch Anteile an offenen Immobilienfonds oder Immobilienbeteiligungen halten zu können, blenden.
  • Das bringt Ihnen nicht mehr Sicherheit für Ihre Anlage, sondern eher noch eine größere Unsicherheit.
  • Wenn Sie schon Anteile von AS-Fonds kaufen oder entsprechende Sparpläne abschließen wollen, bevorzugen Sie solche Fonds, bei denen Sie sehr genau wissen, worin die Fondsmanager investieren.
  • Legen Sie allenfalls nur einen Teil Ihres zur Altersvorsorge anzusparenden Geldes in AS-Fonds an, und verwalten Sie den übrigen Teil selbst.
  • Bedenken Sie, dass eine Vorsorgeplanung Ihnen die größte Freiheit für eine im Prinzip jederzeit mögliche Abänderung von Anlageprioritäten gibt. Die kann für Sie wichtig werden, wenn Ihr Leben anders verläuft als erwartet.
  • Setzen Sie sich aber auch bei einem selbstverantworteten Konzept klare Ziele, und halten Sie diese konsequent ein.
  • Machen Sie sich vor allem klar, dass der Aufbau eines großen Vermögens – gleich, für welchen Zweck Sie es auch immer nutzen wollen – viel mit Klugheit und eiserner Disziplin zu tun hat.

8. März 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.