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Warum Warren Buffett normale Anleger schlägt

Mehrere Jahrzehnte Erfolg an der Börse, durchschnittliche Renditen von über 20% im Jahr – dies ist kein Zufall. Doch was macht den Erfolg großer Investoren aus, worin unterscheidet sich Warren Buffett im Vergleich zum normalen Anleger?

Ein Blick auf Investmentlegenden wie George Soros oder Warren Buffett zeigt eines: beide Investor setzen zwar auf unterschiedliche Unternehmen im Portfolio, doch die Strategien ähneln sich.

Strategien im Vergleich: Buffett vs. normaler Anleger

Warren Buffett ist der typische Value-Investor. Das heißt: Buffett setzt nicht auf kurzfristiges Trading, sondern auf unterbewertete Unternehmen und eine langfristige Kapitalanlage.

Dabei bevorzugt Buffett oft dividendenstarke Titel, die im Dow-Jones-Index vertreten sind – im Fachjargon spricht man von den „Dogs of the Dow“. Buffett spricht dabei gerne von „hervorragenden“ Unternehmen, die letztendlich unter dem Strich den großen Erfolg ausmachen.


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Doch was macht ein „hervorragendes“ Unternehmen aus? Langfristig erfolgreiche Unternehmen zeichnen sich meist durch ein gutes Management, einfache Geschäftsmodelle sowie über Jahre stabile Umsatz- und Ertragswachstum aus.

Die Überschüsse werden wieder in das Geschäft investiert (Expansion, neue Produkte), ein Kreislauf entsteht. Dieser Kreislauf führt zu immer höheren Umsätzen und Gewinnen, was letztendlich den Kursverlauf dieser Unternehmen nach oben treibt.

Privatanleger: zu viel Emotionen, zu wenig Strategie

Obwohl die Investmentstrategien von Warren Buffett kein Geheimnis sind, halten sich nur wenige Anleger an die Vorgaben des Altmeisters. Der Grund ist simpel: Oft werden Anlagestrategien zu sehr von Emotionen gesteuert, Aktien zu schnell über Bord geworfen oder es wird erst gar nicht investiert.

Zudem neigen viele Anleger dazu, dem Herdentrieb zu folgen. Tendiert der Markt über längere Zeit schwächer, sinkt das allgemeine Anlegerinteresse an der Börse. Nicht selten stoßen Anleger Wertpapiere dann frustriert mit Verlust ab. Umgekehrt gilt: Steigt die Börse, kommen auch die Käufer und Anleger kaufen dann oft zu überteuerten Kursen.

Warren Buffett: Strategie und Geduld zahlen sich aus

An dieser Stelle reagiert Warren Buffett völlig anders, wie das Beispiel IBM zeigt. Trotz sinkender Kurse und Verluste stockte Buffett seine Bestände beim weltweit führenden IT-Dienstleister zuletzt weiter auf und zeigt damit, dass er weiter an den langfristigen Erfolg des Unternehmens glaubt.

Kurzum: Buffett lässt sich nicht durch kurzfristige Marktschwankungen und Emotionen irritieren, sondern folgt strikt Fakten und seiner Maxime, mit Geduld und Wissen die richtigen Anlageentscheidungen zu treffen. Dabei setzt Buffett als Value-Investor sehr stark auf „innere Werte“, wie Umsatz- und Cashflow-Kennzahlen.

Die Strategie zahlt sich für Buffett auf lange Sicht aus, wie die stetige Outperformance (Überrendite) der Investmentholding Berkshire Hathaway zeigt, die Buffett managt. Kostete die Berkshire Hathaway Aktie im Jahr 1964 – als Buffett die Firma übernahm – nur 19 US-$, wird die Aktie heute über 200.000 US-$ gehandelt.

Fazit: Anleger sollten sich von Kursschwankungen an der Börse nicht irritieren lassen, sondern ihre Hausaufgaben machen. Das heißt: Letztendlich sollten Fakten über das Investment entscheiden, nicht Emotionen oder spekulative Überlegungen.

17. Dezember 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Alexander Mittermeier. Über den Autor

Als Gründungsmitglied einer der größten Finanz-Communitys in Deutschland schreibt Alexander Mittermeier heute nicht nur über Aktien und Hightech-Unternehmen, sondern auch über Geld- und Wirtschaftsthemen. Im Mittelpunkt stehen dabei Hintergrundberichte und Bewertung wirtschaftlicher Themen unter Berücksichtigung technologischer Gesichtspunkte für eine der größten Banken Deutschlands