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Was bedeutet der Beta-Faktor beim Trading?

Wenn Privatanleger nach möglichst sicheren Aktien suchen, schauen sie auf den Beta-Faktor. Dahinter verbirgt sich eine Kennzahl, die als Gradmesser für die Schwankungsbreite verwendet wird. Der Beta-Faktor zeigt hierbei, wie sehr sich ein Fonds oder eine Aktie im Vergleich zum Gesamtmarkt bewegt. Dadurch können sich Investoren die stabilsten Aktien heraussuchen. Das schont das Depot und vor allem auch die Nerven.

Berechnung und Hintergrund Beta-Faktor

Um die Schwankungsbreite einzelner Werte in Relation zu setzen, benötigt man die Schwankungsbreite des gesamten Marktes. Hierbei wird von einem Markt-Portfolio gesprochen, in dem jeder Wert enthalten ist. Entsprechend wird daraus die durchschnittliche Schwankung berechnet. Mit dem Ergebnis werden dann einzelne Aktien in Relation gesetzt.

Hierbei wird mit dem Beta-Faktor gearbeitet, der als Maßstab dient und den Wert 1 hat. Ein Wertpapier mit einem größeren Beta-Wert als 1 unterliegt demzufolge größeren Schwankungen als der Markt im Durchschnitt. Ist Beta kleiner als 1, bewegen sich die Kurse weniger stark als der Markt. Anleger auf der Suche nach schwankungsarmen Investments sollen demnach nur Aktien kaufen, deren Beta-Faktor niedriger als 1 ist.

Umsetzung und Verwendung Beta-Faktor

Üblicherweise muss die Kaufentscheidung nicht vom Beta-Faktor abhängig machen. Es sollten auch noch andere Faktoren miteinbezogen werden. Gründe für den Kauf einer Aktie finden Anleger über die Fundamentalanalyse. Alternativ kann auch die Charttechnik wichtige Signale für einen Einstieg liefern. Dennoch ist der Beta-Faktor ein guter Indikator, wenn ähnliche Aktien zur Auswahl stehen. Dann können Anleger die Wertpapiere auswählen, die laut dem Beta-Faktor weniger anfällig für Volatilität sind.


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Natürlich basieren die Beta-Werte lediglich auf Daten der Vergangenheit. Eine plötzliche Änderung in einem Sektor kann eine Aktie mehr schwanken lassen als zuvor. Der Beta-Faktor sollte als Richtwert angesehen werden. Mit dessen Hilfe lässt sich abschätzen, wie groß die Schwankungsbreite in der Zukunft vermutlich sein wird.

Beta-Faktor für Investments

Die Werte des Beta-Faktors sind immer positiv und starten theoretisch bei 0. Bei einem Wert von 1 hat man eine identische Volatilität zum Gesamtmarkt. Liegt der Wert darüber schwankt das Wertpapier entsprechend stärker. Beispielsweise schwankt eine Aktie mit einem Beta-Faktor von 5 folglich 5-mal so stark wie alle Aktien im Durchschnitt.

Doch nicht nur Aktien werden mit dem Beta-Faktor bewertet. Auch Fonds lassen sich auf diesen Wert herunterbrechen. So können Investoren abschätzen, wie riskant ein Fonds ist und welche Schwankungen zu erwarten sind. Risikoarme Fonds, die jedes Jahr stabil einige Prozent erwirtschaften, werden somit einen geringen Faktor aufweisen. Riskante Investments zeichnen sich dagegen durch einen hohen Beta-Faktor aus. Als Anleger muss einem dabei klar sein, dass ein hoher Wert hohe Gewinne ebenso wie großen Verluste ermöglicht.

Deshalb machen Spekulanten die Größe ihres Investments abhängig vom Beta-Faktor. Spielgeld für unsichere Unternehmungen können in Wertpapiere oder Fonds mit hohem Beta-Faktor riskiert werden. Dagegen ist für den langfristigen Vermögensaufbau eher ein niedriger Beta-Faktor zu empfehlen.

24. Januar 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.