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Was beeinflusst die Dauer der Vermarktung einer Immobilie?

Erinnern Sie sich an die beiden Faustregeln aus dem Beitrag zur Vermarktungsdauer einer Immobilie?

Viele Eigentümer und Immobilienmakler wollen ja bekanntlich ein Gefühl dafür haben, wie lange die Vermarktung ihrer Immobilie dauert.

Faustregel zur Vermarktungsdauer

Faustregel 1: Auf dem Land dauert es 20% länger als in der Stadt

Faustregel 2: Rechnen Sie mit einem Zeitraum von 6 Monaten und mehr bis der Kaufpreis auf dem Konto des Verkäufers eingeht

Faustregel Nr. 3 besagt, dass es die Lage einer Immobilie ist, die die Vermarktung ganz wesentlich beeinflusst. Die Immobilienmakler, die an der Untersuchung teilgenommen haben, sehen die Lage als noch wichtiger an als den Preis, wenn es um den Zeitraum einer erfolgreichen Vermittlung einer Immobilie geht.


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Bei Einfamilienhäusern wird die Lage von 70% der Immobilienmakler als das wichtigste Kriterium für die Vermarktung der Immobilie angesehen, bei Eigentumswohnungen  von 60, bei Mehrfamilienhäusern von 40%.

Einflussfaktoren auf Vermarktungsdauer

Abgefragt wurde der wichtigste Faktor, der Einfluss auf die Vermarktungsdauer einer Immobilie hat. Die Rangliste* der wichtigsten Einflussfaktoren umfasst folgende Punkte:

Lage
70%
Preis-Leistungs-Verhältnis (Einfamilienhäuser)
35%
Erteilung eines Alleinauftrages an Immobilienmakler
35%
Generelle Höhe des Preises der Immobilie
30%
Umfeld der Immobilie
30%
Äußerlicher Zustand der Immobilie
15%
Marketing-Budget des Immobilienmaklers für die Vermarktung
12%
Ausstattung der Immobilie
10%
Energetischer Standard der Immobilie
8%
Technischer Standard der Immobilie
6%
Baujahr
3%

(*Nennung:  x Prozent = x Prozent der Befragten „stimmen der Aussage voll und ganz zu“)

Trotz des Hypes um die Energiewende, den Energieausweis und die Nebenkosten einer Immobilie, spielt der energetische Zustand einer Immobilie offensichtlich für viele Käufer keine große Rolle. Nur 8% der befragten Immobilienmakler haben den energetischen Zustand als wichtigen Faktor in der Vermarktung benannt. Das spiegelt mit einiger Sicherheit das Nachfrageverhalten von Interessenten wider.

Die amerikanische Sichtweise auf den Zeitraum für die Vermarkung einer Immobilie ist anders. Dort ist es der Preis der Immobilie, der die Diskussion um die Länge des Zeitraums von Auftrag bis Verkauf bestimmt.

Auch in England sprechen Immobilienmakler immer wieder davon, dass selbst in dem aktuell sehr schwierigen Immobilienmarkt auf der Insel die Immobilien über den Preis verkauft werden.

Das bedeutet, dass Eigentümer bei ihren Preisvorstellungen Abstriche machen müssen, wenn sie die Immobilie wirklich verkaufen wollen oder verkaufen müssen.

Die Beratung über den wirklich zu erzielenden Kaufpreis ist daher die wichtigste Dienstleistung, die am Beginn einer erfolgreichen Vermittlung einer Immobilie steht. Für Eigentümer bedeutet dies, dass Sie sich einen kompetenten Berater suchen sollten.

Und für die Berater bedeutet dies, dass sie die Ermittlung des Marktwertes einer Immobilie nicht nur über den Daumen ermitteln sollten sondern dies mit eigener Marktrecherche und Fachwissen untermauen müssen.

Makler-Auftrag

Übrigens spielt die Vermarktungsdauer auch eine wichtige Rolle beim Abschluss eines Maklervertrages. Wenn 6 Monate als durchschnittliche Vermarktungsdauer angesehen werden, dann sollte der Zeitraum für den Makler-Auftrag genauso lang sein.  Die übliche Vertragsdauer für einen Maklervertrag beträgt 6 Monate.

PS: 35% der Immobilienmakler sehen den Abschluss eines Makler-Allein-Auftrags als wichtiges Kriterium für eine schnelle Vermarktung einer Immobilie an. Dazu mehr in einem der folgenden Artikel.

26. Juni 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.