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Was die Volatilität für Ihre Börsenengagements bedeutet

Die von der Deutschen Börse berechnete Volatilität (Schwankungsstärke) des DAX ist weit mehr als eine praxisferne, akademische Zahlenspielerei.

Die Volatilität gibt wertvolle Entscheidungshilfen

Eine fallende oder steigende Volatilität, auch kurz: Vola, kann Ihnen entscheidende Hinweise für Ihr Handeln an der Börse geben.

Bei der Frage, ob aktuell ein spekulativer Optionsschein oder ein konservatives Discount-Zertifikat aussichtsreicher sind, gibt Ihnen die Volatilität einige wertvolle Entscheidungshilfen:

  • Bei einer niedrigen Volatilität können Sie sich günstig mit Optionsscheinen eindecken, weil diese Kurschancen bieten.
  • Steigt die Volatilität stark an, berechnen die Emissionsbanken hohe „Risikoprämien“ in die Kursberechnung der Optionsscheine ein. Der Verkauf von bereits bestehenden Optionsschein-Positionen lohnt sich für Sie, Zukäufe sollten zurückgestellt werden.

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  • Je höher die Volatilität, desto interessanter werden für Sie Discount-Zertifikate.
  • Bei geringer Volatilität verlieren Discount-Zertifikate extrem an Attraktivität. Rabatt und maximale Rendite sind unbefriedigend und eine Investition lohnt sich für Sie nicht.

Neben diesen Hinweisen bei der Auswahl des passenden Wertpapiers gibt die Volatilität auch Auskunft darüber, wie die Teilnehmer an den Terminmärkten die allgemeine Lage des DAX in den nächsten Wochen und Monaten einschätzen.

Mehr zum Thema: Börsen ABC: Volatilität, was sagt sie aus?

Der VDAX: Der Indikator für die erwarteten Kursschwankungen im DAX

Der DAX-Volatilitätsindex (VDAX) wurde im Dezember 1994 von der Deutschen Börse als Indikator für erwartete Kursschwankungen eingeführt.

An Bedeutung gewann der neue Index aber erst durch eine neue Berechnungsweise Ende der 90er-Jahre.

Der Begriff „Volatilität“, der für die Namensgebung des Index entscheidend ist, beschreibt das Risiko einer Aktie. Je stärker der Kurs einer Aktie schwankt, desto höher ist die Volatilität.

An den Aktienmärkten ist die Zukunft relevant. Daher achten die Börsianer fast nur auf die in der Zukunft erwartete Schwankungsstärke (implizite Volatilität). Der VDAX zeigt daher an, welche Bewegungen nach oben und unten in den nächsten 45 Handelstagen erwartet werden.

Der VDAX ist also eine Art Stimmungsbarometer: Sind Kursausschläge in Sicht, steigt der VDAX. Grundlage für die Berechnung sind die an den Terminmärkten gehandelten Optionen auf den DAX mit einer Restlaufzeit von 45 Handelstagen.

Mehr dazu: Der Volatilitätsindex: Was sagt er über die Marktentwicklung aus?

Ein Beispiel

Der VDAX-Wert von 14 bei einem hypothetischen DAX-Stand von 4.250 Punkten bedeutet: Die Investoren am Terminmarkt erwarten in den nächsten Monaten Schwankungen von rund 200 Punkten nach oben oder nach unten. Im historischen Vergleich ist das ein extrem niedriger Wert.

Bei der Berechnung des VDAX werden nicht einfach nur die Vola-Werte der 30 DAX-Aktien addiert und dann durch 30 dividiert.

Der Grund: Einzelaktien haben eine höhere erwartete Schwankungsstärke als der Gesamtindex. Das ist auch konsequent: Der Kurs einer einzelnen Aktie kann durch eine Nachricht innerhalb von Minuten 20 oder 30% an Wert verlieren.

Der Gesamtindex, in diesem Fall der DAX, ist durch die Einbeziehung von 30 Werten deutlich stabiler. Durch diese Risikostreuung ist die geringere Schwankungserwartung gerechtfertigt.

9. Januar 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.